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Für Verliebte

Geht bekanntlich alles durch den Magen. Sicher, es gibt viele Sachen, mit denen man bei der Liebsten punkten kann. Da aber Schokolade, Champagner & Co bei vielen Damen aktuell auf der Verboten-Liste stehen, muss was Gesundes her. Wie wäre es mit einem frischen Salat als Liebesbeweis?

herzgurke

Um an das originelle Gemüse zu kommen, müssen Sie unter die Hobby-Gärtner gehen. Und zwar so: hat die Gurkenpflanze die ersten Fruchtansätze von ca. 3 cm Durchmesser und 14-15 cm Länge, wird eine Herzschablone an der Jungpflanze befestigt. Als Halt dienen 19 Schrauben, die auch gut geschlossen werden sollten.

Die Gurke wächst nun einfach in die Schablone rein. Nach drei bis vier Tagen ist diese ausgefüllt und kann geerntet werden. Damit die Schablone auch eine Weile zum Einsatz kommt, sollte sie jedoch regelmäßig überprüft werden. Ihre Herzdame wird garantiert entzückt sein.

via mein schöner Garten, Bild Stefan Glöde

Verfasst von Marion am 19. Juni 2009 um 15:43 | Kommentare (2)

Übergewicht vermeiden: Langsam essen!

Was haben Mexikaner, Australier, US-Amerikaner und Briten gemeinsam? Sie sind die schwersten Bevölkerungsgruppen unserer Erde. Die meisten Übergewichtigen stammen aus diesen vier Ländern. Teilweise trägt jeder Dritte dort zu viel Gewicht mit sich herum.

Das Übergewicht kommt nicht nur von der Auswahl “falscher” Lebensmittel (Fast Food, stark verarbeitete Lebensmittel), sondern rührt wahrscheinlich auch aus der Essgeschwindigkeit:

Eine Studie der New York Times untersuchte den Zusammenhang zwischen Übergewicht und der Zeit, die die Menschen zum Essen aufwenden. Die Kurve zeigt das Ergebnis:

zeit-beim-essen-uebergewicht-zusammenhang

Die Bevölkerungsgruppen, die sich am wenigsten Zeit zum Essen nehmen, haben gleichzeitig die höchsten Übergewichtsraten.  Die Mexikaner nehmen sich knapp eine Stunde Zeit zum Essen am Tag, die Amerikanerein ein paar Minuten mehr. Beide Länder kämpfen gegen das Problem Übergewicht.

Nun kann man nicht allein von der Essenszeit auf das Übergewicht schließen, immerhin lassen sich die Neuseeländer viel mehr Zeit bei den Mahlzeiten und haben trotzdem ein Übergewichtsproblem. Aber eindeutig lässt sich ein Trend erkennen: Nationen, die sich mehr Zeit beim Essen nehmen und Lebensmittelqualität schätzen (Italien, Spanien, Japan) haben weniger mit dem Dicksein zu kämpfen.

via economix.blogs.nytimes.com

Verfasst von Claudia am 17. Juni 2009 um 12:29 | Kommentare (0)

Essen europäisch

Ja wir sind ein Europa. Und das auch trotz unterschiedlicher Küche. Kulinarisch sind wir nun wirklich kein Einheitsbrei. Um das auch gleich klarzustellen hat der Hersteller “What on Earth” gleich eine Geschirr-Reihe entworfen, die den unterschiedlichen Essgewohnheiten gerecht wird. Die “Map Plates”:

Europa Geschirr

Das Europa-Geschirr gibt es hier im Set für $ 17,95 (umgerechnet: 14,24 Euro). Ein Schnäppchen für europäische Einigkeit beim Dinner. Da kann man dann Klischee-mäßig Bratwurst neben Froschschenkeln und böhmische Knödel neben Spaghetti aglio olio servieren - Lecker. Eine tolle Geschenk-Idee für die Erasmus-WG der Nichte oder des Sohns, oder?

via Neatorama, Bild: whatonearthcatalog.com

Verfasst von Claudia am 18. November 2008 um 11:26 | Kommentare (2)

Es ist Trüffelzeit

trueffelzeitBesonders Feinschmecker lieben die unterirdisch wachsenden Speisepilze mit Kilopreisen von bis zu 6.000 Euro für weiße Trüffel. Die jährliche Trüffelsaison startet jetzt – im Oktober / November.

Trüffel gibt es in Schwarz und Weiß, wobei die Weißen hochwertiger und damit teurer sind. Sie werden auch nur roh, in hauchdünne Scheiben geschnitten, verzehrt. Der schwarze Trüffel wird meist gekocht und findet sich beispielsweise als Zutat in Trüffelöl. Denn mit dem Fett als Geschmackträger (wie auch in Butter oder Eigelb) entfaltet sich der typische Trüffelgeschmack besonders gut.

Für den schwarzen Trüffel wird es dieses Jahr besonders hart: Italienische Forscher fanden in einem Trüffelhain nahe Turin einen asiatischen Trüffelpilz, der den italienischen Trüffel bedrohen könnte, weil er durchsetzungsstärker sei.

