Kein Blondinenwitz

Ein Finne, so deutsche Wissenschaftler, wird wohl in knapp 200 Jahren der letzte, echte Blonde sein. Das „Blond-Gen“ ist nicht dominant und wird, wenn sich eine blonde Frau mit einem dunkelhaarigen Mann einlässt (oder anders herum), nur mit geringer Wahrscheinlichkeit weiter vererbt. Ein blondes Kind kann es nur geben, wenn das Gen bereits in der Großeltern-Generation beider Eltern vorhanden ist und das ist immer seltener der Fall. In Europa sieht die Blond-Verteilung wie folgt aus:

BlondVerteilung_1

Vor 30 Jahren war noch jedes zweite Kind ein Blondie, heute nur noch jedes Vierte. Der Natur mit Färbung nachzuhelfen hält das Aussterben der Naturblonden auch nicht auf, ganz im Gegenteil: künstliches Blond wirkt auf Männer anziehend und wird dem natürlichen Blond vorgezogen. So hat Shakira zwar keine “Blond-Gene” greift aber die Verehrer ab, die auf wallende blonde Mähne stehen. Ein Teufelskreis.

Als einzige Nicht-Blondine im Büro merke ich vom Aussterben zwar noch nichts, aber sind ja auch noch 200 Jahre Zeit. Solang können sich die ca. 30 Prozent naturblonden Deutschen ja mal in Finnland auf Partnersuche begeben.

via WDR4, Bild: neatorama


1 Kommentar

  1. Hoffentlich ist ein Zufall, dass “Deutsche Wissenschaftler” solcherlei merkwürdige Untersuchungen vornehmen.
    Oder sollte das eigentlich ein Reiserouten-Vorschlag für Blondie-Liebhaber sein?
    Ob Shakira es tatsächlich schafft, so viele Verehrer abzugreifen, dass davon die Blondie-Statistik signifikant verändert wird? Da könnte man nur sagen: Alle Achtung

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>