Lauft mehr!

Morgens und abends immer das gleiche Spiel: Raus aus der Tür, rein ins Auto (oder in einen anderen fahrbaren Untersatz). Um von A nach B zu kommen, muss man seine Beine heutzutage nicht mehr nutzen. Da fällt mir meine Mama ein, die mir letztens von ihrem alttäglichen, halbstündigen Marsch zur Schule erzählte. Das ist für die meisten Kids heute unvorstellbar. Dabei ist Bewegung heute schon selten genug. Bill Brysen berichtet zum Beispiel in seinem Buch, dass der Durchschnitts- Amerikaner pro Tag nur noch 300 Meter zu Fuß zurücklegt. Die Straße runter, sozusagen.

Wer der schädlichen Bequemlichkeit (und seinem Schweinehund) eins auswischen will, nimmt ab heute wieder seine angewachsenen Fortbewegungsmittel – die Beine. Man wird mit zahlreichen Dingen für diese Mühe belohnt: Ein straffer Po und schlanke Waden zum Beispiel. Oder wie wäre es mit einem 27 % geringerem Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken?

Eine japanische Studie an rund 8500 Arbeitern, ausgestattet mit Schrittmessern, zeigte nun: Egal wie alt, wie schwer oder wie aktiv: Wer mehr als 20 Minuten zu Fuß zur Arbeit geht, leidet seltener an Diabetes. Wer weniger als 10 Minuten zur Arbeit geht, weist dagegen ein höheres Diabetes-Risiko auf.

Wer nur 10 Minuten mit dem Auto zur Arbeit braucht (Stadtverkehr) kann dieses also auch stehen lassen – nicht nur der Umwelt und dem Geldbeutel zuliebe. Auch Fahrrad fahren tut bei diesem Wetter keinem weh. Wer mit Bus und Bahn unterwegs ist kann auch ein oder zwei Stationen eher aussteigen. Ich fahre seit über einem Monat wieder jeden Tag mit dem Rad (ca. 6 Kilometer pro Strecke) und geschadet hat es mir auf keinen Fall: 30 Minuten Sport extra (täglich!), Monatskarte gespart, morgens immer wach und fit plus ein Zeitersparnis von mindestens 10 Minuten. Vielleicht überzeugt das ja mehr als das geminderte Diabetes-Risiko…

via Medical Tribune


3 Kommentare

  1. macht schon echt spass bei diesem schönen wetter mit dem rad zur arbeit und zurück zu fahren. ich kanns nur empfehlen. das einzige was ich bei mir bemerkt hab ist, dass ich, wenn ich im büro angekommen bin, dadurch total schläfrig werde und eine weile brauche um mit der arbeit anzufangen. *g*

  2. Sport ist wichtig, um fit zu bleiben. Wer die Möglichkeit hat mit dem Fahrrad zur Arbeit zufahren, perfekt. Es hilft wirklich sehr viel. Eigentlich ist man nach so einer Tour recht gut drauf und nicht müde. Mir geht es zu mindestens so. Um so schöner ist es, wenn die Sonne mitspielt. Als das erste sonnige Wochenende in Sicht war, beschlossen wir die Fahrräder am Start zu bringen. Einfach herrlich. Außerdem wird durch die Bewegung der Stoffwechsel in Schwung gebracht.

  3. Ja, da kann ich nur noch hoffen, dass das Wetter diesen Sommer und natürlich auch Herbst mitspielt. Nach meinem Umzug fahre ich morgens auch ca. 10 Minuten mit dem Rad zum Bahnhof. Ich bin gespannt….

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