Sommerzeit

Sommerzeit = Eiszeit – So sparen Sie Kalorien
Ganz auf die Kaloriensünde kann man bei den Temperaturen unmöglich verzichten. Das Ihr Energiehaushalt nicht völlig aus den Fugen gerät können Sie mit der richtigen Sorte beeinflussen.

Eiscreme und Frucht-Eis sind fettärmer als Rahm- und Creme-Eis. Wasser-Eis und Sorbets enthalten kaum oder gar kein Fett. Sahne, Karamell, Nussstückchen oder Schokoüberzug sollten Sie ganz weg lassen. Oder machen Sie Ihr Eis selber: Für ein Sorbet püriert man Früchte mit Joghurt oder Buttermilch und stellt es unter gelegentlichem Umrühren im Gefrierfach kalt. Wer Fruchtsaft im Eiswürfelbereiter mit einem Zahnstocher bestückt und einfriert, erhält leckeres Wasser-Eis für Kinder.

Sommerzeit = Bikinizeit
Der Bikini feiert im Juli Geburtstag. 1946 stellte der Franzose Louis Réard den ersten Bikini vor und löste damit eine Schockwelle aus. Denn damals war es noch nicht mal Mannequins gestattet, den Zweiteiler zu tragen. Réard engagierte für die Präsentation die Nackttänzerin eines Pariser Casinos – Micheline Bernadini. Den wirklichen Durchbruch brachte 1962 der James Bond-Streifen “Dr. No”. Was über all die Jahre geblieben ist: der Wunsch der Frauen, den Bikini mit möglichst makelloser Figur zu präsentieren.

Pilzzeit – Ab in den Wald!
ChampignonEigentlich wachsen Pilze das ganze Jahr. Dennoch gilt die Spätsommer- und Herbstzeit als Hochsaison zahlreicher Pilzsorten. Nach dem verregneten Sommer dürften Pilzfreunde also dieses Jahr voll auf ihre Kosten kommen. Doch die Gefahr vom Nichterkennen giftiger Pilze wird immer wieder unterschätzt. Nehmen Sie einen Experten mit oder greifen Sie auf entsprechende Handbücher zurück. Sobald ein geringer Zweifel besteht, lassen Sie den Pilz lieber stehen. Sind alle Zweifel beseitigt, wird der Pilz knapp über dem Waldboden abgetrennt, und der Boden wieder zugedrückt. Transportieren Sie die Pilze im Korb und verarbeiten Sie diese sofort.

Nicht nur das Sammeln macht Spaß. Speisepilze sind kalorienarm, enthalten fast far kein Fett, liefern aber viele Vitamine (z. B. D, B2) und Mineralstoffe (Kalium, Eisen, Kupfer). Leider ziehen Pilze mit ihrem Wurzelgeflecht nicht nur Nähr- sondern auch Schadstoffe (z. B. radioaktive Stoffe) in sich. Für gesunde Menschen sind selbst gesammelte Pilze in Maßen kein Problem, Schwangere und Kinder können zur Sicherheit auf Zuchtpilze zurückgreifen. Doch von über 5000 bekannten mitteleuropäischen Arten sind nur ca. 150 als Giftpilze identifiziert.

Pilze – unsere Top 3: 

  • Pfifferlinge lieben moosige Plätze. Sie haben einen angenehmen Geruch und Geschmack. Der Hut kann 2-12 cm breit werden und hat verschiedene Gelbtöne (Eigelb, blassgelb, evtl. fast weißgelb im Buchenwald). Pfifferlinge finden Sie von Juni bis November im Laub- und Nadelwald, einzeln oder gesellig.
  • Der Steinpilz ist vielseitig verwendbar und ein beliebter Speisepilz. Den großen, festfleischigen Pilz mit hell- bis dunkelbraunem Hut und einem kräftigem Stiel finden Sie häufig in Laub- und Nadelwäldern bei Eiche, Buche und Fichte.
  • Den ca. 10 cm großen Wiesenchampignon finden Sie häufig (in großen Mengen) nach ausgiebigen Regenfällen (Juni-Oktober). Der Hut (weiß bis graubraun) ist zunächst kugelig, später eher gewölbt bis flach.

Bilder: © Fabio Vasini/istock, © ranplett/Fotolia


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