Stress kostet 10 Lebensjahre

Gehen Sie’s ruhig an: Stress kostet 10 Lebensjahre
Amerikanische Wissenschaftler nahmen die für das Zellalter maßgeblichen Strukturelemente der DNS genauer unter die Lupe: Die als Telomere bezeichneten Chromosomen-Enden waren bei Frauen, die unter Dauerstress standen, stark verkürzt. Biologisch bedeutet dies, dass die Zellen “alt” sind.

Frauen mit den größten Belastungen hatten die kürzesten Telomere. Dieser Effekt entspricht einer vorzeitigen Alterung von neun bis 17 Jahren. Telomere verkürzen sich mit jeder Zellteilung. Bei Jüngeren sorgt ein Enzym, die Telomerase, dafür, dass der fehlende Abschnitt nach der Teilung wieder angebaut wird. Dieser Reparaturprozess kommt bei Älteren jedoch zunehmend ins Stocken: die Telomere werden immer kürzer und schließlich stirbt die Zelle. Stress greift das Erbgut an und beschleunigt den Alterungsprozess. Antioxidantien – wie in den amapur Vitaminmischungen – stärken Ihre Zellen. Auch regelmäßiger Sport hilft beim Stressabbau.

Der Dudelsack im Magen
Wollten Sie auch schon immer mal wissen, wie Ihr hungriger Bauch es schafft, so gefährliche Geräusche von sich zu geben? Das Deutsche Grüne Kreuz hat die Erklärung: Das nüchterne Verdauungsorgan rumort besonders laut, weil es fast nur noch Luft enthält. Zieht sich der Magen zusammen, presst er die Luft weiter in den Darm.

Wie bei einem Dudelsack werden dabei Töne erzeugt. Quetschen sich Wasser, Luft und vielleicht ein paar übrige Nahrungsreste durch den engen Pförtner, resultiert das fordernde Knurren. Schon ein kleiner, gesunder amapur-Snack hat hier erfahrungsgemäß geräuschdämpfende Wirkung.

Schnaps zum Verdauen
Ein Verdauungsschnaps – am besten ein Kräuterlikör – bringt den Magen in Schwung. Aber: “Er hilft nicht bei der Fettverdauung”, sagt der Gastroenterologe Prof. Dr. Allescher. Alkohol regt die Magensaftproduktion an und aktiviert damit ganz allgemein die Verdauung. Fettreiches Essen verweilt jedoch weit länger im Magen als fettärmeres. Dadurch entsteht das unbehagliche Völlegefühl, dem der Schnaps kaum vorbeugt.

Die gesündere Variante ist, nach dem Essen einen frisch aufgebrühten Pfefferminztee trinken – das hat die gleiche Wirkung. Übrigens: Das Wort Schnaps steht ursprünglich “kurzer Schluck” bzw. “Mundvoll” – belassen Sie es bei kleinen Mengen.

Bild: © Peter-Atkins/Fotolia


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