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dreckig, speckig, gesund

Wer als Kind viel draußen gespielt hat, ist gegen Viren und Bakterien stärker gewappnet, oder nicht? Genau diesen Zusammenhang untersuchen Wissenschaftler immer wieder, denn so richtig wurde die Antwort noch nicht gefunden.

Ein Hygiene-Projekt mit Schweinen brachte eine interessante Antwort. Demnach haben die dreckigsten Schweine, die gesündeste Darmflora. Genau diese spielt eine große Rolle für ein gesundes Immunsystem. Für den Test teilten die Forscher 54 Ferkel in 3 Gruppen:

  • Gruppe 1 wuchs artgerecht im Freien auf und konnte sich im Schmutz suhlen
  • Gruppe 2 wurde im Stall groß und
  • Gruppe 3 hatte die strengste Kindheit und wuchs im Stall mit täglicher Antibiotika-Dosis auf.kind

Die Forscher untersuchten daraufhin die bakterielle Besiedlung im Darm und die Aktivität des Immunsystems. Das Ergebnis überrascht nicht. Schweinegruppe 1 besaß ca. 90% der gesundheitsförderlichen Darmbakterien,  Gruppe 2 ca. 70% und die “sauberen” Schweine der Gruppe 3 nur noch ca. 50%.

Auch bei der Aktivität gab es Unterschiede. So hatte Gruppe 1 vermehrt Gene für die Bildung von Abwehrzellen und die Gruppen 2+3 mehr Gene, die bei  Entzündungsreaktionen und Cholesterinproduktion beteiligt sind. Demnach ist neben der Anzahl auch die Zusammensetzung der Bakterien wichtig.

Wer sich ein starkes Immunsystem aufbauen möchte, kann also ruhig mal im Dreck rumtollen. Der Kontakt mit Mikroorganismen gehört einfach zum Leben dazu, möglichst auch von Beginn an.

Ob das Schweine-Leben wirklich auf den Menschen übertragbar ist, wollen die Forscher noch herausfinden. Bis dahin gilt es den Darm mit gesunder Ernährung und vielen Ballaststoffen zu unterstützen.

via: Spiegel Bild: istockphoto/Lugo

Verfasst von Marion am 26. Januar 2010 um 17:26 | Kommentare (1)

Diättag 27: Ran ans einheimische Obst

Gut für die Zähne, kalorienarm und immer frisch im Supermarkt. Logisch, dass der Apfel beliebt ist. Und gesund noch dazu. Denn allein er enthält viele Ballaststoffe, Vitamine und Spurenelemente. Das runde Früchtchen bringt aber nicht nur schnelle Energie, sondern regt auch die Darmtätigkeit an und stärkt das Immunsystem.

apfelquarkDa die Beeren und Pflaumenzeit nun langsam vorüber ist, habe ich mal wieder beim Apfel zugegriffen. Obwohl ich manchmal Pech habe, schmeckte dieser echt klasse. Mit Magerquark und Honig eine tolle Alternative zum üblichen Bananen Frühstück.

Morgen gibt es Apfel mit Orangen Müsli, eine bekannte Kombination, die ich auch schon vor dem Selbsttest regelmäßig gegessen habe.

Heute Abend gibt es Gemüsepfanne mit Pute, ein Gericht mit offizieller Erlaubnis zum öfter zu kochen. Die Umstellung auf gesunde Mahlzeiten funktioniert also wirklich…

Verfasst von Marion am 30. September 2009 um 17:03 | Kommentare (0)

Mehr als nur Kuchenbelag

pflaume Frischem Pflaumenkuchen kann man nicht widerstehen. Wenn danach nicht immer das schlechte Gewissen wäre. Deshalb das beliebte Steinobst am Besten pur genießen. Ob als Zwischensnack, im Müsli oder im Salat, die Pflaumensaison hat begonnen.

Pflaumen sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Sie enthalten viel Vitamin A, B und C, wirken entwässernd und fördern durch ihren hohen Ballaststoffgehalts die Verdauung. Auch wertvolle Mineralien wie Zink, Magnesium, Kalium und Eisen stecken in ihnen.

Es gibt sie in vielen Farben und Formen. Die bekanntesten Vertreter aus der Obstabteilung sind:

  • Rote, gelbe, violette oder grüne Pflaumen. Sie sind rund, haben eine dicke Naht und lassen sich meist schwer vom Stein lösen. Das Fruchtfleisch ist allerdings süß und saftig.
  • Zwetschgen sind lang, oval und meist blau oder lila. Sie haben ein festes Fruchtfleisch, weshalb sie oft für den Kuchen verwendet werden.
  • Die Mirabellen sind klein und kugelig, mit einem festen aber süßem Fruchtfleisch. Ideal zum Kochen.

