Süß und sportlich

Gegen ein kleines Stück Schokolade aus dem Adventskalender ist ja prinzipiell nichts einzuwenden. Allerdings landen zwischen den Mahlzeiten allerhand Süßes wie Lebkuchen, Weihnachtsgebäck oder Marzipan in unseren Händen und somit auch im Magen. Die Regale in den Supermärkten sind ja bereits seit einigen Monaten mit Dominosteinen, Baumkuchen, Zimtsternen und andere Weihnachtsleckereien gefüllt. Wer maßvoll genießen möchte, sollte sich unseren 250 Weihnachtskalorien-Check zu Herzen nehmen:

• Vanillekipferl
Sie gehören zu den Klassikern des Adventsgebäcks. Die österreichischen Hörnchen sind auch bei uns immer beliebter. Doch Vorsicht, schon mit 6,5 Stücken sind die 250 Kalorien erreicht. Neben Fett ist natürlich die Hauptzutat Zucker.
100g = 480 kcal, 52 g = 250 kcal, Fett = 14,6 g

• Zimtsterne
Zimt ist eines der ältesten Gewürze. Pünktlich zur Weihnachtszeit startet auch wieder die Debatte zum Cumaringehalt, welches in zu hoher Dosierung die Leber schädigen kann. Die Empfehlung liegt für empfindliche Menschen bei 8 Sternen pro Tag (bei Kindern 4). Wer bei den leckeren Weihnachtssnacks weder Leberbeschwerden noch Hüftspeck riskieren will, der greift besser nicht so oft zu. Für 250 kcal kann man nämlich genau 9 Sterne vernaschen. Da die Zimtsterne aus vielen Nüssen (Haselnüsse, Mandeln) bestehen, haben sie einen hohen Fettanteil.
100g = 500 kcal, 50 g = 250 kcal, Fett = 13,5 g

• Dominosteine
Omas Lieblinge sind die aus Schokolade umhüllten Würfel, in den sich ein weicher Boden aus Lebkuchen und eine Schicht fruchtiges Gelee versteckt. Ein Dresdner Schokolatier und Pralinenmacher erfand diese Nascherei im Jahr 1936. Erfolgreich wurde sie erst nach dem Kriegsende – als “Notpraline”. Wer also oft mit seinen Großeltern Kaffee trinkt, sollte hier besonders vorsichtig sein, denn schon 5 Steine und ein Halbes ergeben 250 kcal.
100g = 387 kcal, 65 g = 250 kcal, Fett = 6,3 g

• Christstollen
Das älteste Weihnachtsgebäck ist scheinbar auch das Beliebteste. Der typische Dresdener Stollen wurde 1474 das erste Mal dokumentiert, der Thüringer sogar 1329. Dieses Urgestein der Weihnachtsleckerei hat sein Sortiment seit dem stetig erweitert: Schoko-, Marzipan- und Mohnstollen locken in Supermärkten und Bäckereien. So sind Weizenmehl, Zucker und Butter noch die harmlosesten Zutaten. So bringt es schon ein kleiner Kanten auf 250 Kalorien.
100g = 397 kcal, 63g = 250 kcal, Fett = 9,5 g

Einfach aber wirkungsvoll

Auch wenn alle Jahre wieder die Extrakalorien locken, mit der entsprechenden Extrabewegung landen die süßen Sachen eben nicht auf den Hüften. Damit die Waage also nicht ausschellt, gilt es aktiv werden, bevor der Winterspeck ansetzt. Um die Energiemenge wieder zu verbrennen, könnt ihr ca. 30 Minuten Eishockey spielen, ca. 90 Minuten leichte Hausarbeit verrichten oder passend zum Wetter knapp 60 Minuten Ski fahren. Die Schneeballschlacht in der Mittagspause oder das Auto frei schaufeln am Abend zählen zwar auch, sollten aber nicht die Einzige Bewegung des Tages sein.


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