Kaffee trinken ist gesund und ein Genuss

Jährlich werden neue Studien veröffentlicht, die sich mit den Wirkungen des Konsums auseinandersetzen. Insbesondere die Auswirkungen von zu hohem Kaffeekonsum werden in Fachkreisen diskutiert. Täglich trinken weltweit Millionen von Menschen Kaffee. Das macht das Getränk zu einem populärsten überhaupt. Die gesundheitlichen Vorzüge wurden bereits im 16. Jahrhundert erkannt. Hier vor allem die positive Wirkung auf die Verdauung und das Herz.

Das Gute Laune Getränk mit Wachmach-Effekt

Viele Menschen trinken daher gegen die Müdigkeit morgens oder am Arbeitsplatz eine Tasse Kaffee. Das Koffein beschleunigt zudem die Reizverarbeitung und steigert die geistige Leistungsfähigkeit.

Allerdings nicht ewig, denn die positiven Effekte reduzieren sich im Laufe der Jahre und bei einem übermäßig hohen Konsum (täglich mehr als 200 mg Koffein). Rechnen Sie nach: Eine Tasse Espresso liefert ca. 30 mg Koffein und eine Tasse Kaffee ca. 100 mg Koffein.

Was ist denn eigentlich noch im Kaffee?

Je nach Herkunft und Anbau liefert das Naturprodukt eine Vielzahl von Inhaltsstoffen:

  • Kohlenhydrate: Der Anteil in der Kaffeebohne liegt bei 30-40 Prozent. Saccharose und Glucose kommen nur in geringen Mengen vor. Während der Röstung sind die Kohlenhydrate starken Veränderungen unterworfen und verschwinden fast vollkommen.
  • Fett: Insgesamt liegt der Anteil im Rohkaffee zwischen 10-13 Prozent. Da die Fettstoffe nur schwer in Wasser löslich sind, sind sie im Kaffee nur noch zu einem geringen Teil vorhanden.
  • Säuren: Sie bringen den Geschmack und regen die Verdauung an. Im Rohkaffee machen Säuren, darunter Zitronen-, Essig-, Apfelsäure ca. 5 Prozent aus. Der Hauptanteil die Chlorogensäure gehört zu den sekundären Pflanzenstoffen und liefert uns Antioxidantien. Beim Röstprozess werden jedoch Säuren abgebaut.
  • Proteine: Während im Rohkaffee der Anteil noch bei ca. 11 Prozent liegt, sinkt dieser durch die Hitzeeinwirkung beim Rösten deutlich ab.
  • Alkaloide: Alkaloide sind stickstoffhaltige Verbindungen, die in vielen Pflanzen vorkommen. An erster Stelle steht mit ca. 0,8-2,5 Prozent das Koffein gefolgt von Trigonellin, Nikotinsäure, Theobromin und Theophyllin. Der Röstvorgang hat kaum Einfluss auf den Koffeingehalt.
  • Mineralstoffe: Der Gehalt an Mineralstoffen variiert stark. Im Durchschnitt geht man von einem Anteil von etwa 4 Prozent aus. Fast 90 Prozent gehen auch in das Kaffee-Getränk über, vor allem Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor.

Zählt Kaffee oder nicht?

Täglich sollten 1,5-2 Liter kalorienarme Flüssigkeit getrunken werden. Doch viele Menschen schaffen noch nicht mal die Hälfte. Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme oder mangelnde Konzentration sind die Folgen.

Am Tag nehmen wir 1-1,5 Liter Wasser über die Nahrung auf, scheiden aber auch 2,5 und mehr Liter aus. Daher gilt es die Differenz auszugleichen.

Lange Zeit galt Kaffee als ungesund, weil er dem Körper Wasser entzieht. Doch hier gibt es Entwarnung. Mehrere Studien zeigten bereits, dass bis zu vier Tassen Kaffee pro Tag nicht gesundheitsschädlich sind und in die tägliche Flüssigkeitsbilanz miteinbezogen werden können.

Es gibt kaum eine Einkaufsstraße ohne ein Café, welches Treffpunkt mit Kollegen, Freunden oder der Familie ist. Doch wer auf seine Figur achtet, sollte auf seinen Kaffeekonsum achten. An sich hat Kaffee kaum Kalorien. Die Dickmacher lauern jedoch im Coffee-Shop. So liefert eine große Tasse Latte macchiato mit Muffin schnell 400-500 Kalorien. Auch Sirup, Milch und Zucker sind gehaltvolle Lebensmittel und sollten bewusst verwendet werden.

Fazit: Kaffee ist nicht nur Trendgetränk, sondern auch eine gesunde Auszeit vom stressigen Alltag. Studien hin oder her, wird das Heißgetränk in Maßen genossen und ein gesunder Lebensstil geführt, spricht nichts gegen den Konsum.

Bild: © Rob Stark/fotolia


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