Inside: Döner Kebap
Ab heute startet bei uns unter der Kategorie “Frisch seziert” eine kleine Blog-Serie. Jeden Montag präsentierten wir hier die Innenansichten diverser Leckereien. Den Start macht der Döner Kebap: Türkisches Fast-Food made in Berlin.
Schon der erste Anblick nach Auswickeln aus der Alu-Folie ist triefend. Vor Fett. Sogar durch das schützende Papier ist es durchgesickert. Parallel strömt ein strenger Geruch nach Zwiebeln, Kraut und eben Fett durch unsere Büroräume.

Auch der Blick ins Innere offenbart nichts Schönes. Neben Kraut (gesund und voller Ballaststoffe) und Eisbergsalat schaut uns primär sehr viel weiße Soße an. Das Braune da ist das “Fleisch”. Das diesen Namen nicht wirklich verdient. Der Döner-Verkäufer meinte dies seien ca. 100g-150g Kalbsfleisch. Erweckt einen sehr alten und stark zusammengepressten Eindruck das Tier.

Schauen wir auf des Döner’s innere kalorische Werte:

Durchschnittlich schlägt ein Döner Kebap mit ca. 770 Kalorien auf die Hüfte und enthält 42g Fett. Die Fettmenge entspricht ungefähr der dieses Stücks Butter. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt eine tägliche Fettmenge von 60g (Frauen) bzw. 80g (Männer). Damit deckt ein Döner bereits mehr als die Hälfte des Tagesbedarfs.
Fazit: Viel Kalorien, viel gesättigtes Fett, wenig Nährwert und sehr geruchsintensiv. Als Mittagessen verzehrt ist der Leistungsabfall am Nachmittag vorprogrammiert.