Fremde Gemüse: Schwarzwurzel

Man nennt sie auch “Spargel für Arme” dabei ist diese Wurzel dem Spargel um Einiges voraus: in diesem Korbblüter sind die Vitamine und Mineralstoffe hoch dosiert (Vitamin A, C, E und B1, Phosphor, Eisen und Calcium). Außerdem enthält die Schwarzwurzel Inulin- eine Zuckerart die auch Diabetikern wohl bekommt.

Deswegen sollte die Schwarzwurzel nicht nur als “Winterspargel” auf dem Teller landen. Zum Beispiel als Spätsommer-Salat mit Sauerrahm und frischen Kräutern. Oder auch als Schwarzwurzel-Möhren-Salat (amapur-Tipp).

schwarzwurzel

Schwarzwurzeln werden ähnlich wie Spargel zubereitet. Zuerst schälen, dann kochen. Beim Schälen empfiehlt es sich Handschuhe zu tragen, da der Saft hartnäckige gelblich-braune Flecken hinterlässt die sich nur schwer entfernen lassen.  Die austretende Milchsäure verfärbt nicht nur die Hände, sondern gibt auch den Schwarzwurzelstücken selbst eine unschöne bräunliche Färbung. Wen das stört der kann die geschälten, gestückelten Wurzeln vorher in etwas Wasser mit Mehl tauchen.

Die Schwarzwurzel-Stücke dann für ca. 20 Minuten in kochendem Wasser mit etwas Essig und Mehl gar kochen. Es geht wohl auch anders herum (habe ich noch nie gemacht): erst kochen, dann schälen. Mit der gekochten Schwarzwurzel kann man gegart Einiges anstellen:

  • Gemüse: Salz, Pfeffer, Olivenöl, etwas Butter drüber geben und als Gemüse (ganze Stangen oder in Stücke geschnitten) servieren oder die oben genannten Salat-Varianten probieren.

Also ich persönlich habe jetzt einen riesigen Appetit auf Schwarzwurzel und werde mir heute Abend Handschuhe und Wurzelwerk besorgen. Guten Appetit!

Bild: Sebastian Schulz / foodbilder.huettenhilfe.de


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