Mehr Energie verbrennen und inneren Schweinehund überlisten

Sport treiben ist gut für Körper und Geist. Besonders während einer Diät verstärkt jede Art von Bewegung das Ergebnis. Doch regelmäßiges Kalorien verbrennen bringt noch mehr Vorteile. Es ist wissenschaftlich belegt, dass gut trainierte Ausdauersportler auch in der Ruhephase einen aktiveren Stoffwechsel haben. Das bestätigten US-Forscher in einer Studie. Sie untersuchten die Waden von sieben Langstreckenläufern, die mehr als vier Stunden wöchentlich trainierten und von acht untrainierten Freiwilligen mit ähnlicher Statur und Größe. Das Ergebnis ist nicht neu: Intensives und regelmäßiges Ausdauertraining macht fit und sorgt dafür, dass unsere Muskeln auch im Ruhezustand die Nährstoffe schneller in Energie umwandeln.

Das heißt: Wenn Sie mehr Muskelmasse haben, verbrennt Ihr Körper sowohl im Alltag als auch beim Sport mehr und schneller Kalorien als bei einem untrainierten Menschen. Netter „Nebeneffekt“ ist, dass der Körper nicht nur schlanker sondern auch definierter, also schöner geformt wird. Die Lebensqualität verbessert sich und die Erfolgserlebnisse, wie Leistungssteigerung und Gewichtsabnahme motivieren ungemein. Da Sport am meisten in der Gruppe oder zu zweit Spaß macht, suchen Sie sich am besten einen Trainingspartner, der ehrgeizig ist. So können Sie sich gegenseitig zum Sport motivieren.

 

Schlechte Angewohnheiten ablegen und dem Schweinehund den Kampf ansagen

Leider wählen wir häufig den bequemen Weg. Statt beim Sport zu schwitzen sitzen vor dem PC. Warum auch den Salat selber zubereiten, wenn es ihn fertig im Supermarkt gibt? Sich jeden Tag ausgewogen zu ernähren und Sport zu treiben erfordert Zeit und Motivation. Es gilt den berühmten Schweinhund zu überwinden. Vielleicht helfen Ihnen folgende Tipps:

Tipp 1: Fehltritte verzeihen und weitermachen

Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor? Sie haben einmal gesündigt und denken sich: Jetzt ist es auch egal, heute esse ich noch einmal alles, auf was ich Lust habe und fange nächste Woche mit meiner Diät an! Wir raten dringend davon ab dieser Ausrede nachzugehen. Sollte es mal passieren, dass Sie einen Ausrutscher haben, machen Sie einfach weiter wie geplant. Im Gegenzug sollten Sie sich auch nicht für den Ausrutscher bestrafen, denn negative Gefühle machen Fehltritte nur noch wahrscheinlicher.

Tipp 2: Eine Frage der FormulierungEssen Sie sich glücklich!

Vielen Menschen fällt der Verzicht auf etwas sehr schwer. Besonders, wenn es lecker schmeckt und/oder mit einem Ritual verbunden ist. Zum Beispiel einen Nachtisch zu essen, zu dem Kaffee ein Stück Schokolade naschen oder beim gemütlichen TV Abend zu Chips greifen. Wissenschaftler haben festgestellt, dass es hilfreich ist, sich nicht immer zu sagen „ich darf keine Süßigkeiten, Chips, etc. essen“, sondern „ich esse momentan nichts Süßes, Chips, etc. weil…“ Dies stärkt die Willenskraft und nicht den Reiz des Verbotenen.

Tipp 3: Schritt für Schritt Veränderungen angehen

Sie nehmen sich schon lange vor Ihre Ernährung umzustellen. Jeden Tag ausgewogene Mahlzeiten, 2-3-mal die Woche Sport treiben, kein Wein und weniger Süßigkeiten und so weiter. Sie haben dies bis jetzt noch nicht dauerhaft geschafft? Kein Wunder. Gehen Sie es langsam und in kleinen Schritten an. Nehmen Sie sich zum Beispiel vor, abends Kohlenhydrate und Fette einzusparen oder täglich einen Obstsalat zu essen.

Setzen Sie sich als Ziel in der Kantine mehr gesundes und fettarmes Gemüse zu essen und fettiges Fleisch mit gehaltvollen Soßen wegzulassen. Genauso klappt es auch mit dem Sport: Täglich 15 Minuten Bauchtraining sind ein effektiver Anfang. Finden Sie eine Sportart, die Ihnen Spaß bereitet!

Tipp 4: Unzufriedenheit durch Verzicht vermeiden

Verzicht macht unzufrieden und raubt einem die Lebensqualität. Sehen Sie es so: Lebensqualität wird einem genommen, wenn Sie sich in Ihrem eigenen Körper nicht mehr wohlfühlen und weite Klamotten als Versteck dienen. Sich in der eigenen Haut wohlzufühlen ist die Basis für ein glückliches Leben. Ein guter Trick dabei ist die Situationen zu umgehen, in denen Sie oft schwach werden.

Bilder: © Christian Schwier/Fotolia; © Yuri Arcurs/Fotolia


1 Kommentar

  1. Hallo Marion,

    interessanter Artikel, ich kenne das mit dem Schweinehund nur zu gut von mir selbst. Was mir am Besten hilft sind feste Sport-Termine. Da gehe ich einfach hin und mache mein Training, ohne viel nachzudenken.

    Und nachher fühle ich mich super!

    Liebe Grüße, Verena

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