Kohl – Rund und Gesund

Besonders im Herbst lohnt es sich, öfter mal beim Kohl zuzugreifen. Obwohl der Geruch nicht jedermanns Sache ist, trumpfen Kohlköpfe mit vielen Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen. Eine herrliche Suppe oder ein Gemüseauflauf schmecken und stärken die Abwehrkräfte. Drei Vorschläge von uns, welche Köpfe in den Einkaufskorb kommen sollten:

  • Weiß- und Rotkohl sind Vitaminbomben. Bereits 150g decken ca. 80% des Tagesbedarfs an Vitamin C. Je nach Sorte liefert Kohl auch viel Selen, Magnesium sowie das herzschützende Kalium. Der hohe Ballaststoffgehalt ist gut für den Darm und soll sogar Magengeschwüre lindern. Mit den reichlich enthaltenen Bioflavonoide, Chlorophyll und Phenole beugen sie ebenso der Entstehung von Krebs vor.
  • Und es geht noch besser. Als Sauerkraut ist der Weißkohl eine Waffe für die Abwehrkräfte. Der Grund ist das enthaltene Vitamin B12 und die Milchsäurebakterien, die im Darm als natürliche Verdauungshilfe dienen. Darmflora und Immunsystem werden bei regelmäßigem Genuss gestärkt und schützen so vor Erkältungen.
  • Auch Rosenkohl enthält neben Vitamin K, E und Beta Carotin viel Vitamin C. Besonders für Frauen wichtig: Rosenkohl liefert viel Folsäure. Hat der Kohl einige Tage Nachtfrost erhalten, schmeckt er leicht süßlich. Frischen Rosenkohl gibt es von Oktober bis Januar. Beim Kauf auf geschlossene Knospen achten, welke Außenblätter und trockene Schnittstellen im Laden lassen. Sieht der frische Rosenkohl nicht gut aus, dann lieber zur Tiefkühlvariante greifen.
  • Der Blumenkohl ist wohl der eleganteste Kohlkopf. Ob die Röschen gleichmäßig gewachsen sind oder nicht, macht nur einen optischen und keinen Qualitätsunterschied. Wichtig ist, dass der Kopf keine dunklen Flecke hat und die Blätter knackig grün sind. Von Natur aus ist Blumenkohl kalorienarm. Mit ca. 22 kcal pro 100 g liefert er viel Vitamin C, Folsäure sowie Kalium. Zudem ist Blumenkohl reich an Pantothensäure, welche die Nerven stärkt und die allgemeine Energieversorgung im Körper verbessert. Blumenkohl am besten möglichst frisch, regelmäßig und nur kurz gekocht essen.

Bild: © Gabi Schoenemann/pixelio


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