Glühwein, heißer Wintergenuss

Ein absolutes Muss im Advent und auf dem Weihnachtsmarkt. Der Dezember mit seinen kalten Nachmittagen lädt ein, sich mit einem heißen Getränk wieder aufzuwärmen. Kein Wunder, es duftet an den Glühweinständen auch überall verführerisch nach Zimt, Nelken und Kardamom.

Ist Glühwein eigentlich gesund?

Wie fast überall ist es auch beim Glühwein so, gegen ein heißes Gläschen spricht überhaupt nichts. Schließlich gehört dies einfach zu einem Weihnachtsmarktbummel. Warme Hände und gesellige Stunden mit Familie, Arbeitskollegen oder Freunden sind im Advent eine willkommene Abwechslung.

Trügerisch, denn Alkohol erweitert die Blutgefäße, es gelangt mehr Blut an die Hautoberfläche und der Körper gibt die Wärme schneller ab. Dies erklärt warum man nach einem kurzem Wärmegefühl häufig mehr friert als vorher.

Gesunde Zutaten: Zimt, Nelken und Kardamom

Zimt wird häufig in Süßspeisen oder Tee verwendet, ist aber ein unverzichtbares Glühweingewürz. Das exotische Gewürz stärkt die Verdauung und regt den Körper an, Verdauungssäfte zu produzieren. Zudem ist Zimt ein gutes Mittel gegen Völlegefühl und hat eine blutzuckersenkende Wirkung.

Kardamom gehört zur Familie der Ingwergewächse und hilft bei Blähungen oder Menstruationsbeschwerden. Ihm wird aber auch eine appetitanregende Wirkung nachgesagt und eine Linderung bei Krämpfen.

Nelken duften stark und sind ein altbekanntes Hausmittel bei Zahnschmerzen. Dabei sind die Einsatzgebiete auch in der Weihnachtszeit typisch, denn Nelken antibakteriell und verdauungsfördernd.

Auch wenn im Glühwein ätherische Öle oder sogar frische Orangen enthalten sind, bleibt es ein alkoholisches Getränk. In Maßen genossen, bringt es Freude aber natürlihc auch Kalorien. Denn der Zuckergehalt im Glühwein liefert zwischen 80 und 100 Kalorien pro 100 Milliliter. Ein großer Becher mit Schuss kann also schnell mal ca. 200 Kalorien liefern.

Wer also noch mit dem Auto fahren muss, sollte auf andere Heißgetränke umsteigen. Inzwischen gibt es viele alkoholfreie, aber ebenso gut duftende Alternativen. Ein heißer Tee oder Punsch aus Saft z. B. Apfel- oder Holunder bilden die Grundlage und werden ebenfalls mit Zimt, Nelken, Kardamom, Anis, Vanille oder Orangen- und Zitronenscheiben ergänzt. Garantiert ebenfalls wärmend, lecker und ohne Katergefahr am nächsten Tag.

Bild: © volff/fotolia


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