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Schlank, aber Leberschaden?

Vor dem Schlucken einer in Amerika - und natürlich auch bei uns übers Internet -  seit Jahren erhältlichen Diätpille namens Hydroxycut wird seit dem 1. Mai 2009 durch die amerikanische FDA (Food and Drug Administration) gewarnt. Der kanadische Hersteller Iovate Health Sciences hat die Pillen mittlerweile zurückgerufen, Verbraucher können sie in Apotheken und Drogerien zurückgeben.

vitaminpillenDer Grund? Der FDA wurden in den letzten Jahren 23 schwere Fälle von Lebererkrankungen, inklusive ein Todesfall eines 19jährigen Teenagers aus dem Jahr 2007 berichtet.

2007 bis 2009? Da fragt man sich, warum es solange gedauert hat, bis der Wirkstoff nun von der FDA vom Markt genommen wurde. Nahrungsergänzungen wie die Hydroxycut Fatburner Pillen benötigen keine Zulassung durch die FDA bevor sie auf den Markt kommen. Die FDA kann also nur einschreiten, wenn das Produkt bereits einige Zeit verkauft wird und Erkrankungen bzw. Todesfälle gemeldet werden, die mit der Einnahme in Zusammenhang gebracht werden können. Dann kann es aber leider oft schon zu spät sein.

Welcher Inhaltsstoffe bei Hydroxycut zu den Leberschäden führt, ist indes nicht 100% klar. Vermutet wird, dass es an der in dem Fettverbrenner enthaltenen Hydroxycitric Säure, der Säure einer tropischen Frucht, liegt. Es kann durchaus sein, dass diese Hydroxycitric Säure (engl. Hydroxycitric Acid) auch in anderen Nahrungsergänzungen enthalten ist. Sicherheitshalber sollten auch die nicht gekauft werden.

Schon 2004 wurde ein anderer Fatburner durch die FDA verboten, nachdem seine Einnahme vermehrt mit Herzinfarkten und Schlaganfällen in Verbindung stand: Ephedrin. Was wir daraus lernen? Grundsätzlich Finger weg von dubiosen Fatburner Diätpillen!

Bild: istockphoto.com/wolv, via huffingtonpost

Verfasst von Marion am 4. Mai 2009 um 09:59 | Kommentare (0)

Zentimeter wichtiger als Kilos

bauchumfangEin Kilo mehr oder weniger auf der Waage? Egal. Viel wichtiger ist Ihr Bauchumfang. Studien zeigen, dass es vor allem das Bauchfett in sich hat. Es ist besonders stoffwechselaktiv und produziert Fettsäuren, die den gesamten Fettstoffwechsel stören. Bauchfett kann ein gefährlicher Auslöser für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und erhöhte Blutzuckerwerte sein, weil es zum Beispiel das „gute“ HDL Cholesterin, einen wichtigen Schutzfaktor, reduziert.

Wie „schlimm“ es um Ihren Bauch steht, zeigt eine einfache Bauchumfangsmessung, kurz über dem Nabel. Ein Bauchumfang von 88 Zentimetern bei Frauen und 102 Zentimetern bei Männern bedeutet ein erhöhtes Risiko.

Nach Recherchen des American Journal of Clinical Nutrition verloren Diätpatienten rund 40 Prozent ihres Bauchfetts, während sie gleichzeitig „nur“ rund 15 Prozent an Gewicht abnahmen.

Beurteilen Sie den Erfolg Ihrer Diät also lieber mit dem Maßband als mit der Waage. Bereits einige Zentimeter weniger leisten einen großen Beitrag zu Ihrer Gesundheit.

Wer jetzt die letzten Kilos die noch zur Sommerfigur fehlen loswerden möchte, für den haben wir dieses limitierte Spezialangebot:

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Bild Sharon Dominick/istockphoto

Verfasst von Marion am 22. April 2009 um 13:59 | Kommentare (2)

Fettleibigkeit bei Vierjährigen

Die Ergebnisse einer neuen amerikanischen Studie sind extrem alarmierend: in Amerika ist von fünf Vierjährigen mindestens ein Kind fettleibig!

