Fitnessirrtümer – Wir klären auf: Muskelkater, Cellulitis und schlanke Taille

Es ist schon verwirrend und manchmal kompliziert, überall hört und liest man super Tipps, Tricks und Theorien, die das Abnehmen erleichtern und die Figur verbessern. Doch was ist dran an den super Tipps wie “Sport ohne Muskelkater bringt gar nix” oder “wer am Bauch abnehmen möchte, muss Bauchübungen machen”? Wir decken für Sie ein paar Fitnessirrtümer auf und haben auch noch einige Tipps, wie Sie eine straffe Bindehaut erhalten.


1. Das Workout bringt nur was, wenn man Muskelkater danach hat.

Muskelkater ist oft ein Zeichen dafür, dass man seinen Körper beziehungsweise den Muskel überfordert hat. Denn der Schmerz resultiert daraus, dass man den Muskelfasern winzige Verletzungen zugeführt hat. Muskelkater impliziert nicht automatisch ein effektives Training!

2. Um am Bauch abzunehmen, muss man Bauchtraining machen.

Alleine durch das Bauchtraining nimmt man leider am Bauch nicht ab. Eine effektive Kombination von Bauchmuskeltraining, Ausdauersport der die Fettverbrennung ankurbelt und einer kalorienbewussten und ausgewogenen Ernährung ist hier der Schlüssel zum Erfolg!

3. Sport bekämpft Cellulitis/Orangenhaut.

Cellulite ist eine Verschlackung des Bindegewebes. Als Schlacken bezeichnet man Stoffe, die der Körper nicht verarbeiten aber auch nicht ausscheiden kann. Das können zum Beispiel Medikamentenrückstände, schädliche Umwelteinflüsse und auch bestimmte Lebensmitteln, die dem Körper in einem Übermaß zugeführt wurden (wie zum Beispiel tierisches Eiweiß in Form von Fleisch, Wurst, Fisch, Eiern und Milchprodukten oder auch Zucker) sein. Durch diese Stoffe kommt es zu einer Übersäuerung des Körpers was wiederum unter anderem zu den unschönen Dellen führt. Sport spielt also eine Rolle bei der Gewichtsreduzierung, hilft aber nicht gezielt bei Cellulitis.

Was Sie gegen Cellulitis/Orangenhaut tun können:

Eine ausgewogene Ernährung mit genügend Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sorgt dafür, dass das Bindegewebe fest und elastisch bleibt. Denn um der Verschlackung entgegenzuwirken benötigt der Organismus Mineralstoffe (Basen) zur Neutralisierung der anfallenden Säuren. Nehmen Sie so wenig säurebildende Lebensmittel wie zum Beispiel Alkohol, Kaffee, Cola und andere süße Getränke, tierisches Eiweiß, Weißmehl und Zucker zu sich. Dafür dürfen Sie stattdessen zu basenbildenden Lebensmitteln wie Obst und Gemüse greifen.

Außerdem sollten Sie Ihren Wasserhaushalt im Blick bewahren. Täglich 2,5 bis 3 Liter Wasser sollten Sie trinken. Der Körper benötigt dieses Wasser um die zugeführten Nährstoffe zu transportieren und die gelösten Schadstoffe aus dem Körper zu schwemmen. Basenbäder und Basentabletten können zusätzlich unterstützend bei der Entsäuerung des Körpers helfen. Durch eine ausreichende Bewegung, möglichst an der frischen Luft wird der Stoffwechsel und die Lymphtätigkeit angeregt, die Schlackstoffe können somit schneller ausgeschwemmt werden.

Bild: istock @ Tyler Stalman


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