Also unbedingt zugreifen, denn die kleinen Früchtchen fördern den Sauerstofftransport im Blut und stärken Nerven & Muskeln. Aber nicht gleich vollfuttern, zu viel Pflaumen können Blähungen und Durchfall verursachen. Lieber öfter kleinere Portionen essen, dann kann auch mal ein Stück Pflaumenhefekuchen dabei sein.

Bild: Pixelio/Michael Hirschka

Verfasst von Marion am 3. August 2009 um 17:19 | Kommentare (0)

Popcorn statt Kartoffelchips knabbern

popcorn Klar, man vermutete es: Popcorn ist der bessere Snack. Schließlich triefen Kartoffelchips meist vor Fett. Aber schön, dass eine kleine Studie des Rippe Lifestyle Institutes das mal genauer untersucht hat:

35 Menschen im Alter von 20 bis 50 Jahren wurde in vier Gruppen eingeteilt:

  • Gruppe 1: vor dem Essen gab’s nur Wasser
  • Gruppe 2: vor dem Essen gab es eine Tasse Popcorn zu knabbern
  • Gruppe 3: vor dem Essen gab es sechs Tassen Popcorn zu knabbern
  • Gruppe 4: vor dem Essen gab es eine Tasse Kartoffelchips zu knabbern

Bei der darauf folgenden Mahlzeit durfte zugelangt werden, die Teilnehmer durften essen so viel sie wollten.

Die Ergebnisse: In Gruppe 1 bis 3 aßen alle ungefähr gleich viel. Inklusive Popcorn nahmen sie bei dem Essen durchschnittlich 7171 kcal zu sich. Gruppe 4 jedoch aß 12% mehr – 86 kcal.

Was sagt uns das? Popcorn reduziert nicht den Appetit, aber den Hunger. Ähnliche Ergebnisse zeigten Studien vor der Mahlzeit eine kleine sättigende Suppe oder ein Salat gegessen wurde. Grund könnten die Ballaststoffe im Popcorn sein.

Die Kartoffelchips scheinen den Hunger nicht zu reduzieren – im Gegenteil sie verleiten zum mehr essen. Als Zwischenmahlzeit oder Snack ist Popcorn also wesentlich besser als Kartoffelchips.

Es gibt mittlerweile sehr gut schmeckendes fettreduziertes Popcorn. Optimal natürlich in der salzigen, nicht der süßen Variante. Wem das zu langweilig ist, kann mit Kräutern experimentieren: etwas frischen Pfeffer, Curry- oder Chilipulver übers Popcorn streuen.

Bild Elke Müller/lebensmittelfotos.com

Verfasst von Marion am 13. Mai 2009 um 12:07 | Kommentare (0)

Darm beruhigen nach Karneval

Für alle die heftig an Karneval feiern und gefeiert haben und auch für alle anderen: Nach viel Alkohol, viel fettigem und ungesundem Essen ist es Zeit, dem Darm etwas Gutes zu tun und ihn zu entlasten.

Neben einer gesunden Ernährung mit viel Vollkornprodukten, magerem Eiweiß und viel Gemüse und Obst, kann eine Darmkur mit Probiotika unterstützend wirken. Pro- und Präbiotik helfen, das Darm-Gleichgewicht wieder herzustellen.

Ballaststoffe dienen den erwünschten Darmbakterien als Nahrungsgrundlage und stimulieren zusammen mit einer kohlenhydratreichen Kost (komplexe Kohlenhydrate, kein Zucker, kein Fruchtzucker) das Wachstum der natürlichen Darmflora. Probiotische Inhaltsstoffe bestehen aus den für die Darmflora wichtigen und natürlichen Bakterien.

Verfasst von amapur am 23. Februar 2009 um 12:26 | Kommentare (0)

Fremde Gemüse: Kichererbsen

Eigentlich kommen sie aus dem Orient, sind aber auch vielerorts in Afrika, Indien und Mexiko ein Grundnahrungsmittel. Da sie sehr eiweißreich sind , kennt man sie auch unter dem Spitznamen “Fleisch der Armen”. In Europa ist die Kichererbse schon lang bekannt, schafft es bei uns aber leider nur selten auf den Teller.

kichererbsenKichererbsen sind wie alle Hülsenfrüchte fettarm, aber reich an Eiweiß und Ballaststoffen. Daneben weisen die hellbraunen Erbsen einen hohen Gehalt an Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer, Vitamin K, Vitamin E und B-Vitaminen auf. Auch Kichererbsen-Sprossen verfügen über diese wertvolle Inhaltsstoffe.

