Goldiges Olivenöl
Gepresst aus reifen Oliven. Der Ölgehalt des Fruchtfleisches beträgt ca. 14- 25 %, die Kerne enthalten 12 % Öl. 100 kg Oliven (die Ernte von etwa 1 1/2 Olivenbäumen ergeben ca. 14 - 16 l Öl). Kein Wunder das da öfter mal gepanscht wird.
Je nach Verarbeitung gibt es Öle unterschiedlicher Qualität.
Naturreines Olivenöl (auch Jungfernöl oder olio vergine)
Es wird durch schonende, rein mechanische Pressung hergestellt (Kaltpressung), ist nicht raffiniert und somit das naturreinste und hochwertigste Olivenöl. Nach dem Pressen wird das Öl gereinigt. Es dürfen keine Lösemittel zugesetzt sein und es darf kein Mischen mit anderen Ölen erfolgen. Natives Olivenöl hat einen leicht fruchtigen Geschmack, oft eine dunkle, gelblich-grüne Farbe. Eine leichte Trübung ist ein Zeichen für minimale Bearbeitung.
Raffiniertes Olivenöl
Ist meist minderer Qualität. Es wird raffiniert, teilweise wird natives Olivenöl zugemischt und es wird unter der Handelsbezeichnung “Olivenöl” verkauft. Manchmal findet sich in den Regalen auch “reines Olivenöl” - was jedoch keine Qualitätsaussage ist. Meist handelt es sich dabei um raffiniertes Öl mit zugesetztem nativem Öl. Minderwertige Öle werden häufig mit Wärme behandelt, vor allem um Fehltöne im Geschmack - wie Ranzigkeit - zu entfernen.
Wozu? Wie schmeckt’s?
- nicht geeignet zum Braten unter sehr hohen Temperaturen
- zum Dünsten geeignet, kann auf 200 Grad erhitzt werden
- wegen kräftigen Eigengeschmacks besser für herzhaftere Gerichte (mediterrane Küche)
- leichte Olivengeschmack kann, z.B. beim Backen stören
Besonders wertvoll
- Sehr hoher Anteil einfach ungesättigter Fette
- leider nur geringer Omega 3-Fett-Anteil
Bilder pixelio