Starke Sonne – Schutz vor Sonnenbrand

Sonnenbrand kennen die meisten nur aus dem Urlaub. Aber auch im Café oder im Park hat man sich schneller als man denkt, Gesicht und Dekolletee verbrannt. Das betrifft auch alle, die im Winter ihre Haut im Solarium braun gehalten haben. Vorbräunen im Solarium funktioniert nicht, denn auf der Sonnenbank gebildete Haut-Pigmente schützen nicht vor den natürlichen Strahlen der Sonne.

Besonders schnell verbrennen sich Kindern und hellhäutige Hauttypen. Unsere Haut verfügt zwar über eine Reihe eigener Schutz- und Reparaturmechanismen, doch häufiger Sonnenbrand beschleunigt Hautalterung und Faltenbildung.

Sonnenbrand entsteht, wenn die Pigmentierung der Haut, welche die UVA-Strahlung und die energiereichere UVB-Strahlung abblocken soll, nicht ausreicht. Verursacht vor allem durch zu lange Sonnenbäder, zu geringen Lichtschutzfaktor, Unterschätzung der Strahlen an bewölkten Tagen und im Wasser. In der Folge entzündet sich die Haut. Typische Symptome eines Sonnenbrands sind Rötung, Schwellung, Brennen und Hautjucken.

Bei besonders empfindlichen Menschen können sich sogar Blasen auf der Haut bilden. Häufig treten Begleiterscheinungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Fieber und Schüttelfrost auf – ein so genannter Sonnenstich.

 

Erste-Hilfe-Tipps bei Sonnenbrand

  • Raus aus der Sonne! Sonne bis zur vollständigen Abheilung des Sonnenbrands komplett meiden.
  • Kühlende Umschläge (z. B. mit Quark, Joghurt), Feuchtigkeitsgels und -lotionen (Aloe Vera) lindern die Entzündung.
  • Ideal ist auch Panthenol-Spray (auch Dexpanthenol): enthält eine Form des B-Vitamins Pantothensäure, dass in der Haut für verbesserte Hautfeuchtigkeit sorgt. Zudem fördert es den Energiestoffwechsel der Hautzellen und regt, ähnlich wie Vitamin A, die Teilung der Hautzellen an. Beruhigt und heilt die Haut bei akutem Sonnenbrand.
  • Hochdosiertes Vitamin A-Präparat aus der Apotheke auf verbrannte Hautstellen (und auch auf Pigmentflecken) streichen.
  • Viel Wasser oder Saftschorlen trinken.

Die ungeschützte Haut kann sich je nach Hauttyp nur 10-30 Minuten selbst schützen. Für alle die länger die Sonne genießen möchten heißt es:

  • Ungebräunte sollten vor allem die Mittagssonne meiden, besonders jetzt, wo die Haut noch nicht an die Sonne gewöhnt ist
  • Sonnenschutz mit hohem Schutzfaktor verwenden (mind. ½ Stunde vorher auftragen)
  • Sonnencreme oder Spray gut einmassieren und nach dem Baden erneut auftragen (auch wenn wasserfest auf der Packung steht)
  • Ohren, Nasen und Fußrücken beim Eincremen nicht vergessen
  • Augen mit Sonnenbrille schützen
  • Vor Sonnenstich schützen Hut oder Kopftuch
  • Leichte Kleidung tragen, auch sie schützt wirksam

Bild: © 600756/iStock


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