Spazierengehen ist eine Wissenschaft

Das Flanieren, Lustwandeln, oder wie man das gemächliche Gehen in der Natur noch bezeichnen mag, hat endlich eine kompetente Fan-Gemeinschaft. Diese Fans sind Wissenschaftler und die treffen sich heute und morgen in der Universität in Frankfurt am Main um sich zu ihrem Forschungsgebiet auszutauschen.

Der erste internationale spaziergangswissenschaftliche Kongress lockt ganze 150 Besucher, drunter Architekten und Landschaftsplaner. Die verfolgen Vorträge zur Historie und heutigen Bedeutung des Spazieren Gehens. Vom Ski-Langlauf in Dubai bis zur Analyse des Programms “Google Earth” ist alles dabei, was den Spaziergänger und -forscher interessieren könnte.

Die Wissenschaft dahinter beschäftigt sich u. a. mit folgenden Fragen:

  • Welche Bedeutung hat das Spazierengehen in der heutigen Welt?
  • Was macht Landschaft aus?
  • Wie sieht unsere heutige Landschaftswahrnehmung aus?

Das Spezialgebiet Spazierforschung heißt akademisch korrekt “Promenadologie” und ist Seminarfach der Städteplanung der Uni Kassel. Es gibt Überschneidungen zu Kunst und Kulturwissenschaft. Bisher gibt es nur wenige Forscher die sich allein diesem Gebiet widmen. Zusammen werden die Forscher morgen, wie sollte es anders sein, 3 Stunden spazieren gehen.

Dem sollten wir uns, in welcher Landschaft auch immer, anschließen und morgen auch die moderate Bewegung an der frischen Luft genießen. Ich bin mir sicher man wird intensiver denn je übers Spazierengehen nachdenken.

via yahoo Nachrichten, Bild: © gloeckchen / pixelio.de


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