Heilpflanzen – blühende Arznei am Wegesrand

Eine Heilpflanze ist eine Pflanze, die wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken bzw. zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Meist sind diese schon als Fertigpräparate in der Apotheke zu finden. Aber wussten Sie, dass man viele Heilpflanzen auch auf unseren Wiesen zwischen anderen blühenden Blumen findet?

 

Mutterkraut

Halten Sie bei Ihrem nächsten Spaziergang Ausschau nach dem Mutterkraut. Da diese Pflanze meist nur an Wegrändern oder Mauern wächst, ist sie leicht zu finden. Das zur Blütezeit geerntete und getrocknete Kraut eignet sich besonders bei dem Auftreten von Migräne. 1 TL getrocknetes Kraut mit heißem Wasser überziehen lassen und vorbeugend 3-mal täglich oder bei den ersten Anzeichen eine Migräneattacke trinken.

 

Ringelblume

Diese Pflanze ist an warmen Standorten und auf Lehmböden zu finden. Die Blüten sind ideal bei trockenen Schleimhäuten, Krampfadern und Warzen. Zudem wirken ihre Flavonide und ätherischen Öle antiviral, entzündungshemmend und abschwellend. Als Balsam zur äußerlichen Anwendung: 100ml Olivenöl mit 10g frischen Blüten für 15 Minuten köcheln lassen. Anschließend mit 10g Bienenwachs härten.

 

Frauenmantel

Die Blüten, Blätter und Stängel des Frauenmantels können bei Zysten, Regelschmerzen und Wassereinlagerungen wahre Wunder bewirken. Seine Gerbstoffe sind schmerzlindernd, krampflösend und adstringierend. 1 TL mit 200 ml heißem Wasser übergießen, dann 5-10 Minuten ziehen lassen. Anschließend mit Bedacht und im Sitzen trinken. Der Frauenmantel ist vorwiegend in der freien Natur zu finden, lässt sich aber auch in jedem Garten anbauen.

Bild: © hjschneider/fotolia


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