Fettverbrennung aber richtig
Wer meint, mit einem gemütlichen Gesundheitspuls von 130 Schlägen in der Minute kann man erfolgreich abnehmen, täuscht sich. Der Körper muss schon Power geben und ins Schwitzen kommen damit die Fettverbrennung auf Hochtouren kommt.
Am Besten, das fanden jetzt Forscher der University of Guelp in Kanada heraus, gelingt das mit Intervall-Training. Was heißt das genau? Eine Ausdauereinheit (Radfahren, Crosstrainer oder Joggen) sollte in verschiedene Geschwindigkeitsintervalle eingeteilt werden. Dabei soll zwischen normal, schnell und Sprint variiert werden.
Das Intervalltraining nutzen zum Beispiel auch Marathonläufer um sich auf 42 Kilometer vorzubereiten, denn es steigert nachweislich die Leistung wenn man in verschiedenen Geschwindigkeiten läuft.
Zum Abnehmen ist das besonders geeignet, weil sich der Körper an eine konstante Belastung (z.B. 3 Mal die Woche 50 Minuten Joggen) schnell gewöhnt und bei der immer gleichen Trainingsintensität immer weniger Kalorien verbraucht. Er spart mit der Energie. Eine gute Innovation ist auch der aeroSling.
Beim Intervalltraining, so die Studie, wird bis zu 36% mehr Fett verbrannt als bei konstanten Belastungen im Ausdauertraining. Wer abnehmen will sollte also unbedingt Speed ins Spiel bringen.
In Kanada setzte man die Probanten 3-mal wöchentlich auf ein Hometrainer Fahrrad. Dabei wechselten sie während des Trainings zwischen 4 intensiven, schnellen Minuten zu 2 lockeren Minuten. Das kann man auch auf andere Ausdauersportarten wie Laufen und Schwimmen übertragen.
via VNR.de, Bild: © istockphoto.com/caracterdesign