Sonne gegen Diabetes

Im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien scheint die Sonne sehr oft. Vielleicht sind die dortigen Forscher deshalb auf die Idee gekommen, die Wirkung von Sonnenlicht auf Krankheiten wie Diabetes zu untersuchen.

Sie stellten fest, dass es einen Zusammenhang zwischen geografischer Lage und Diabetes-Risiko gibt. Umso näher man am Äquator lebt, desto mehr Sonne bekommt man ab – das weiß jedes Kind. Aber man erkrankt auch seltener an der noch unheilbaren Stoffwechsel- krankheit Diabetes Typ 1 (Insulinmangel) . Ursache könnte das vom Körper bei Sonnenlicht produzierte Vitamin D3 sein.

Unsere Haut braucht das Sonnenlicht um Vitamin D, das eigentlich eher die Vorstufe eines Vitamins ist, zu produzieren. Vitamin D ist im Körper für zahlreiche Prozesse notwendig und trägt unter anderem zu einer guten Stimmung bei.

Deswegen ist uns im Winter manchmal etwas trüb zu Mute. Unserer Haut fehlt es von November bis März an Sonnenstrahlen!

Umso weiter weg vom Äquator, desto höher das Diabetes Typ 1-Risiko. Die Forscher raten deshalb in sonnenarmen Gegenden zu einer Zuführung von Vitamin D3 bei Kindern ab einem Jahr und zu einer regelmäßigen Sonnenexposition, sprich: so oft wie möglich draußen bewegen. Auch bei schlechtem Wetter, denn die Sonne scheint auch bei bewölktem Himmel.

via medical-tribune.de, Bild: © Vasko / istockphoto.com


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