"Ich finde mich dick"

Häufig kommt der Satz von tendenziell dünnen Zeitgenossen, vornehmlich den Weiblichen. Der Zuhörer vermutet darin meist Lobhascherei á la „nein, du bist doch nicht dick“.

Die Wissenschaft fand heraus, dass dem nicht so ist. Das Gehirn ist schuld: der hintere kleine Scheitellappen (posterior parietal cortex) seitlich über dem Ohr.

Das Hirn interpretiert die Wahrnehmung, ob dick oder dünn. Es scheint eine Art Körper-Karte zu erstellen, indem es Signale aus Haut, Gelenken, Muskeln, Körperteilen und optische Eindrücke verarbeitet.

Darauf kamen die Wissenschaftler mittels “Pinocchio” Illusions-Experiment (Sinnestäuschung):

17 Männer & Frauen lagen entspannt auf dem Rücken, die Handflächen seitlich an die Hüfte gelegt. Die Haut der Handgelenk-Streckmuskeln wurde leicht in Vibration versetzt (die Teilnehmer glaubten zu spüren, wie ihre Hände nach innen abknicken). Gleichzeitig meldeten die Tastsensoren in den Handflächen weiterhin den Kontakt zur Hüfte. Es wurde so der Eindruck erweckt, ihre Hüften würden um bis zu 28% schmaler werden. Parallel wurde die Hirnaktivität gemessen. Je stärker die Sinnestäuschung, desto aktiver die Reaktion.

Kann also keiner was für die Falscheinschätzung des Körpers. Deren Gehirn tickt einfach anders. Heißt konkret; immer schön weiter widersprechen, dass der oder die Fragende zu dick sei.

Bildquelle family guy


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