Marshmallow statt Botox

Bisher kannte man Kollagen – ein Eiweiß und wichtigster Bestandteil der Haut – vor allem zum Aufspritzen von Falten und Lippen sowie als Inhaltsstoff diverser Cremes. Jetzt soll es auch von innen helfen. Kollagen wird aus Rinder- und Schweinehaut gewonnen, neuerdings auch aus Fischhaut und dem Eiweiß von Kaviar und Austern.

Forscher stellten fest, dass Fleischklösse, injiziert mit Kollagenfasern, nach dem Kochen mehr Jod enthielten als mit Jodsalz gewürzte Buletten. Jodsalz (Kaliumjodid) ist instabil, zersetzt sich beim Kochen und dadurch verflüchtigt sich das Jod. (liegt an der Fähigkeit von Kollagen, Wasser zu binden) Zudem wird so weniger des ebenfalls empfindlichen Vitamins B1 zerstört.

Die Japaner sind wie immer in Sachen Beauty einen Schritt weiter und setzen Kollagen funktionellen Milchprodukten und Marshmallows zu. Normale Marshmallows enthalten ca. 300 mg Kollagen (stammt von der in den Marshmallows enthaltenen Gelatine, die aus Rinder- und Schweineinnereien gewonnen wird). Die mit Kollagen angereicherten Marshmallows enthalten 3.000 mg. Ist weniger risikoreich als Lippen aufspritzen, hat aber sicher auch mehr Kalorien.

Bild via www.mediatinker.com


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