“Richtige Trüffel” sind mir zu teuer und zu aufwendig in der Zubereitung / Lagerung. Ich greife darum lieber zu Trüffelöl. Ja, jetzt wird der echte Gourmet die Nase rümpfen… Aber ein gutes Trüffelöl schmeckt und ist für mich eine perfekte geschmackliche Aufwertung von:

  • Frischer Pasta: einfach frischen Parmesan drüber reiben und Trüffelöl darüber träufeln
  • Frischen Tomaten: auf Vollkornprodukt mit Salz, Pfeffer und ein paar Tropfen Trüffelöl (so fällt weniger auf, das die Tomaten im Winter fast nur nach Wasser schmecken)
  • Suppen: eine einfache Kartoffelsuppe durch einen Schuß Trüffelöl aufwerten
  • Sonntägliches Omelett: wie gewünscht zubereiten, vorm Essen etwas Trüffelöl darüber träufeln

Das Trüffelöl - wie andere aromatisierte Öle auch - nicht zum Braten verwenden, sondern erst zum Schluß, kurz vor dem Servieren drüber geben. Durch die Hitze verflüchtigen sich sonst die Aromen.


Bild: pixelio.de/qay

Verfasst von Peggy am 28. Oktober 2008 um 13:11 | Kommentare (1)

Essen ohne Eile

Als Kind musste man sich noch anhören, dass man beim Essen nicht trödeln soll. Langsames Essen ist zwar für manche Tischnachbarn Nerven-raubend, für unseren Körper gibt es jedoch nichts Besseres als beim Essen zu trödeln:

Mann beim Kochen 2Gut für die Verdauung

Wer genüsslich und ohne Hektik isst, tut auch dem Magen etwas Gutes. Denn dort kommt die Nahrung schon “vorgekaut” an. Wer ordentlich kaut, bereitet mit seinem Speichel die Nahrung im Mund gut verdaulich vor. Der Speichelfluss, der beim Kauen angeregt wird, gibt auch dem Magen schon das Zeichen “Hey, jetzt kommt gleich Arbeit”. Der Magen reagiert auf den Vorboten Speichel mit erhöhter Produktion von Magensaft. Wenn davon genug vorhanden ist, kann der Magen ohne Grummeln und Kneifen mit der Verdauung beginnen.

Schneller satt

Wer schlingt, isst automatisch mehr. Das Sättigungssignal braucht eine Weile bis es von uns wahrgenommen wird. Der Magen muss dem Gehirn, durch den Grad seiner Ausdehnung melden, dass er voll ist. Dieser Prozess nimmt ca. 20 Minuten in Anspruch. Wer sich für eine Mahlzeit weniger als 20 Minuten Zeit nimmt, läuft Gefahr das Sattgefühl zu überhören und mehr zu essen als nötig wäre.

Langsames Essen bedeutet mehr Genuss

Wer richtig kaut und jeden Bissen bewusst wahrnimmt, schmeckt auch länger und intensiver. Ein Stück Schokolade schluckt man auch nicht einfach herunter. Dann sollte man es bei der nächsten Pasta Bolognese auch nicht tun. Man erschmeckt die Gewürze und die Kombination der Lebensmittel viel besser. Kurz: In der Ruhe liegt der Genuss.

Wem das langsame Essen und Genießen schwer fällt, der sollte sich einzig und allein auf die Mahlzeit konzentrieren: Kein Fernseher, kein Computer, keine Zeitung. Und hier noch zwei Tipps wie man automatisch langsamer isst:

So oft es geht das Besteck benutzen

Schnell ein Sandwich unterwegs fördert Hektik und schnelles Essen. Versucht man aber jede Mahlzeit mit Besteck zu verzehren, muss man sich Zeit nehmen. Erstens, weil Besteck nicht an jeder Ecke herum liegt und man so auf das Croissant oder die Bratwurst zwischendurch verzichten muss (außer man spielt an der Imbiss-Bude gern den Exoten). Zweitens braucht man zu Besteck-fähigen Essen häufig auch Teller, Stuhl und Tisch. Das verlangt alles in allem viel mehr Aufmerksamkeit. Und aufmerksames Essen ist mit Ruhe und Genuss verbunden.

Plaudern statt Arbeiten beim Essen

Gesellschaft beim Essen ist gut. Wir pausieren zwangsläufig zwischen den Bissen, um zu reden. Die Mahlzeit verlangsamt sich. Statt uns am Esstisch mit Arbeitsunterlagen die Zeit zu vertreiben, sollten wir lieber die gute Freundin oder den netten Bekannten zum Essen begleiten. Soziale Kontakte pflegen plus Mahlzeit einnehmen spart nämlich auch Zeit.

via diet-blog.com, Bild: © istockphoto.com/Yuri_Arcurs

Verfasst von Claudia am 8. Oktober 2008 um 15:41 | Kommentare (2)

Mit vollem Mund…

spricht man nicht! Das Verbot gilt, laut Knigge und Mama, schon seit Generationen. Diese schlauen Kids umgehen gekonnt das Kommunikationsverbot: Wenn nicht gesprochen werden darf, dann doch wenigstens geschrieben:

via connected marketing

Verfasst von Claudia am 1. Oktober 2008 um 14:07 | Kommentare (0)