Spargel – das gesunde Gemüse

Grün, weiß, mit Kartoffeln, solo, im Salat, mit Schinken – Spargel, egal in welcher Form, ist nicht nur lecker, sondern auch kalorienarm und gesund. Der botanische Name – „Asparagus officinalis“ – ein Hinweis auf seine Verwendung als Arznei- oder Heilmittel.

Noch im vorigen Jahrhundert wurde Spargel im amtlichen Arzneibuch als Heilpflanze geführt und musste in Apotheken vorrätig sein. Auch heute ist Spargel ernährungswissenschaftlich immer noch ein heißer Tipp.

Spargel besteht zu etwa 95 Prozent aus Wasser, liefert nur 13 Kilokalorien pro 100 Gramm und enthält wenig Eiweiß, Kohlenhydrate und kein Fett. Zudem ist Spargel, aufgrund des hohen Anteils an unverdaulichen Fasern, sehr ballaststoffreich. Er macht satt, ohne kalorisch zu Buche zu schlagen.

Zudem ist Spargel eine wahre Vitaminspritze: Denn bei einer Reihe lebensnotwendiger Vitamine beträgt die Bedarfsdeckung zwischen 10 und 80 Prozent. Besonders hervorzuheben ist der Gehalt an B-Vitaminen, B1, B2 und Folsäure, die für Nervenfunktion, Leistungsfähigkeit, Zell- und Blutbildung sowie für eine gesunde Haut unentbehrlich sind. Auch der Vitamin C-Gehalt von Spargel ist beachtlich. Vitamin C kurbelt das Immunsystem an und erleichtert die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung und dessen Verwertung.

Spargel enthält auch reichlich Kalium, aber wenig Natrium. Die Flüssigkeitsmenge und das günstige Kalium-Natrium-Verhältnis wirken stimulierend auf die Nierenfunktion, also harntreibend und damit entschlackend. Schließlich finden sich auch im Spargel sekundäre Pflanzenstoffe, die Saponine. Nachweislich können diese Substanzen Krebs- und Herz-Kreislauferkankungen vorbeugen. Zusammen mit Asparagin und Kalium sind Saponine im Spargel an seiner ausschwemmenden und entschlackenden Wirkung beteiligt.

Bild: © PaTrixs/Fotolia


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