Mission Grünzeug

Der Sommer kommt. Da muss auch wieder die Bikinifigur her. Höchste Zeit für gesunde Kost und mehr Bewegung, denn der Urlaub naht. Natürlich steht Salat ganz oben auf dem Speiseplan. Darum lohnt ein näherer Blick auf die im Supermarkt erhältlichen Sorten.

Für die Basis eignet sich der bekannte Eisbergsalat. Der Kopf hat feste, dicht geschlossene Blätter, die leicht glänzen. Ein schmackhafter Salat, der viel Wasser und Folsäure enthält. Perfekt zur Dekoration und kleinen Portionen, da er im Kühlschrank lange frisch bleibt.

  • Oder den traditionellen Kopfsalat in grün oder rot. Ein milder Salat, mit frischem Zitronengeschmack. Der Klassiker liefert zwar wenig Kalium, Magnesium, dafür aber viel Betakarotin und er bringt die Verdauung in Schwung. Ähnlich, da verwandt, schmeckt der Batavia-Salat. Je nach Jahreszeit variiert die Blattfarbe zwischen grün und rotbraun. Die festeren Sorten schmecken würzig, die zarten Köpfe eher mild bis süß.Gesundes Gemüse
  • Dazu passt wunderbar ein Endiviensalat. Wählen Sie zwischen glatten breiten, leicht oder stark gekräuselten Blättern (Frisée). Die Farbe reicht von gelb über hell- und dunkelgrün bis hin zu rot. Da der Bitterstoff Intybin appetitanregend wirkt, sind Endivien eine tolle Vorspeise.
  • Klein aber fein ist der Feldsalat. Ursprünglich ein Wintergemüse, besitzt er mit Abstand den höchsten Vitamingehalt. Die tiefgrünen Rosetten sind besonders reich an Folsäure, Vitamin B6, Vitamin C und Provitamin A sowie Kalium, Eisen und Zink. Die mühevolle Handarbeit wird mit einem pikanten, leicht nussartigen Aroma belohnt. Perfekt dazu passt ein Himbeeressig-Dressing.
  • Farbe und Würze gelangt mit der italienischen Züchtung Radicchio in den Salat. Da mit dem Chicoree verwandt, ist der Geschmack leicht bitter. Der faustgroße dunkelrote Kopf ist dekorativ und liefert viel Eisen, Kalium und Vitamin C.
  • Durch den italienischen Küchentrend gibt es Rucola heute in vielen Gerichten. Der Geschmack ist gewöhnungsbedürftig: kräftig, würzig und scharf. Charakteristisch ist das senfartige Aroma. Die Wildpflanze wird inzwischen kultiviert, trotzdem gilt für die Portion Provitamin A, C, B und Zink: Stängel abschneiden und gründlich waschen.
  • Nicht so scharf ist der Lollo Rosso. Er hat dunkelrote, stark gekrauste Blattränder, die zum Strunk grün werden. Der Lollo Bionda ist besonders kalorienarm.

Im Vergleich zu Gemüse liefert Salat weniger Nährstoffe, ist aber gut für Figur, Knochen und ein starkes Immunsystem. Deshalb bunt kombinieren, Paprika, Tomaten, Radieschen oder auch Obst kann in den Salat.

Bild 1: © Renee Jansoa/fotolia
Bild 2: © Picture Factory/fotolia


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