100 Gramm getrocknete Kichererbsen bringen es auf einen Nährwert von 27 275 kcal, 100 Gramm aus der Dose auf 101 kcal. Man kann die eiweißreichen Kichererbsen kochen oder braten. Getrocknete Kichererbsen müssen vorab eingeweicht werden und für 8-12 Stunden (über Nacht) quellen. Wem das zu lang dauert (zum Beispiel mir), der greift auf Kichererbsen aus der Dose zurück.

Kichererbsen werden in Wasser oder Brühe bei kleiner Hitze weichgekocht. Dabei sollten die Kichererbsen immer mit Flüssigkeit bedeckt sein. Die Kicherersben sollten lieber etwas länger als zu kurz kochen.

hummusAus Kichererbsen kann man, jenseits arabischer Speisen wie Hummus und Falafel, eine ganze Menge leckerer Gerichte kochen. Neben einer Kichererbsen-Suppe oder Kichererbsensalat kommt hier mein Lieblingsgericht:

Gefüllte Paprikaschoten
Man braucht: 2 rote Paprikaschoten, 1 Dose Kichererbsen (240 g Abtropfgewicht), 3 EL Naturjoghurt (1,5% Fett), ca. 100 g Fetakäse, 2 EL frisch gehackte Petersilie, 1 Knoblauchzehe, Thymian oder französische Gewürzmischung, Saft einer ½ Zitrone, frischer Pfeffer, Salz

Die Kichererbsen im eigenen Saft (aus der Dose) mit der klein geschnittenen Knoblauchzehe und Thymian (bzw. Gewürzmischung) rund 15 Minuten in einem kleinen Topf kochen. Dann die Kichererbsen pürieren, Joghurt zugeben, mit Zitronensaft, Pfeffer, Petersilie und Salz abschmecken. Die roten Paprikaschoten entkernen und halbieren. Die Paprika-Hälften jeweils mit Kichererbsenmus füllen, mit dünnen Scheiben Fetakäse belegen, in Alufolie wickeln und im Ofen bei 180°C etwa 30 Minuten backen. Dazu einen grünen Salat essen. Ergibt zwei Portionen mit jeweils ca. 327 kcal.

Bild Kichererbsen pixelio/cameraobscura

Verfasst von Peggy am 19. Februar 2009 um 14:57 | Kommentare (2)

Fremde Gemüse: Linsen

Linsen sind klasse und das nicht nur als Fleisch-Eiweißersatz für Vegetarier. Das zur Gruppe der Hülsenfrüchte gehörende Gemüse ist reich an Eiweiß, an komplexen Kohlenhydraten, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen (gegen freie Radikale). Fett ist kaum drin - nur 1,2 g pro 100 Gramm Linsen. In der Summe ergibt das einen kalorienarmen Nährwert von nur 309 kcal pro 100 Gramm getrocknete Linsen.

Noch mehr Eiweiß kann man aus den Linsen hervorzaubern, wenn man sie schlau mit anderen Lebensmitteln kombiniert. Man also die biologische Wertigkeit des Eiweißes erhöht. Das geht, indem man die Linsen - wie die Inder - in Kombination mit Getreide oder Getreideprodukten wie Brot oder Reis verzehrt.

Linsen sind - wie auch andere Hülsenfrüchte - reich an Selen. Ein Mineralstoff, der Immunabwehr stärkt und dem Körper hilft, Schwermetalle auszuscheiden und abzubauen. Aber auch andere Mineralien und Vitamine sind reichlich enthalten: Kalium, Magnesium, Eisen, Zink, Pantothensäure, Vitamin B6 und Folsäure.

Dank der B-Vitamine und der komplexen Kohlenhydrate (die den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen - niedriger Glykämischer Index) sind Linsen ideal für Kopfarbeiter, denn sie lassen uns länger leistungsfähig bleiben.

