Gute Seiten, Schlechte Seiten: Nüsse

Ob Haselnüsse, Wallnüsse oder die importierten Cashew-und Erdnüsse: gerne knabbern wir Nüsse, auf der Couch bei einer DVD oder auf Partys. Heute vergleichen wir die guten und schlechten Seiten der Nuss denn man sollte auch bei diesem Lebensmittel auf bewusstes Essen achten:

Gute Seiten

    • Nüsse enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. Vor allem B und E Vitamine, die vor Krebs und Alzheimer schützen sollen, sind in Nüssen enthalten.
    • Nüsse liefern hohe Mengen pflanzliches Eiweiß. Eiweiß ist zentraler Baustein unserer Zellen.
    • Studien aus den USA zeigten, dass regelmäßiges Essen von Nüssen den Cholesterinspiegel senken kann.
  • Diese Studie ergab, dass Nüsse-Essen die Bildung von Gallensteinen bei Frauen mindert.
  • Auch auf das Herz-Kreislaufsystem hat die Nuss positive Wirkungen. Eine Studie mit 86.000 Teilnehmern fand ein um 35% verringertes Herzinfarktrisiko bei Menschen vor, die mehrmals in der Woche Nüsse aßen.
  • Nüssen wird nachgesagt, dass sie einen positiven Effekt auf den Blutzuckerspiegel und Insulinausschüttung hätten, was sie zu einem geeigneten Lebensmittel für Diabetiker macht. Eine Studie aus Harvard beobachtete, dass Frauen die regelmäßig Erdnussbutter und Nüsse aßen, nicht so häufig an Typ 2 Diabetes erkranken.
  • Auch die Sehstärke soll durch den regelmäßigen Verzehr von Nüssen länger erhalten bleiben.

Schlechte Seiten

  • Viel Fett macht die Nuss zu einem idealen Energiespender. Bei fehlender Bewegung oder zu vielen Nüssen kann das viele Fett nur noch in Bauchspeck und Reiterhosen “gelagert” werden. Eine Hand voll Cashew-Nüsse (15 Stück) hat zum Beispiel schon ca. 180 Kalorien.
  • Viele Menschen sind gegen Nüsse allergisch. Dabei kann es sich um einzelne Nusssorten handeln, die beim Betroffenen teils heftige allergische Reaktionen auslösen können. Wenn es also mal auf den Lippen und im Mund krabbelt beim knabbern: Finger weg, das könnte eine Allergie sein.
  • Während Nüsse Gallensteinen vorbeugen können sie die Steinbildung in der Niere begünstigen. Das in Nüssen enthaltene Oxalat kann in zu hoher Dosierung zu Nierensteinen führen.
  • Nüsse können hohe Dosen an Alfatoxin, genauer dem Aspergillus flavus, enthalten. Das ist ein Schimmelpilz der unter der Schale von Nüssen sitzt und entsteht wenn die Pflanze “unter stressigen Bedingungen” geerntet wurde – wenn es zum Beispiel eine Dürre gab. Die Alfatoxin-Vergiftung einer Nuss hängt dabei stark vom Herkunftsland und der Ernteart ab. In deutschen Supermärkten kann man jedoch von kontrollierter und schadstofffreier Ware ausgehen.

Heute spricht einiges für die Nüsse und das ist auch gut so. Nüsse sind prall gefüllt mit gesunden Inhaltsstoffen und dürfen häufig gegessen werden. Nur sollte man eben, aufgrund des hohen Fettgehalts auf kleine Portionen achten. Eine Handvoll als Zwischenmahlzeit ist deshalb empfehlenswert. Und wenn auf der nächsten Party die Wahl zwischen Chips und Studentenfutter getroffen werden muss, sollte man sich für Letzteres entscheiden.

via healthassist.com, Bild: © Mark Dietrich / istockphoto.com


1 Kommentar

  1. Nüsse sind eine gute Nahrungsergänzung! Doch wie mit dem Fett in Mahlzeiten sind auch die Nüsse im Gespräch. Warum? Nüsse besitzen viel Fett, Vitamine und Mineralien, die ihr Körper benötig. Doch auch hier wird häufig darüber gesprochen, Nüsse sollten wenig verzerrt werden. Ich esse seitdem ich meine Ernährung umstellte Nüsse jede Woche bis zu 250 Gramm und sie sind eine leckere Ergänzung für zwischendurch. Warum hat die Menschheit nur so viel Angst vor Fett. Wird Fett bei jedem anderes interpretiert oder wird mit Fett nur das gesehen, was richtig vor Fett trifft. Dabei kommt Fett in den unterschiedlichsten Formen vor. Zum Beispiel in Oliven, Rapsöl, in Schlagsahne, in Käse, in Fisch und Fleisch. Oder ist es vielen noch nicht bewusst das auch in diesen genannten Lebensmitteln Fett enthalten ist. Fett ist lecker und hilft das Gewicht zureduzieren.

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