Schmeißt`den Grill an!

Bei dem anhaltend schönen Sommerwetter ist es ja schon fast ein Muss, am Wochenende den Grill anzuwerfen. Schade nur, dass es Grill-Schlemmereien oft kalorienmässig in sich haben. Es geht aber auch leichter. Denn außer Würstchen und Spareribs gibt es jede Menge kalorienarmer Optionen.

Grillfleisch
Nicht nur die Fleischsorte, sondern vor allem von welchem Körperteil das Fleisch stammt, bestimmt den Kaloriengehalt. Chicken-Wings (viel Haut, wenig Fleisch) haben mehr Kalorien als ein mageres Schweinekotelett.
Ein paar Kalorienangaben (circa-Werte) – das erleichtert die Entscheidung :)

  • Eine normale Bratwurst (75 g): 250 kcal, 19 g Fett
  • Eine größere Bratwurst (100 g): 300 kcal, 25 g Fett
  • Putenbratwurst (100g): 230 kcal, 17 g Fett
  • Schweinerippchen (150 g): 330 kcal, 25 g Fett
  • Spareribs (150 g): 320 kcal, 23 g Fett
  • Hähnchen-Flügel (150g): 269 kcal, 17 g Fett
  • Schweinekotelett (150 g): 200 kcal, 8 g Fett
  • Rindersteak (150 g): circa 170 kcal, 5 g Fett
  • Hühnerbrust (150 g): 176 kcal, 4,5 g Fett
  • Straußenfilet (150 g): 171 kcal, 3 g Fett

Vor allem liebe Männer, was so gar nicht geht – auch wenn es super convenient ist – sind fertig marinierte Grillstücke aus dem Supermarktregal. Das Fleisch ist meist der „letzte Rest“ – gut zu sehen, wenn man sich die Mühe macht, die Marinade abzuspülen. Wenn fertig eingelegt, dann höchstens von einer guten Fleischtheke.
Am besten selber einlegen – je länger desto besser. Marinadenzutaten können sein: Olivenöl, Kräuter Thymian, Rosmarin), Senf, Pfeffer, Chilischoten, Lorbeer, Zwiebeln (idealerweise Frühlingszwiebeln), Ingwer, Zitronensaft.
Übrigens: das Fleisch vorm Grillen nicht salzen, denn Salz entzieht Wasser und macht das Fleisch hart.

Fisch & anderes Meeresgetier
fisch-gegrilltStatt gesättigten Fettsäuren liefert Fisch herzgesundes Omega-3. Lachs, Thunfisch, Forelle oder Dorade sind wohlschmeckende Fleisch-Alternativen. Fortgeschrittene probieren Langusten und Garnelen. Achtung: nicht zu lang grillen – Fisch wird sonst trocken. Auch der Fisch bekommt durch Marinaden eine eigene Note. Marinadenzutaten können sein: Olivenöl, Orangensaft, Limetten oder Zitronen, rote Beeren, Pfeffer, Dill, Petersilie.
Tipp: ein Stück Lachs ganz (nicht in Scheiben) auf den Grill, so bleibt Fisch saftiger. Gilt auch für Fleisch.

Saucen
grillfestGrill- und Cocktailsaucen sind kalorienreich. Ketchup ist voll mit Zucker. Darum lieber Senf, Meerrettich, Worcestersauce, Tomatenmark, selbstgemachter Joghurt-Dip, Quark-Dip (mit Gurkenstreifen und Kräutern), Tomaten-Basilikum-Dip oder gar nichts. Denn wer Fleisch, Fisch oder Gemüse richtig mariniert, kann getrost die zuckerhaltigen Grillsaucen weglassen, ohne auf Geschmack zu verzichten.

Salat
Wer braucht denn unbedingt vor Mayonnaise triefenden Kartoffel- oder Nudelsalat? Ein grüner Salat mit Radieschen, Tomaten, Gurken und einem leichten Dressing reicht vollkommen.

Gemüse
Gemüse auf den Grill, denn es sättigt und hat kaum Kalorien. Hier gilt – erlaubt ist was schmeckt: Tomaten (ganz oder halbiert), Zucchini (in Streifen schneiden), Paprika (halbieren) oder Auberginen (in Streifen schneiden), Maiskolben, Champignons, Zwiebeln, Fenchel, Kartoffeln. Für mehr Geschmack mit Algen-Meersalz, Tomaten-Mozarella-Salz, Kräutern, frischem Pfeffer und etwas Olivenöl marinieren.

Damit Euch einen guten Appetit und schönes Wochenende!

Bilder:  Sawayasu Tsuji /istockphoto.com, zora120875/pixelio.de, amapur


2 Kommentare

  1. Nun! Grillen kann auch beim Abnehmen viel Spaß bringen. Statt der vielen Fertigsoßen macht man seine Soßen halt selbst.

    MfG David

  2. Grillen im Sommer, ist für mich das Größte. Trotz abnehmens, können leckere Speise zubereitet werden, die jeder essen kann auch wenn er/sie abnimmt.

    MfG Jens

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