Held des Jahres: Die Kartoffel

Kalorienarmes Gemüse
Außer als fettige Pommes, ist der Erdapfel ideal für eine gesunde Ernährung. Mit ca. 68 kcal pro 100g erhält der Körper jede Menge Vitamin C, B1 und B2, Magnesium, Kalium, Eisen, Phosphor und Proteine. Geerntet wird von Juni bis Oktober, ein Teil landet im Supermarkt, der Rest findet Verwendung als Stärke, für Alkohol, Tierfutter oder Pflanzkartoffel.

Unterschieden werden 3 Sorten:

  • Fest kochende Sorten: Ditta, Sieglinde, Nicola, Princess oder Selma. Die Kartoffeln lassen sich nach dem Kochen gut schneiden. Ideal für Salat, Pell- oder Bratkartoffeln, Puffer oder Rösti.
  • Vorwiegend fest kochende Sorten: Christa, Gala, Quarta oder Solara. Sie sind nach dem Kochen feinkörnig und feucht. Ideal für Eintopf, Auflauf oder Suppen.
  • Mehlig kochende Sorten: Likaria und Melina. Nach dem Kochen sind sie locker, etwas grobkörnig bis trocken. Ideal für Püree, Klöße und Eintöpfe.

Kleine Kartoffelgeschichte
Die schöne Blüte war der Grund, dass Spanier die Kartoffel im 16. Jahrhundert aus Amerika mitbrachten. Heute verbraucht jeder im Durchschnitt 70 Kilogramm pro Jahr.

Nicht nur ein Augenschmaus sind bunte Kartoffeln: Sie schmecken auch hervorragend. Leider gibt es nur wenige Regionen, die farbige Kartoffeln wie Vitelotte, Linzer Blaue oder Blauer Schwede anbauen. Die Farbe entsteht durch Anthocyan, einen sekundären Pflanzenstoff, der das Krebsrisiko senken und die Sehkraft verstärken soll.

Wer keine Lust auf schälen, kochen und pürieren hat, der kann sich mit der amapur Kartoffelsuppe schnell eine leckere und gesunde Mahlzeit zaubern.

Bild: © Aleksandr Bryliaev/fotolia


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