Hugo, der Sommerdrink 2012

Viele kennen ihn, spätestens seit diesem Sommer, als Erfrischungsgetränk: HUGO. Der kühle Drink wird aus Prosecco, Selter, Holunderblütensirup, Limettenscheiben und einigen Blättern Minze zubereitet. Die Lebensmittel- und Getränke-Industrie hat neben den schwarzen Beeren der Gewürz- und Heilpflanze Sambucus nigra auch ihre Blüten für Sirupe, Tee oder andere Essenzen verwendet.

 

Essbare Blüten und Beeren aus Garten, Wald und Wiese

Schwarzer HolunderBereits ab Juni stehen die üppigen weiß-gelblichen Blüten des schwarzen Holunders in voller Pracht. Die Blütendolden wachsen an hohen Sträuchern, die man in Gärten, an Lichtungen oder Bachufern findet.

Holunderblüten eignen sich Besonders zum Aromatisieren von Bowlen, Limonaden oder eben alkoholischen Getränken. Die süßlich-herbe Note verleiht aber neben Erfrischungsgetränken auch Milchprodukten, Marmeladen oder Bonbons das gewisse Etwas.

Je nach Sorte können die Früchte ab August bis in den Oktober hinein geerntet werden. Allerdings sollten unreife Beeren vermieden werden, da sie den Giftstoff Sambunigrin enthalten, der zu Verdauungsstörungen führen kann. Die Früchte erst ernten, wenn roter Saft austritt und innen nichts mehr grün ist.

Da die schwarzen Beeren ein beliebter Farbstofflieferant für die Lebensmittelindustrie ist, werden Sie Holunderbeeren kaum im Supermarkt finden.

Holunderblüten enthalten unter anderem Flavonoide, ätherische Öle und Gerbstoffe. Die schwarzen Beeren liefern besonders viel Vitamin C. So können Sie also schon im Spätsommer Ihr Immunsystem stärken. Auch bei Haut- oder Darmproblemen, Fieber oder Erkältungskrankheiten kann Holunder schmerzlindernd wirken.

Sollten Sie am Wochenende mit dem Rad unterwegs sein, achten Sie einmal auf den Wegesrand. Holunder gedeiht oft in Gärten, in der Nähe von Häusern oder auf Bauernhöfen.

Beachten Sie jedoch dabei, dass der Schwarze Holunder 5-7 Meter groß ist. Oft wird dieser mit dem leider ungenießbaren Zwergholunder, der lediglich 1-1,5 Meter groß ist, verwechselt.

Bild 1: © ExQuisine/fotolia
Bild 2: © Andrea Wilhelm/fotolia


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