Gewichtsschwankungen

Der Schreck hat jeden Abnehmwilligen schon mal gepackt: Nachdem ein paar Kilos gepurzelt sind, stagniert die Zahl auf der Waage oder geht sogar wieder in die Höhe. Warum stagniert oder schwankt das Gewicht?

Zuerst sollte man sich nicht zu oft wiegen. Wer jeden Tag auf die Waage steigt spürt kaum Fortschritte. Auch wenn man pro Woche ein halbes Kilo verliert, kann es einen über sieben Tage recht wenig erscheinen. Vielleicht wiegt man dienstags “nur 100 Gramm weniger” und gibt auf wenn es Mittwochs wieder 100 Gramm mehr sind.

Es gibt 3 mögliche Ursachen für temporäre Gewichtsschwankungen:

  • Wassereinlagerungen: Vor allem während des weiblichen Zyklus’ wird direkt vor oder während der Periode mehr Wasser eingelagert. Bei Frauen kann allein das eine Gewichtsschwankung von bis zu 2 Kilogramm bedeuten.
  • Glukose-Einlagerungen: Der Körper lagert auch ca. 500 Gramm Glukose in Muskeln und Leber ein, zusammen mit 1 bis zwei Kilogramm Wasser. Das sind Reserven die er nutzt, falls über den Tag nicht genügen Kohlenhydrate und Wasser zugeführt werden. Werden die Glukosespeicher geleert, zum Beispiel durch Sport wird auf Eiweiß und Fett zurückgegriffen. Isst man Kohlenhydrate (z.B. eine Portion Pasta zum Abendbrot) werden die Speicher sofort wieder aufgefüllt. Das kann für Schwankungen sorgen auch wenn effektiv Fett verbrannt wurde.
  • Menge des Essens. Wer Diät macht weiß, dass meist kalorienarme Lebensmittel wie Gemüse, mageres Fleisch und Fisch auf den Speiseplan gehören. Diese Lebensmittel haben eine geringe Kaloriendichte. Das heißt, man kann viel davon essen aber nimmt nur wenige Kalorien zu sich. Wer also 500 Gramm Salat isst statt einen 106 Gramm schweren Hamburger, nimmt mehr Gewicht aber weniger Kalorien zu sich. Dieses Mehr an Gewicht macht sich auch auf der Waage bemerkbar, wenn man nicht genug Zeit zwischen dem Wiegen verstreichen lässt.

Es ist also Geduld gefordert wenn es um das Wiegen geht. Wer abnehmen oder sein Gewicht halten will, sollte sich deshalb nur einmal in der Woche Wiegen, möglichst auch immer zur selben Zeit und am selben Tag. Morgens vor dem Essen ist es am aussagekräftigsten. Bei ein paar hundert Gramm Kilo mehr muss man nicht gleich verzagen. Dies muss nicht bedeuten, dass man keine Fettpölsterchen verloren hat.

via diet-blog.com, Bild: © jennek222 / istockphoto.com


2 Kommentare

  1. Das Maß aller Dinge sind das Einsteigen in die Jeans, der nackte Blick in den Spiegel und natürlich das eigene Wohlbefinden. Wenn ich Hunger habe esse ich – ohne Wenn und Aber.

  2. Die Jeans sollte wirklich die Waage ersetzen wenn es ums Abnehmen geht. Es gibt nichts Zuferlässigeres. Gerade wenn man Sport treibt kann die Waage einen täschen. Da sind schnell mal 2 Kilo drauf obwohl die Hosen besser passen.

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  1. Leichter durch Entwässern | Abnehmen ohne Jojo - [...] Dies macht sich besonders durch geschwollene Füße und Hände bemerkbar. Ödeme nennt man diese Wassereinlagerungen, die man jedoch nicht …

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