Salz nicht nur in der Suppe

Kochsalz besteht aus Natrium und Chlorid. Beides Stoffe, die im Körper wichtige Funktionen erfüllen, wie Gewebespannung, Regulierung Wasserhaushalt, Bildung Magensalzsäure, Enzymaktivierung.

Ein zu viel an Salz kann für Bluthochdruck verantwortlich sein, damit Schlaganfälle, Herzinfarkte auslösen sowie Osteoporose, Magenkrebs und Übergewicht mit sich bringen. Darum gibt es Grenzbereiche. Das Britische Scientific Advisory Committee on Nutrition empfiehlt folgende:

salzzufuhr

Einige Lebensmittel sind von Natur aus salzig, was man meist schmeckt:

  • Matjeshering: 2,5 Salz / 100 g
  • geräucherter Schinken: 1,4 g Salz / 100 g
  • Schmelzkäse: 1,26 g Salz / 100 g
  • Sauerkraut, abgetropft: 0,65 g Salz / 100 g

Selbst wer salzig schmeckende Lebensmittel reduziert und auch sonst wenig salzt, muss aufpassen. Salz versteckt sich häufig da, wo es nicht vermutet wird: z.B. Cornflakes, Brot, Ketchup und verarbeitete Nahrungsmittel, für deren Herstellung größere Mengen Salz zur Konservierung eingesetzt werden.

Bei fertigen Sandwichs zurückhaltend zugreifen: da steht zwar selten der Salzgehalt drauf, aber sie enthalten oft viel – besonders wenn sie mit Schinken oder Speck belegt sind (wie der Klassiker Club Sandwich). Das Italian BMT von Subway (Kochschinken, Salami, Peperonisalami, Schmelzkäse, Peperoni, Oliven etc.) bringt es auf 3,5 g Salz (über die Hälfte der Tageshöchstmenge) in der großen 30 cm (footlong) Version.

Zum Vergleich: das salzige Meerwasser des Atlantik hat einen Salzgehalt von 2,5 g Salz pro 100 g.

Fazit: Immer schön das Etikett im Auge behalten und als Erwachsener bis 6 g täglich hoch zählen.

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1 Kommentar

  1. Hmmm, da werde ich wohl mal etwas drauf gucken müssen – ich habe auch eine “salzigen” Zahn. Auf jeden Fall ein interessanter Artikel.

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