Einzig bekannte Nebenwirkungen der Linsen: 1. Gichtkranke sollten sie wegen des hohen Puringehalts meiden, und 2. es kann Blähungen geben. Gegen 1. hilft nur: bei Gicht nicht essen. Bei 2. helfen: Nase zu und durch oder das Würzen des Linsengerichts mit Verdauung fördernden Kräutern wie Ingwer, Kümmel, Senf, Lorbeer oder Bohnenkraut.

grundzutaten_rote-linsensup

Was kocht man aus den Linsen?
Am typischten sind Linsensalat (warm oder auch kalt), Linsensuppe (püriert), Linseneintopf. Es gibt eine ungeheure Rezeptvielfalt mit Linsen, viele auch aus der indischen oder marokkanischen Küche. Neben den Klassikern Linseneintopf süß/sauer oder Linsen mit Spätzle und Saitenwürstle, können Linsen auch richtig exotisch sein: mit Mango oder Kokosmilch, im Risotto oder zu Fisch.

Wichtig ist, die Linsen erst nach dem Kochen zu salzen bzw. zu würzen, da sich sonst die Garzeit verlängert bzw. die Linsen hart werden.

Rezept: Rote Linsensuppe mit Ingwer
Hinein kommen: 300 g rote Linsen, 1,5 Liter Gemüsebrühe, 1 mittelgroßes Stück Ingwer, 1 Schalotte, 3-4 mittelgroße Karotten, 150 ml Orangensaft, 2 EL Kokosmilch (Dose), 1 EL Erdnussmus, 1 frische Knoblauchzehe, Cayennepfeffer, Chili, Salz

Ingwer und Knoblauch schälen und in kleine Stücke schneiden. Karotten in Scheiben schneiden. Zwiebel würfeln und andünsten. Ingwer, Karotten, Knoblauch und Linsen und Gemüsebrühe hinzugeben. Das Ganze ca. 15-20 Minuten köcheln lassen. Dann pürieren und mit Cayennepfeffer, Erdnussmus, Chili, Kokosmilch, Orangensaft und Salz abschmecken.

rotelinsensuppe

Rezept: Brauner Linseneintopf mit Möhren & Pastinaken
Hier noch eine Idee für einen selbst gemachten Linseneintopf. Geht schnell und schmeckt: 2 Möhren, 2 Pastinaken, 2 kleine Zwiebeln, 150 g braune Linsen, Essig, Zucker, Gemüsebrühe, Salz & Pfeffer

Die Linsen wie auf der Verpackung beschrieben kochen. Das Gemüse (Karotten, Pastinaken, Zwiebeln) klein schneiden und nach 10 Minuten zu den kochenden Linsen dazu geben. Weiter kochen bis das Gemüse gar ist. Mit Gemüsebrühe, etwas Essig und Zucker sowie Salz und Pfeffer würzen. Fertig. Ach ja - der Linseneintopf macht satt und schlank, mit gerade mal knapp 300 kcal pro Portion!

linseneintopf

Übrigens: eine große Portion Linseneintopf mit einer Scheibe Vollkornbrot liefert dem Körper genau so viel Eiweiß wie ein Steak.


Verfasst von Peggy am 9. Februar 2009 um 12:56 | Kommentare (0)

DIE 5 Kalorienbomben unterwegs

Die Zeit des Abnehmens und der Diäten ist gekommen. Genau die richtige Zeit, um die schlimmsten Feinde einer jeden Diät an den Pranger zu stellen. Hier sind sie, die 5 kalorienreichen Gerichte unterwegs. Um diese Unterwegs-Snacks sollte man beim Abnehmen besser einen Bogen machen:

1) Schnitzel mit Pommes

SchnitzelPommesSalat_KalorienbombeDas bekannte SchniPoSa (Schnitzel, Pommes, Salat) hat nur eine gesunde Zutat und das ist die, meist dekorativ verwendete, Beilage Salat. Ansonsten reicht ein Schnitzel mit Pommes kalorienmäßig für einen ganzen Tag.

  • 1 Schweineschnitzel (150 g) hat 305 Kalorien und 8 Gramm Fett
  • 1 Portion Pommes Frites (150 g) hat 435 Kalorien und 19,5 Gramm Fett
  • Ketchup und Majo bringen es dann noch auf ca.  100 Kalorien und 10 Gramm Fett

Macht insgesamt ganze 840 Kalorien und 37,5 Gramm Fett. Mit diesem Mittagessen kann man alles außer abnehmen.

