Interessantes zu Ingwer, Quark und Senf

Die hornförmige Powerknolle aus Fernost
Es gibt Ingwer frisch, getrocknet, sauer eingelegt, mit Schokolade überzogen, als Bonbon oder kandiert. Verwendet wird Ingwer in Backwaren, Tee, Desserts, Saucen, Chutneys oder Marmelade. Neben Likör und Wein gibt Ingwer auch dem beliebten Ginger Ale seinen unvergleichlichen Geschmack.

Die scharfe Knolle ist Genussmittel, Geschmacksgeber, Heilmittel, Gesunderhaltung und Vorsorge zugleich. Denn Ingwer gibt es z. B. als Tee, Badewasserzusatz (gut bei Gliederschmerzen), Ingwerstäbchen (gegen Übelkeit und Reisekrankheit) oder Ingwermilch (um eine Erkältung abzuwähren) und vieles mehr.

Die Wirkstoffe lindern zudem Beschwerden wie Krämpfe, Blähungen und Verstopfung. Auch das Herz wird gestärkt und der Cholesterinspiegel gesenkt. Ingwer-Fans schätzen, besonders jetzt, die wärmende Wirkung. Kreislauf, Durchblutung und der Blutfluss zur Hautoberfläche (ideal bei kalten Händen und Füßen) werden angeregt. So stärkt das Allroundmittel die körpereigene Immunabwehr.

Die richtige Zubereitung

  • 1 g frische Ingwerwurzel (ca. Größe einer Heidelbeere) und 1 Gewürznelke mit 1 Tasse heißem Wasser überbrühen.
  • 2 El Zitronensaft zugeben und mit Honig süßen.
  • Für den so genannten “Yogi-Tee” geben Sie noch Kardamon, Zimt und Milch dazu.

 

Quark macht stark und hält fit!

Auch eine kleine Vorspeise stillt den großen Hunger etwas. Nutzen Sie das Prinzip und essen Sie ½ Stunde vor der Mahlzeit einen kalorienarmen Magerquark (ca. 40g). Dieser besteht aus wertvollem Eiweiß und ist durch die langsame Verdaulichkeit ein perfekter Magenfüller. Verstärken können Sie den “Effekt” mit ½ Teelöffel Guar-Granulat HP100. Mit dem Quarktrick trainieren Sie sich ein vernünftiges, gesundes Essverhalten an.

 

Geben Sie kräftig Ihren Senf dazu!

Senf ist ein unscheinbares Wildkraut, was seit der Antike kultiviert wird und mit Raps, Rettich und Kresse verwandt ist. Vor Pfeffer und Chili waren Senf und Meerrettich sogar die bekanntesten Schärfemittel in Europa. Die Schärfe kommt aus den ca. 1 mm großen Senfkörnern, die in der Schote heranreifen und sich erst in Verbindung mit Flüssigkeit entfalten.

Als Würzmittel in der Küche nicht wegzudenken, ist Senf gleichzeitig ein alt bewährtes Hausmittel: gemahlene Samen in lauwarmem Wasser zur äußerlichen Anwendung bei Krämpfen, Entzündungen, Schmerzen und Flechten. Innerlich regen die ätherischen Öle Speichelfluss und Magensaftproduktion an, die sekundären Pflanzenstoffe wirken im Darmtrakt antimikrobiell und krebsvorbeugend.

Bild: © Dionisvera/Fotolia


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