So leidet die Figur nicht…

Kräftig, deftig, kalorienreich – so leidet die Figur nicht…
Wird es kalt und winterlich, steigt die Lust nach deftigen Gerichten. Ob Kartoffelsalat mit Würstchen, Gebratene Gans mit Rotkohl und Klößen, gefüllte Ente mit Grünkohl und Kroketten, Raclette-Grill oder Fondue, so oder so ähnlich stehen die Gerichte in der Vorweihnachtszeit auf dem Speiseplan. Das Fest der Liebe geht zuerst durch den Magen, bis es dann mangels Bewegung auf den Hüften landet. Dabei können viele Weihnachtsgerichte schon mit kleinen Tricks ohne schlechtes Gewissen genossen werden. Es kommt lediglich auf die richtige Auswahl und Zubereitung der Zutaten an.

Neben Fett sind auch Gewürze wichtige Geschmacksträger. Der richtige Griff ins Gewürzregal kann nicht nur jedes Rezept verbessern, sondern auch den Stoffwechsel und die Verdauung ankurbeln. Ideal sind hier Majoran, Oregano, Pfeffer, Curcuma, Ingwer oder Zimt. Generell wichtig bei Kalorienbomben wie Sahne, Butter, Öl oder Schmalz: nicht nach Gefühl in den Topf geben, sondern genau abwiegen oder abmessen. Die Bratensoße muss auch nicht aus Fett und Sahne bestehen oder gar ein Fertigprodukt sein. Diese kann ganz leicht selbst gemacht werden. Hierfür einfach Möhren, Zwiebeln oder Suppengrün in den Bräter geben, anschließend pürieren und würzen.

Weihnachten Kalorienarm Patrizia Tilly @ fotolia.com

Weihnachten Kalorienarm Patrizia Tilly @ fotolia.com

Für den Kartoffelsalat lieber mal Joghurt oder Öl verwenden und dazu fettarme Geflügelwürstchen servieren. Ente, Gans und Co sind von Natur aus Fett, so dass die Zugabe von Fett überflüssig ist. Bratwürste und Knacker gelingen ebenfalls im Topf oder Backofen. Wer noch einige Kalorien sparen möchte, piekst diese kurz ein.

Wer einen Eintopf plant, kann diesen über Nacht auf den Balkon oder in den Kühlschrank stellen, so wird das Fett fest und kann ganz leicht entfernt werden. Auch wenn die Bratenkruste lecker ist, hier stecken die meisten Kalorien, also für die Figur lieber weglassen. Wer beim Nachtisch nicht „nein“ sagen kann, kann diesen ja mit dem oder der Liebsten teilen.

6 Figur-Regeln für die Advents-Zeit:

1. Nicht zu viel und unüberlegt essen und trinken (v. a. Alkohol)
2. Lieber mehrere kleine Portionen am Tag
3. Langsam essen, denn das Sättigungsgefühl setzt erst nach 20 Minuten ein
4. Nach dem Mittagessen nicht gleich zu Kaffee und Kuchen übergehen, sondern einen Verdauungsspaziergang einlegen
5. Nicht Zwischendurch Naschen, sondern Süßes bewusst genießen
6. Auf Fertigprodukte beim Kochen verzichten und frische Zutaten verwenden

Wer die klassischen Weihnachtsrezepte entschärft und beim Kochen Kalorien spart, kann häufiger zugreifen. So ist gegen süße und fettreiche Weihnachtsgerichte nichts einzuwenden. Übrigens, das Festmenü kann prima mit Gemüse, Salate und Obst ergänzt werden. Diese liefern gleich noch Vitamine und Ballaststoffe, welche die Verdauung fördern. Nicht das Schlechteste während der Weihnachts-Völlerei.

Bild 1: K.U. Häßler @ fotolia.com
Bild 2: Patrizia Tilly @ fotolia.com


Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>