Lust auf Kaffee?

Kaffee mindert die Wahrscheinlichkeit, an Eierstockkrebs zu erkranken. Dagegen scheinen Alkohol und Zigaretten das Risiko nicht zu beeinflussen.

Amerikanische Forscher der Harvard Medical School untersuchten seit 1976 die mehr als 120.000 weibliche Pflegekräfte. Alle zwei Jahre wurden Fragebögen zu Ernährungsgewohnheiten und Erkrankungen ausgefüllt und für unterschiedliche Auswertungen verwendet. In der aktuellen Auswertung gab es keinen Zusammenhang zwischen Rauchverhalten und Eierstockkrebs. Das Gleiche gilt für Alkoholgenuss.

Allerdings konnten die Frauen mit Koffeingenuss das Krebsrisiko etwas senken. Sicher ist die Studie kein Freibrief mit rauchen und trinken zu beginnen, aber sie gibt grünes Licht für ab und an eine Tasse Kaffee. Schon frühere Studien zeigten, dass Kaffee gegen eine Vielzahl von Krankheiten schützen soll, wie Diabetes, Parkinson und Gicht. Der genaue Wirkmechanismus bleibt jedoch, wie in vielen Studien, unklar.

Vermutet wird, dass vor allem die neben Koffein, Chlorogensäuren und Mineralien im Kaffee enthaltenen Antioxidantien für die positiven Effekte verantwortlich sein könnten. Aktuell wird ein täglicher Kaffeekonsum von maximal drei bis vier Tassen empfohlen.

Bild: © Eskymaks/fotolia


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