2) Leberkäse-Brötchen

Auch hier gibt es eine nette schwäbische Abkürzung: LKW (LeberKäseWecken, Wecken bedeutet in diesem Falle Schrippe oder Brötchen). Gespart wird bei dieser Schwabenkost aber nicht gerade mit Fett, dafür mit Vitaminen und Ballaststoffen:

  • ein 150 g Stück Leberkäse bringt es auf 448 Kalorien und wirklich erschreckende 42 Gramm Fett.
  • 1 mittelgroßes weißes “Weckle” mit 150 Kalorien
  • ganz unschuldig: eine Portion Senf (20 g) mit 28 Kalorien

Insgesamt bringt es dieser Snack auf 626 Kalorien und 42 Gramm Fett.

3) Pizza von Pizza-Hut

Eine ganze Pizza aus dem Tiefkühlfach ist wesentlich kalorienärmer als ein Stück (1/4) der Salami Pizza von Pizza Hut. Die bringt es dank dickem Boden, fettiger Salami und viiiieeel Käse auf ganze 770 Kalorien und 32 Gramm Fett.

4) Bockwurst oder Bratwurst im Brötchen

Bratwuerstchen_KalorienEin üblicher Samstags-Shopping Snack ist die Wurst vom Rost.

Dabei handelt es sich nicht um eine kalorienarme Zwischenmahlzeit, sondern um eine Kalorienbombe die nicht wirklich satt macht. Gepaart mit hellen Brötchen hat sie praktisch keine wertvollen Nährstoffe.

  • 1 Bockwurst (105 g) hat 275 Kalorien und 26 g Fett, eine Bratwurst (105 g) hat 313 Kalorien und 28 g Fett.
  • 1 mittelgroßes weißes Brötchen mit 150 Kalorien
  • eine Portion Senf hat 28 Kalorien, eine Portion Ketchup hat 20 Kalorien

Insgesamt hat der Shopping-Snack 458 Kalorien und 16 g Fett (Bockwurst) oder 491 Kalorien und 28 Gramm Fett (Bratwurst). Also kein Diät- tauglicher Snack.

5) Big Mäc oder Whopper

Eine sehr einfache Art essen zu gehen, doch die Waage wird sich rächen. Fast Food von McDonalds & Burger King ist wirklich keine gute Wahl:

  • 1 Big Mäc hat bei 221 Gramm ganze 495 Kalorien und 24 Gramm Fett
  • 1 Whopper von Burger King (271 g) hat ganze 606 Kalorien und 35,5 Gramm Fett

Und da es nicht beim Whopper bleibt, sondern auch noch die Testsieger-Pommes von BK dazu kommen, reicht ein Fast-Food Menü, um den Tagesbedarf an Kalorien binnen weniger Minuten zu decken.

Damit Ihr nicht unterwegs aus Versehen in eine Kalorienfalle tappt, hier ein paar Alternativen:

McDonaldsWrapFast Food: Die Wraps bei McDonalds & Co. sind auch keine Diät-Helden, aber sie sind kalorienärmer als jeder Burger. Ein Wrap von McDonalds (130g) hat 395 Kalorien und 18 g Fett, der Wrap von Burger King (195 g) hat sogar bei mehr Gewicht “nur” 296 Kalorien und 9 Gramm Fett.

Bratwurst-Stand: Lieber zum Steak greifen. Das gegrillte Schweinesteak (150 g) hat 300 Kalorien, wiegt also mehr als eine Bratwurst und macht bei nur 7 Gramm Fett auch satt. Das Brötchen kann man sich vorher beim Bäcker in der Vollkornvariante besorgen oder ganz drauf verzichten.

Pizza: Wenn Pizza, dann bitte zum Italiener und nicht zu Pizza Hut. Beim Italiener kann man für ein Stück Hut-Pizza fast eine ganze Pizza, z. B. mit Parmaschinken, Ruccola und Parmesan (ca. 720 Kalorien und 12 g Fett), essen. Und viel schneller geht es bei Pizza Hut auch nicht, als wenn man im Restaurant isst. Die Zeit sollte man sich auch nehmen.

Bild SchniPoSa: © pixelio.de/Alisara, Bild Bratwurst: © istockphoto.com/Tsuji,
Bild Wrap: © McDonalds

Verfasst von Claudia am 7. Januar 2009 um 14:04 | Kommentare (3)

Was ist der Glykämische Index?

Ob als Methode zum Abnehmen (Glyx-Diät) oder im Rahmen einer gesunden Ernährung, er taucht immer wieder auf: der Glykämische Index, kurz Glyx. Zeit aufzuklären, wofür er steht:

Der Glyx zeigt an, wie stark der Blutzuckerspiegel nach dem Essen eines Lebensmittels ansteigt. Daraus lässt sich die Höhe des entstehenden Insulinspiegels ableiten. Je höher der Glyx, desto stärker schwankt der Blutzucker.

