Klimasünde Mann

Alle Welt interessiert sich ja seit kurzem urplötzlich (als wäre das Thema neu) intensiv für C02-Werte und Klimaschutz. Damit man sein individuelles schlechtes Gewissen – in Form des C02-Schadstoffausstosses – ganz konkret berechnen kann, gibt es praktische C02-Rechner.

Und bei Spiegel Online erfahren wir dann auch, dass fleischessende, starke Männer keine anbetungswürdigen Objekte sind – sondern eine extreme Belastung für die Umwelt:

Vegetarier und Frauen, die relativ wenig essen (rund 2000 Kilokalorien pro Tag) erweisen sich als praktizierende Klimaschützer. Sie verursachen mit ihrer Ernährung nur zwischen 0,65 und 0,98 Tonnen CO2 pro Jahr. Ein typischer Fleischesser kommt hingegen auf 1,82 Tonnen, schätzt das Bayerische Landesamt für Umwelt. Ursache ist unter anderem das klimaschädliche Methan, das beispielsweise bei der Rinderhaltung entsteht.

Der hübscheste Co2-Rechner ist der von Quarks & Co. Da erfahren wir auch, dass:

  • Restaurantbesuche nicht gut sind, da energieintensiv (Gasträume müssen ständig für Kunden bereit gehalten, beheizt und beleuchtet werden und die Zubereitung der einzelnen Speisen ist auch energieintensiv)
  • Aufwendige Bildschirmschoner (CPU-, Grafikkartenleistung) Energieverschwender sind – da angeschaltet, viel Strom fressend, aber unbenutzt.
  • Tiefgekühlte Mischkost – aufwendige Herstellung und langer Transport- / Kühlkette und dann noch mit Fleisch (da Mischkost) – die Umwelt sehr belastet.
  • Duschen besser ist als Baden – natürlich abhängig von Duschdauer, Duschkopf etc. (wahrscheinlich schaffen hier wir Frauen – mit Shampoo, Conditioner, Peeling & Ganzkörperenthaarung – wieder den Energieausgleich zu den fleischessenden Männern…)

Energiesparender Idealfall ist demnach Eva: nackt, in der Höhle hausend, sich nur am Bach waschend, Äpfel und Beeren vernaschend. Back to the roots, sozusagen.


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