Straffe Brüste adé?

Wir kaufen sündhaft teure Straffungscremes (die eh nicht wirken), joggen nur mit extra-Sport-BH, legen uns unter’s Messer, … Was tun Frauen nicht alles für sie. Straffe, schöne Brüste.

Und dann das: all die Quälerei scheint umsonst. Eine Studie aus Kanada: Frauen mit strammen Busen haben ein erhöhtes Brustkrebsrisiko.

“Frauen mit dichtem Drüsengewebe erkranken fünfmal so oft an Brustkrebs wie ihre Geschlechtsgenossinnen mit nicht so strammer Brust. Dies ergaben drei Fallkontrollstudien an mehr als 2.000 Kanadierinnen im Alter zwischen 40 und 70 Jahren. Für Frauen ab 40 ist die straffe Brust, medizinisch exakt gemessen an der Dichte des Drüsenkörpers, somit ein unabhängiger Risikofaktor für Brustkrebs.”

Ist dichtes Drüsengewebe gleichzusetzen mit einem schwachen Bindegewebe? Oder haben die Kanadier etwa nur eine schwache Lobby seitens der Ästhetischen Chirurgie? Wer weiß…


2 Kommentare

  1. Langsam bin ich mir nicht sicher, ob genau solche Meldungen die Psyche so beeinflussen, dass man darüber hinaus die eigene positive Motivation („ich will das nicht“) verliert und wir deshalb so steigende Krebsraten haben.

  2. Ich hoffe nicht, dass die Psycho darauf so einen starken Einfluss hat.
    Vielleicht haben solche Meldungen aber den positiven Nebeneffekt, dass sie Frauen für dieses Thema mehr sensibilisieren, vorallem auch junge Frauen!
    Ein Erfolg wäre es natürlich auch, wenn durch diese Meldungen die Vorsorgeuntersuchungen bei jungen Frauen von der Krankenkasse bezahlt werden würden.

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