Gemüse im Glas

Gemüsesäfte sind perfekt als schnelle Energielieferanten für Zwischendurch. Neben wertvollen Vitaminen und Mineralien liefern sie kaum Kalorien. Da Gemüsesäfte – im Gegensatz zu Fruchtsäften – kaum Zucker enthalten, sind sie optimal für den Blutzuckerspiegel. So enthält ein großes Glas Tomatensaft (400 ml) gerade mal rund 70 kcal – ein schlanker und vor allem sättigender Snack.

Egal ob pur, wild gemischt, fertig gekauft, selber frisch gepresst, gewürzt, mit Eiswürfeln – vielfältige Möglichkeiten sorgen für Abwechslung im Glas. Bei fertigen Säften darauf achten, dass sie frei von Zusatzstoffen sind. Einen Fertigsafttest gibt es von Stiftung Warentest.

  • Tomatensaft

Der Klassiker.  Besonders gern wird er im Flugzeug bestellt. Aber auch am Nachmittag bringt er – gewürzt mit Pfeffer, Salz oder einem Schuss Tabasco – neue Energie. Ganz speziell wird es mit etwas frischer Petersilie oder Basilikum. Gesund macht in vor allem das in Tomaten enthaltene Lycopin, dem eine krebsvorbeugende Wirkung zugeschrieben wird. Lycopin wird erst nach Erhitzen freigesetzt – und das passiert bei der Tomatensaftherstellung ja.

Tomatensaft

100 ml = 18 Kcal, 250 Kcal = 1388 ml (7 Gläser)

  • Karottensaft mit Honig

Nein, dass ist nicht nur was für Kleinkinder. Gesund durch das Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Gut für die Augen und zum Schutz vor schädlichen freien Radikalen. Vitamin E ist im Möhrensaft auch drin – ebenfalls ein Antioxidanz und sorgt zudem für schöne Haut. Aber Vitamin A und E sind fettlösliche Vitamine – am besten werden sie vom Körper aufgenommen, wenn im Karottensaft ein Schuss Olivenöl enthalten ist.
Wer den Karottensaft pur nicht mag, kann Möhrensaft mit etwas Orangensaft, Apfelsaft oder Rote-Beete-Saft variieren. In diesem hier ist etwas Honig für die Süße dabei. Karottensaft gibt es von vielen Herstellern. Dabei unbedingt auf das Etikett achten: Manche Hersteller schütten ein bisschen zuviel “Bienensaft” hinein. Der Zuckergehalt kann dann schnell bei 10 Gramm pro 100 ml liegen (ca. 6 Stück Zucker pro Glas).

Moehrensaft 1

100 ml = 36,7 Kcal, 250 Kcal = 681 ml (3 1/2 Gläser)

  • Rote Beete Saft

Gesund aber eklig? Wir finden nein – aber sicher ist das Geschmackssache. Wer sich an die pure Variante nicht heran traut, der mixt den Rote-Beete-Saft mit Orangensaft, Apfelsaft oder Möhrensaft. Sehr lecker auch frisch aus der Saftpresse mit einem Stück Ingwer verfeinert. Nicht überzeugt? Ist aber wirklich gesund, denn Rote-Beete-Saft enthält den roten Farbstoff Betanin. Er soll krankheitserregende Bakterien und Viren im Körper inaktiv machen, sie über die Verdauung ausgeschieden und zudem die Leber stärken (verbesserte Entgiftung).

Rote Beete Saft

100 ml = 36 Kcal, 250 Kcal = 694 ml (3 1/2 Gläser)

  • Sauerkrautsaft

Ja, das ist schon für die Härteren unter den Safttrinkern… Sauerkrautsaft ist gesund für die Darmflora. In ihm stecken viel Vitamin C (gut fürs Immunsystem) und Milchsäurebakterien (gut für die Verdauung). Auch er kann – wenn pur schwer trinkbar – mit Orangen- oder Grapefruitsaft verfeinert werden. Wer Sauerkraut jedoch gern isst, kann auch den Saft ganz gut ertragen, mit etwas Wasser verdünnt ist er auch nicht so intensiv im Geschmack. Tipp der amapur Tester: Sauerkrautsaft mit Rote Beete Saft mixen!

Sauerkrautsaft

100 ml = 14 Kcal, 250 Kcal = 1785 ml (9 Gläser)

  •  Alles zusammen oder Gemüsesaft

Für Gemüseliebhaber die sich nicht zwischen den oben genannten Säften entscheiden können, ist der Gemüsessaft die beste Wahl. Drin sind: Tomaten, Karotten, Rote Beete, Sellerie, Sauerkraut, Petersilie, Kresse, Meersalz, Lauch und ein Spritzer Zitronensaft. Also für jeden was dabei! Gemüsesaft eignet sich auch gut um das eine oder andere Süppchen abzuschmecken.

Gemuesesaft

100 ml = 21 Kcal, 250 Kcal = 1190 ml (6 Gläser)

Übrigens: wer etwas Zeit hat der macht sich Gemüsesäfte am besten selbst. Da weiß man genau was drin ist und kann beliebig experimentieren (z.B. ein Powerdrink aus: Rote Beete, Orangensaft, Karotten, frischer Ingwer). Mit einigen wenigen Utensilien geht das auch kinderleicht:


3 Kommentare

  1. also rote beete und sauerkraut geht gar nicht an mich. aber karottensaft finde ich, gerade in kombination mit fruchtsäften (z.b. mango) sehr lecker. tomatensaft schmeckt mir wirklich mit pfeffer am besten. ist im sommer erfrischend und mal eine alternative zu den obstsädten.

  2. ich hab mir heute mal den Gemüsesaft gegönnt. Ich dachte, das wäre bestimmt die beste Alternative. Erfolg nach zwei Schlücken: Geht mal gar nicht.

    Anschließend hab ich mir einen Mix mit Saft und einen mit Tabasco gemacht. Der Rest landet jetzt im Abfluss.

    Da ess ich Gemüse lieber so.

  3. kann man mit Gemüsesaft eigentlich den Tagesbedarf an Vitaminen ausgleichen, also muss man dann kein Gemüse mehr essen?

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