Sonniges Sonnenblumenöl

Kalorisch ähneln sich alle Pflanzenöle mit ca. 130 kcal pro Esslöffel (ca. 15 ml). Entspricht ca. 880 kcal pro 100 g. Ihre Herstellung erfolgt grob in 3 Schritten:

  1. Zerkleinern der Rohstoffe (Früchte, Samen)
  2. Rösten, dämpfen
  3. Auspressen und extrahieren (Lösungsmittel Hexan) des Öls

Es gibt kalt- und warmgepresste Öle. Ersteres ein rein mechanischer Vorgang, ohne Erhitzen der Rohstoffe und ohne chemische Zusätze. Warmpressung und Extraktion ist die billigere Lösung (größere Ölausbeute, weniger aufwendig). Kaltgepressung ist natürlich das gesündere Verfahren.

Das Sonnenblumen- oder auch Sonnenblumenkernöl wird aus den keimfähigen Saaten der Sonneblume hergestellt. Die ungeschälten Samen enthalten 29-34 % Öl, die geschälten bis zu 63%. Hergestellt wird es mittels Kaltpressung oder Extraktion.

oeleKalt gepresstes Sonnenblumenöl (naturbelassen) erkennt man an seiner hellgelben bis dunkelgelben Farbe. Sonnenblumenöl, gepresst aus überwiegend ungeschälten Saaten, nimmt bei Zimmertemperatur eine Trübung an, die von den im Öl enthaltenen Schalenwachsen stammt.

Wozu? Wie schmeckt’s?

  • mild, nussig, relativ geschmacksneutral
  • Kaltgepresstes Sonnenblumenöl möglichst nicht erhitzen
  • Erhitzen nur zum Kurzbraten
  • Ideal in der kalten Küche, z.B. für Salate

Besonders wertvoll:

  • Sehr viel (65%) mehrfach ungesättigte Fettsäuren
  • Sehr hoher Gehalt an Vitamin E (62,5 mg / 100 g)

Bilder www.pixelio.de


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