Zuckerreiche Lebensmittel haben einen hohen Glyx, ebenso wie stark verarbeitete Produkte aus Weißmehl oder Stärke. Je mehr Ballaststoffe ein Lebensmittel enthält, desto niedriger ist der Glyx und desto besser sättigt es.

blutzucker-verlauf

Grafikquelle: stundendiaet.de

Nun gibt es jede Menge Tabellen und Webseiten, die Lebensmittel nach dem Glyx kategorisieren. Bevor Ihr diese Tabellen jetzt jedoch auswendig lernt: stopp.

Der Glykämische Index ist zwar grundsätzlich ein guter Indikator, wenn es um den gesundheitlichen Nutzen eines Lebensmittels geht. Jedoch werden bei der Bestimmung des Glyx viele Faktoren nicht berücksichtigt, die den glykämischen Wert eines Lebensmittels ebenfalls beeinflussen, zum Beispiel die Art der Zubereitung und die Kombination einzelner Lebensmittel.

tomaten-shrimpsAus diesemGrund wird häufig auf die Glykämische Last zurück gegriffen, deren Anwendung aber auch nicht wirklich praxistauglich ist.

Für den täglichen Ernährungsgebrauch, egal ob zum Abnehmen oder einfach nur zum gesunden Essen, reicht es vollkommen aus zu wissen, dass Vollkornprodukte, Obst & Gemüse sowie die Kombination von Kohlenhydraten mit Eiweißen zu einer Mahlzeit (wie Gemüse, Hühnchen mit Vollkornreis) eine sehr gute Daumenregel sind, um den Blutzuckerspiegel im gesunden Bereich zu halten.

Übrigens: die amapur-Diätprodukte haben alle, unter anderem durch das enthaltene Guar, einen sehr niedrigen Glyx.

Verfasst von Peggy am 6. Januar 2009 um 11:26 | Kommentare (1)

Kaffee vor dem Training

Dass Kaffee ein belebendes Getränk mit vielen gesunden Eigenschaften ist, weiß jeder Leser dieses Blogs. Vorausgesetzt natürlich man trinkt keinen süßen, fettigen Starbucks-Caffé.

MuskelwachstumBei vielen Freizeit-Sportlern ist der Kaffee aber auch als Energielieferant vor dem Sport bekannt und beliebt. Um ein bisschen mehr Power beim Gewichte stemmen im Fitness-Studio zu haben, trinken viele vor dem Training einen Kaffee oder Espresso. Aber was kann der Kaffee vor dem Training wirklich bewirken?

Eine neue Studie aus Japan zeigt, dass der Kaffee eher weniger für Kraft sorgt, dafür aber eine andere positive Wirkung hat: Koffein treibt den Stickstoffgehalt im Blut in die Höhe und das sorgt für eine Erweiterung der Blutgefäße. Die erweiterten Blutgefäße transportieren beim Training mehr Blut in die Muskeln.

Mehr Blut in den Muskeln bedeutet, dass der Muskel während des Trainings besser mit Nährstoffen versorgt wird. Langfristig führt dies zu einem besseren bzw. schnellerem Muskelwachstum. Also liebe Männer: Wer eine Bodybuilder-Karriere anstrebt, sollte Kaffeekränzchen vor dem Training abhalten.

Eine merklich gefäßerweiternde Wirkung tritt bei Männern jedoch erst bei einer Koffeinmenge von ca. 300mg auf. Das entspricht ca. 7,5 Espressi oder 6 Tassen stark aufgebrühtem, schwarzen Tee. Also nichts für Weicheier, sondern nur was für wahre Koffein-Junkies ohne schwache Blase.

Wer lieber nur maßvoll, also ca. 2-3 Tassen Kaffee täglich, trinkt tut seinem Körper auch dann etwas Gutes. Kaffee ist nämlich auch bekannt für:

  • die Anregung des Zentralnervensystems und damitder Förderung der Konzentration
  • Erhöhung der Herztätigkeit, Pulssteigerung und damit auch einem (gering) höheren Kalorienverbrauch
  • Anregung der Darmtätigkeit: Kaffee enthält Ballaststoffe, die unserer Verdauung gut tun
  • Last but not least: der Genuss

via diet-blog.de , Bild: © istcokphoto.com/DrGrounds

Verfasst von Claudia am 5. Januar 2009 um 13:00 | Kommentare (4)
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