Gesunde Pizza

Mhh, lecker Pizza. Besonders kalorienarm sind nur wenige Sorten aber eine Zutat der Pizza ist in jedem Falle gesund: der Oregano. Das Gewürz wurde jetzt genauer unter die Lupe genommen und siehe da: es wirkt entzündungshemmend. Allerdings hat man das bis jetzt nur an Test-Mäusen festgestellt.

Die Forscher des Mäuse-Oregano-Versuchs gehen aber davon aus, dass diese gute Eigenschaft des Oregano auch dem Menschen nützlich ist. Es ist gut möglich, dass der entzündungshemmende Wirkstoff im Oregano gegen Krankheiten wie Osteoporose oder Arterienverkalkung hilft.

Die Studie, durchgeführt von der Universität Bonn in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, fand im Oregano den Pflanzenstoff Beta-Caryophyllen, der auch in anderen Gewürzen enthalten ist (z. B. in Basilikum, Rosmarin, Zimt oder Pfeffer) und die Entzündungshemmung möglich macht. Das Beta-Caryophyllen wirkt direkt in der Zelle und sorgt dafür, dass keine Entzündungssignalstoffe mehr ausgeschüttet werden.

Da sollte man sich doch mal eine gesunde Pizza gönnen, auch in Gedenken an das Ausscheiden der italienischen Nationalmannschaft.

Rezept für “Pizza Arrivederci”

Pizza 1Pizzateig (reicht für ca. 1 Blech):
Den kann man fertig holen (im Kühlregal) oder selbst machen. Dazu 1/2 Kilo Mehl mit 1 Esslöffel Salz und 1 Teelöffel Zucker in eine Schüssel geben und vermengen. Dann 1/4 Liter Milch erwärmen, 1/2 Päckchen Trockenhefe in der warmen Milch auflösen und sofort zum Mehl geben und verrühren. Dazu ca. 100 ml Olivenöl untermischen. Solange kneten bis der Teig glatt ist. Dann ruhen lassen (am besten 1/2 Tag: ein paar Stunden bei Zimmertemperatur und ein paar Stunden im Kühlschrank).

Tomatensauce:
Da gibt es mittlerweile schon sehr leckere Fertigprodukte aber wer’s selbst machen möchte: einen großen Schluck Öl in der Pfanne erhitzen. Gewürfelte Zwiebeln (2-3 Stück) und klein gehackten Knoblauch (2-3 Zehen) darin dünsten. Tomaten aus der Dose klein drücken und mit Saft in die Pfanne geben und aufkochen. Dann bei geringer Hitze ca 1/2 Stunde köcheln lassen, ab und an umrühren. Mit 3 EL Oregano, 1/2 Tube Tomatenmark, 1 Prise Zucker und beliebig Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!

Belag:
Da kann es jeder halten wie er will. Auf jeden Fall noch ein Portiönchen Oregano wegen der guten Inhaltsstoffe und so viel Gemüse wie möglich: 1 gelbe Paprika, frische Champignons, Basilikum, frische Tomaten, Feta oder Parmesan. Dazu magere Wurst wie Schinken. Auch Ruccola und Ei sind frisch oben drauf sehr lecker. Am besten hält man sich an die italienischen Landesfarben: Grün für grüne Paprika oder Ruccola, Rot für geräucherten Schinken und Weiß für den Mozarella.

via focus-online, Bild: © thommywe@web.de / pixelio.de


4 Kommentare

  1. Ich habs ja persönlich mit dieser Variante:

    Wenn der Pizza-Rohling (mit Soße und dem Krempel) aus dem Ofen kommt, oder aber kurz vor dem Ende, mit Parmaschinken belegen. Die Pizza auf den Teller werfen, Ruccola drüber geben, den frischen Parmesan drüber und natürlich eine gute Prise des leckeren Oregano und ein Schuss Olivenöl.

  2. Hi

    Ich habe das Thema mit der gesunden Pizza noch ein wenig auf die Spitze getrieben. Könnt ihr ja mal nachlesen bei mir auf der Seite…

    Grüße, Dennis

  3. Einen besonders luftigen Pizza-Teig erhält man durch den Mehltyp 00. Den kann man meist nur in italienischen Supermärkten kaufen. Lasst es Euch schmecken!

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