Kalorienfalle Pizza

Nicht unbedingt. Je nachdem wie dick der Teig ist und mit was sie belegt ist, kann eine Pizza durchaus kalorienbewusst sein. Und natürlich: die Menge macht’s. Kriterien einer schlankeren Pizza sind:

  • Dünne Kruste & Rand
    Eine „echte“ italienische Pizza kommt mit einem hauchdünnen Boden aus. Schließlich zählt der Geschmack des Belags. Noch besser wird’s, wenn der Teig aus Vollkornmehl besteht. Den Unterscheid schmeckt man kaum, aber das volle Korn sättigt länger und hat eine bessere Wirkung auf den Blutzuckerspiegel.
  • Sparsam mit Käse
    Käse ist nun mal kalorienreich. Das heißt nicht, dass man komplett auf ihn verzichten muss. Schließlich ist Käse eine gute Proteinquelle. Jedoch in Maßen. Vorsicht im Restaurant oder beim Lieferservice: mangelnder Geschmack wird da häufig mit reichlich Käse ersetzt – denn Käse ist durch den hohen Fettanteil Geschmacksträger.
  • Magerer Wurst- oder Fleischbelag
    Besonders Salami ist reich an ungünstigen gesättigten Fetten. Absolute Kalorienbomben sind darum Pizzen mit viel Salami und Käse. Besser sind magere Sorten wie Schinken. Noch besser ist es, wenn die Pizza reichlich mit Gemüse belegt ist.
  • Portionsgröße
    Wir neigen dazu aufzuessen, was vor uns steht. Ist die ganze Pizza auf dem Teller, essen wir sie auch. Eine Tiefkühlpizza wiegt ca. 360 g und bringt ca. 800 kcal auf die Hüften. Schlauesser optimieren den Nährwert, indem sie nur eine halbe Pizza essen und dazu einen Salat als Sättigungs-Beilage servieren.

Hände weg übrigens von Pizzen mit „Extra Cheesy Rand“. Der Käserand, meist Mozzarella, ist ein Kalorienmonster.

Ein Kalorienvergleich

pizza-kalorienvergleich

Übrigens: Bei den Tiefkühl-Pizzen immer auf die Kalorienangaben schauen. Auch bei gleicher Sorte gibt es zwischen den Herstellern Unterschiede (1 Spinat-Pizza Wagner Steinofen = 714 kcal, 1 Spinat Pizza Oetker Ristorante = 858 kcal). Mittlerweile gibt es auch Light-Varianten der Pizzen (z.B. Ristorante Leggera – 50% Fett oder Wagner Balance). Hat die schon mal jemand probiert?

Unsere Empfehlung?
Selber machen! Einen dünnen Teig aus Vollkornmehl, belegt mit viel Gemüse (Tomaten, Paprika, Champignons), mit etwas magerem Schinken, Thunfisch und etwas Käse. Es kann selber nach Herzenslust mit frischen Kräutern gewürzt werden und vor allem die Käsemenge und Teigdicke mitbestimmt werden.

Bild lvinst/istockphoto.com


5 Kommentare

  1. Von den Wagner Balance Pizzen habe ich auch mal gelesen!
    Davon gibt es die Sorten Wok-Gemüse, Spargel (??) und Geflügel-Salami. Ich werde mir demnächst mal eine von denen probieren…höchstwahrscheinlich die mit dem Wok-Gemüse. Die soll ca. 570 kcal haben! Ich kann ja mal von berichten, wenn es soweit ist ;)

  2. Ja, schreib unbedingt mal wie die schmecken! Ich habe die leider noch nie bei mir im Extra im Tiefkühlfach gesehen…

    Einzig mit den Kalorienangaben kann ich dienen:
    Wagner Balance Grüner Spargel: 165 kcal/100g, 340g = 561 kcal (mit 14g Fett)

    Wagner Balance Hähnchen Wokgemüse: 167 kcal/100g, 340g = 568 kcal (mit 10g Fett)

    Wagner Balance Geflügelsalami: 195 kcal/100g, 300g = 585 kcal (mit 16g Fett)

  3. Hallo,

    hab eigentlich alle Wagner Balance Pizzen schon probiert und finde die fast besser als die anderen normalen Pizzen. Vorallem der Vollkornboden schmeckt klasse und ist schön dünn. Auch der Belag trieft nicht vor Fett und schmeckt sehr lecker. Kann sie also nur empfehlen und für ne “Light-“Pizza sind sie echt supi!

  4. Ich finde am besten gelingt einem sowas noch, wenn man die Pizza selber macht und selbst belegt, alles andere ist doch so oder so mit allem möglichen voll. Von der Tiefkühlware halte ich so oder so nicht viel, auch wenn sie sicher besser ist als ihr Ruf. Und auf der anderen Seite würde ich mir nur noch Essen bestellen wenn ich keine Lust zu kochen hab. Denn da kann man auch nicth überprüfen was drin ist. Wenn ich alle Zutaten selber besorge ist es meist auch gesund und gut. Light Produkte sind da eher nur Augenwischerei.

  5. Ist doch egal. Es macht doch alles fett, egal ob Tiefkühl oder nicht.

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