Schlanke Frauen sind glücklicher

Nachdem wir gestern über den riskanten Lebensstil von Männern berichteten, widmen wir uns heute der holden Weiblichkeit. Es ist manchmal ungerecht: schöne, schlanke Frauen mit nie enden wollender guter Laune, können so manchem den letzten Nerv rauben. Neidisch werden sie unter ihresgleichen beäugt. Die Ahnung, dass ein Zusammenhang zwischen Schönheit und Wohlbefinden besteht – wie sonst kann es so perfekte Frauen in der Werbung und im Showbiz geben – wurde nun bewiesen.
Dr. Greg E. Simon, Psychiater und Forscher am Centre for Health Studies in Seattle, und sein Team untersuchte den Zusammenhang zwischen Body-Mass-Index (BMI) und der Häufigkeit der Depressionen. Dafür wurden 4.500 Frauen untersucht und befragt. Die Ergebnisse bestätigten einen Zusammenhang:

  • 6,5% der Frauen mit einem BMI < 25 (Normalgewicht) wiesen mäßige bis schwere Depression auf
  • 26% der Frauen mit einem BMI > 35 (starkes Übergewicht) wiesen mäßige bis schwere Depressionen auf
  • Andersherum: 25% der Fettleibigen sind nicht depressiv, 58% der Fettleibigen sind depressiv.

Der Zusammenhang von Fettleibigkeit und Depressionen ist wie eine Art Spirale. Umso mehr Übergewicht sich ansammelt, desto depressiver wird man und nimmt wegen des Frusts oft weiter zu. Essen als Trost verursacht also immer mehr Seelenleid. Um diesem Teufelskreis zu entgehen, ist vor allem die psychologische Beratung und Betreuung bei depressiven Übergewichtigen wesentlich. Ein gutes Selbstwertgefühl und Freude am Leben erhöht die Wahrscheinlichkeit erfolgreich und motiviert abzunehmen.

via Medical Tribune, Bild: © Riderart/iStockPhoto.com


1 Kommentar

  1. Das Fettleibigkeit ein Grund für Depressionen sein kann ist nachzuvollziehen, obwohl ich glaube, dass das Wohlbefinden von mehr abhängt als nur vom Gewicht.

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