Osterspaß mit bunten Eiern

Ostern steht vor der Tür. Das bedeutet: Eier färben, Nester verstecken und suchen lassen. Endlich ein paar Tage frei, um Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen.

Doch was hat es auf sich mit den bunten Eiern zu Ostern? Bunte Eier wurden in Deutschland erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt. Aus dem 17. Jahrhundert gibt es Nachweise, Ostereier versteckt wurden und diese dann von Kindern gesucht wurden. Heute wird mit Ostereiern dekoriert oder sie werden als kleine Aufmerksamkeiten im Osterkorb verschenkt.

Doch welches Ei ist besser im Korb: Huhn oder Schoko?
Hühnereier sind ein perfekter Eiweißlieferant, hochwertiger als Fisch oder Fleisch. Ein Ei deckt etwa 15% des täglichen Eiweißbedarfs eines Erwachsenen und verfügt über reichlich essentielle Aminosäuren, die der Körper nicht selbst produzieren kann. Auch Vitamine A, E, K, Folsäure und Biotin sowie Mineralstoffe wie Eisen und Zink sind enthalten.

Und was ist mit dem Cholesterin im Ei?
US Wissenschaftler fanden heraus, dass das ebenfalls im Ei enthaltene Lecithin die Aufnahme des Cholesterins im Darm senkt. Normalerweise kann der Körper die Mehraufnahme selbstständig kompensieren. Experten raten zu nicht mehr als 3 Stück pro Woche. Weniger Kalorien und weniger Cholesterin nimmt auf, wer auf das Eidotter verzichtet und sich mit dem Hühnereiweiß begnügt (z.B. Eiweiß-Omelette).

Süßes aus dem Osternest
Viel beliebter ist natürlich der Konkurrent: Das Scholkoladenei. Die süße Eier-Variante gibt es mit Füllungen aus Nougatcreme, Eierlikör, Cappuccino, Blätterkrokant und vieles mehr. Lecker, mit weniger Cholesterin, aber leider nicht so eiweißreich und mit mehr Zucker-Kalorien. Ein Vergleich von Ei zu Ei zeigt:

Fazit: Das Hühnerei ist das kalorienbewusstere Osterei. Wer auf das Schoko-Osterei nicht verzichten möchte, der sollte sich zum Ausgleich an den Osterfeiertagen ausreichend bewegen. Zum Beispiel mit folgenden Eierspielen:

Das Ostereiertitschen, ein alter Brauch am Ostermorgen
Zwei Spieler nehmen je ein hart gekochtes Osterei. Ein Spieler schlägt mit der Spitze seines Eies auf die Eispitze seines Gegners, mit der Absicht, dessen Schale zu zerbrechen. Nun geht es reihum. Sieger ist der, dessen Ei zum Schluss als einziges noch unversehrt ist.

Das Eiertrudeln, ein Brauch seit über 400 Jahren
In der ursprünglichen Form ließen Kinder aus reichen Familien am 1. Osterfeiertag Eier, Äpfel, o. ä. den Hang herab rollen, die dann von Kindern armer Familien aufgefangen wurden. Heute werden die Eier einfach nur noch gerollt. Es gewinnt der, dessen Ei unversehrt blieb, dessen Ei die weiteste Strecke zurücklegte oder wer in Summe zum Schluss die meisten unzerbrochenen Eier übrig hat.

Ostern Küken

Bild 1: © Marén Wischnewski/fotolia
Bild 2: ©Ambrozjo/sxc.hu


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