Als fettleibig ist ein 4jähriges Kind mit einem BMI von über 18.8 definiert. Der BMI für normalgewichtige 4 Jahre alte Kinder liegt zwischen 13.95 – 17.53 (BMI Rechner für Kinder).

kinder-pommesDie Studie ist die Erste, die die ethnischen Gruppen in Amerika differenziert betrachtet. Es wurden die Daten (Größe, Gewicht) von 8.550 im Jahr 2001 geborenen Vorschulkindern ausgewertet. Als fettleibig eingestuft wurden:

  • 13 % Kinder asiatischer Herkunft
  • 16 % Kinder weißer Hautfarbe
  • 21 % Kinder schwarzer Hautfarbe
  • 22 % Kinder hispanischer Herkunft
  • 31 % Kinder indianischer Herkunft

Extremes Übergewicht in so jungen Jahren erhöht das Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten, Diabetes, Krebs, Bluthochdruck und andere übergewichtsbedingte Krankheiten um ein Vielfaches und beeinträchtigt entscheidend die spätere Lebensqualität eines Kindes.

Die Studienautoren waren vor allem überrascht, dass sich die ethnischen Gewichtsunterschiede schon in so früher Kindheit zeigen. Doch was sind die Theorien, dass gerade die ethnischen Randgruppen in Amerika eine fast doppelt so hohe Tendenz zur Fettleibigkeit zeigen? Experten meinen:

  • Genetische Unterschiede (darauf, so glauben Experten, beruhen auch die höheren Diabetes-Erkrankungen bei Hispaniern und Indianern)
  • Armut, weniger Schulbildung der Eltern, fett- und kalorienreiche Ernährung
  • Schwangerschaftsdiabetes der Mutter (verdoppelt das Risiko, dass das Kind später Übergewichtig wird) tritt bei indianischen Frauen doppelt so oft auf wie bei Weißen.
  • Amerikanische Unterstützungsprogramme für indianische Familien mit geringem Einkommen, da die vor allem kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot, Pasta und Reis subventionieren.
  • Obst und Gemüse sind oft außerhalb des Budgets
  • Sport und Bewegung sind nicht die Priorität, wenn die Eltern Probleme haben, die Grundversorgung ihrer Familie sicher zu stellen

Bleibt zu hoffen das diese alarmierenden Zahlen die Verantwortlichen (Eltern, Politik, etc.) aufwecken. Denn Übergewicht oder sogar Fettleibigkeit in so jungen Jahren beeinträchtigt ein Kind sein Leben lang.

via breitbart.com, Bild: pixelio.de/thommywe@web.de

Verfasst von Marion am 8. April 2009 um 09:23 | Kommentare (0)

Übergewichtig/Raucher = kurzes Leben

So einfach ist die Formel und doch war es bisher noch nicht wissenschaftlich bewiesen: Übergewicht führt genau wie Rauchen zu vielen, vermeidbaren Krankheiten und einem kürzeren Leben.

uebergewicht-rauchenWer also den Rauchern die Kippe übel nimmt, der sollte dem Dicken auch das Fast Food als ungesund vorhalten. Nun ist es aber so, dass man als Außenstehender nicht passiv übergewichtig wird, wenn man einem Beleibten beim Essen zusieht - das ist zumindest noch nicht wissenschftlich belegt. Das nur, um hier Proteste gegen das Rauchverbot vorweg zu nehmen.

Aber Fett, zu große Portionen, Fertigessen und viel Zucker sind genauso gesundheitschädlich wie Nikotin, Teer und blauer Qualm. Die Forscher der University of Qxford gehen davon aus, dass Übergewicht die Betroffenen bis zu 10 Jahre Lebenszeit kosten kann. Das entspricht in etwa der eingebüßten Lebenszeit von Rauchern.

Menschen mit einem BMI zwischen 21 und 25 (Normalgewicht) leben laut Studie am längsten. Andere Studien behaupten, dass ein leichtes Übergewicht im Alter auch gesund sein kann beziehungsweise erhöht es die Lebenserwartung leicht. Starkes Übergewicht ist aber in jeder Studie als gesundheitsgefährdend ausgewiesen.

via Spiegel-Online, Bild: © istockphoto.com/wkiwis

Verfasst von Claudia am 18. März 2009 um 17:17 | Kommentare (1)

Gehirn OP zum Abnehmen

Im Land der Super-Übergewichtigen - den USA - wurde jetzt im Februar zum zweiten Mal eine Gehirnoperation durchgeführt, mit dem Ziel, der Patientin endlich beim Abnehmen zu helfen. Genannt DBS - oder Deep Brain Surgery.

