Explosive Frucht
Er sieht nicht nur wie eine Granate aus, er hat auch gesundheitlich viel Sprengkraft: der Granatapfel. Ein mittlerer Granatapfel wiegt ca. 160 g und liefert 125 kcal.
Gesundheitliche Wirkungen, die ihm nachgesagt werden:
- gegen Prostata-Krebs (Studie 2006, UCLA)
- gegen Viren und bakterielle Infektionen (2007, Pace University New York)
- gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Blutdruckhochdruck
Sein volles Potenzial entwickelt der Granatapfel in flüssiger Form, als Saft: 70 % der Antioxidantien im Granatapfel werden beim Pressen freigesetzt. Zudem enthält er ca. 800 essbare Samen, Ballaststoffe, Vitamin C und Kalium.
Wie genießt man ihn?
- Fruchtige Zugabe zu Müslis, Joghurt und rafinierten Desserts
- Frischt grünen Salat (z.B. Feldsalat) auf
- Zutat für selbstgemachte Marmeladen
- Gesunde Ergänzung in jedem Obstsalat
- als Sauce zu Geflügelgerichten (gekocht und dann püriert)
- als Getränk (Schorle - Granatapfelsaft und Mineralwasser, Bowle oder alkoholfreier Sommerdrink)
Zuerst kultivierten ihn die Iraner - 4.500 Jahren. Zahlreich wurde der Granatapfel-Baum historisch dokumentiert, z.B. in Homer’s “Odyssey”, in Shakespeare’s “Romeo and Juliet”, in der jüdischen Religion als Symbol für Visionen, Hoffnungen, Wünsche und in China als Symbol für Fruchtbarkeit und Kinderreichtum.
Vor Kauf den Granatapfel abklopfen: reife Früchte haben einen metallischen Klang. Im Kühlschrank - bei 0-5 Grad - hält er sich sogar mehrere Monate. Vorsicht beim Aufschneiden und Zubereiten: der Saft färbt stark.
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