Mit Joghurt gegen Blasenkrebs

In Punkto Milchprodukte sind wir ja total überzeugte Quark-Fans. Aber heute wollen wir den Joghurt und die Dickmilch mit ein paar Worten loben. Beiden wurde in einer aktuellen Studie zugesprochen, dass sie vor Blasenkrebs schützen.

Bei der Schwedischen Studie wiesen diejenigen der 82.000 Teilnehmer ein bis zu 38 % geringeres Erkrankungsrisiko an Blasenkrebs auf, die besonders viel Joghurt oder Dickmilch aßen. Dieser Effekt trat aber nur bei Dickmilch (auch Sauermilch) und Joghurt auf – nicht bei anderen Milchprodukten wie Trinkmilch oder Käse.

Verantwortlich für den Blasenkrebsschutz von Joghurt und Sauermilch seien wahrscheinlich die enthaltenen Milchsäurebakterien.

Wer jetzt nichts mit Dickmilch anfangen kann: sie wird aus pasteurisierter Kuhmilch durch bakterielle Milchsäurebildung des Milchzuckers hergestellt. Die Milch wird “dick” durch ausflockendes Casein (Proteingemisch). Im Gegensatz zur Joghurtherstellung werden der Dickmilch (65 kcal / 100 g) weniger hitzeverträgliche Streptokokken-Kulturen beigefügt.

Dickmilch kann man – ähnlich wie Buttermilch und Kefir – einfach so trinken, mit Obst in einen gesunden Smoothie (Achtung: Zwischenmahlzeit, kein Getränk!) verwandeln oder statt Milch über Müsli oder Cornflakes geben.

Naturjoghurt-HeidelbeereJoghurt ist ja jedem ein Begriff. Wir empfehlen, damit unnötiger Zucker, Zuckeraustauschstoffe und Zusatzstoffe gemieden werden, einfachen Naturjoghurt (1,5% oder 3,5%). Diesen kann man nach Belieben verfeinern mit:

  • frischem Obst oder
  • gefrorenen Früchten (idealerweise Beeren) oder
  • etwas Honig oder
  • etwas Marmelade oder
  • Haferflocken, Leinsamen oder andere Kerne und Samen

via scienceticker


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  1. Webnews.de - Joghurt und Dickmilch gegen Blasenkrebs Wer besonders viel Joghurt oder Dickmilch isst, kann sein Risko an Blasenkrebs zu erkrankne womögli

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