Die 60jährige Carol Poe die von diversen Diäten bis zur Magenverkleinerung schon alles probiert hat, wog vor dem Eingriff bei 1,58 m 104 Kilo (ihr schwerstes Körpergewicht lag bei 222 Kg).

Im Alter immer dickerDie Operation an Poe ist Teil einer klinische Versuchsreihe am West Virginia Universitätsklinikum, bei der im Gehirn der Patienten mittels elektrischer Impulse die für Hunger- und Sättigungsgefühle im Magen zuständigen Gehirnregionen stimuliert werden. Während des 3stündigen Eingriffs war Poe wach.

Die Elektroden sind nun in ihrem Gehirn fest verankert und verbunden mit einer Art Schrittmacher (2 Stück), der im Brustkorb implantiert ist. Dieser sendet elektrische Impulse (die in ihrer Stärke über Monate langsam gesteigert werden) ans Gehirn, um so das Sättigungsgefühl zu beeinflussen. Das Abnehmen geht natürlich nicht von heute auf morgen, sondern langsam über Monate.

Die radikale und auch extrem riskante Behandlung ist nichts für “normal” Übergewichtige, sondern soll nur bei Fettleibigkeit (Adipositas BMI über 30) eingesetzt werden und nur wenn alle anderen Abnehmmethoden zuvor fehlgeschlagen sind, so der Neurologe Dr. Julian Bailes.

via reuters.com, Bild: istockphoto.com/maegg

Verfasst von Marion am 12. März 2009 um 11:23 | Kommentare (0)

Warum Männer anders abnehmen

Nicht erst seit dem dieses Jahr erschienen Diätbuch „Die Männerdiät“ ist klar, dass Frauen und Männer unterschiedliche Bedürfnisse beim Abnehmen haben. Aus diesem Grund bietet amapur auch eine Frauendiät und eine Männerdiät an.

mann-frau-abnehmenZwar ist es egal mit welcher Diät man abnimmt, Hauptsache weniger Kalorien, aber nicht jede Diättaktik die bei Frauen funktioniert findet auch bei Männern Anklang.

Ein Artikel in Newsweek erklärt, warum Männer und Frauen unterschiedliche Abnehm-Strategien verfolgen:

Männer können besser „Nein“ sagen:
Sie können Versuchungen besser widerstehen als Frauen und kämpfen weniger mit emotionalen Essattacken. Vielleicht liegt es daran, dass Frauen besser „Multitasken“ können und so nebenher immer ans Essen denken können?

Männer sind nicht so „Nährwert sattelfest“:
Frauen fällt es meist leichter Etiketten zu deuten, sie informieren sich gern über Nährwerte, sie kochen gesund und sie kennen häufig eine erstaunliche Liste von Kalorienangaben aus dem Kopf. Männern fehlt dafür oft schlicht das Interesse.

Männer lieben Wettbewerb:
Viele Diäten basieren auf gemeinschaftlichem Austausch, wie Weight Watchers. Das ist nix für Männer, denn die brauchen eher Wettstreit als Kooperation, á la „wer schafft im Fitness-Studio mehr Gewichte“. Das bestätigte sich in Studien: durch monetären Anreiz nahmen Männer besser ab als Frauen.

Männern ist ihr Aussehen unwichtiger:
Nicht weiter verwunderlich: Männern ist ihr Äußeres weniger wichtig. Frauen dagegen sind viel öfter um ihre Figur besorgt und vergleichen sich eher mit ihren Geschlechtskolleginnen.

Geschlecht spielt eine Rolle:
Männer haben einen großen Vorteil beim Abnehmen und Gewicht halten: Ihre Muskeln machen es ihnen leichter. Männer haben mehr magere Muskelmasse und weniger Körperfett und mehr die Fettverbrennung fördernde Hormone.

Ein Fakt den wir oft bei unseren amapur Kunden sehen, wenn Mann und Frau gemeinsam die amapur Diät machen, er nach 10 Tagen aber deutlich mehr Gewicht verloren hat als sie. Aber das kommt ja dann auch wieder dem männlichen wetteifernden Wesen zu Gute :)

Bild:  istockphoto.com/caraman

Verfasst von Marion am 10. März 2009 um 13:08 | Kommentare (6)