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Obama zum Abendbrot

Die Amerikaner haben es gut. Sie haben einen smarten Präsidenten und wir haben nur ein, zwar sympathisches aber längst nicht so berühmtes Staatsoberhaupt: Frau Merkel.

Die Obama-Mania ist wegen des nicht vorhandenen Vorzeigepräsidenten auch hierzulande ausgebrochen. Um in den Geschmack von einem richtigen “Mr. President” zu kommen, gibt es für Deutsche deshalb jetzt die Obama-Fingers:

obama-fingers-deutschland

Der Hersteller Sprehe feinkost präsentiert die frittierten Chicken-Nuggets im Obama-USA-Style. Na wenn das mal nicht Mut in der Krise macht? Wobei mir beim sportlichen Obama und seiner stets gut gekleideten First Lady eher ein leichtes Sushi einfällt, statt fettiges Fast-Food.

Naja, immer noch besser als die Eiscreme zum Wahlkampf. Warum eigentlich nicht auch ein “Sarkozy-Cordon bleu” oder ein “Merkel-Allerlei” liebe Tiefkühl-Hersteller?

via: Neatorama, Bild:  Spiegel.de

Verfasst von Claudia am 17. März 2009 um 15:16 | Kommentare (4)

Vorsicht Schlaganfall

Die meisten Schlaganfälle treten in der Nähe von Schnellrestaurants auf. Zufall? Eine Studie aus den U.S.A. ermittelte nun den Zusammenhang von Schnellrestaurants und Krankheiten. Die Ergebnisse sind …logisch:

  • fastfood_schnellrestaurantMenschen, in deren Nachbarschaft viele Schnellrestaurants sind, haben ein bis zu 13 Prozent höheres Risiko einen Schlaganfall zu erleiden.
  • Das Asthma-Risiko bei Kindern steigt ebenfalls mit der Zahl der Schnellrestaurants in der Umgebung

Grund ist die ungesunde Lebensweise in den Gebieten mit Fast-Food Restaurants. Was war nun aber zuerst da? Die ungesunde Lebensweise oder die Fast-Food Restaurants. Die Forscher der Universität von Michigan stellten fest, dass in Gegenden mit sozial und wirtschaftlich schlechter gestellten Anwohnern mehr Fast Food Restaurants angesiedelt sind.

In guten Vierteln gibt es weniger Fast-Food Restaurants und die Anwohner sind auch gesünder. Mal wieder zeigt sich, dass soziale und wirtschaftliche Stellung in Industriegesellschaften über Übergewicht und Krankheit oder Normalgewicht und Gesundheit entscheiden. Wer arm ist, isst schlecht. Wer genug Geld hat, der isst gesünder.

In Deutschland und Europa ist eine Korrelation von Dichte der Fast-Food Restaurants und gesellschaftlichem Milieu nicht auszumachen. Dafür fehlt es uns, zum Glück, an Fast-Food Restaurants.

via scienceblogs.de, Bild: © pixelio.de/ Alisara

Verfasst von Claudia am 3. März 2009 um 15:36 | Kommentare (2)

Kalorienvergleich mal anders

Was würden wir hier vom amapur-Blog nur ohne die Fast-Food Ketten in und aus den U.S.A. anfangen? Immer wieder sorgen sie für Erheiterung mit skurrilen Werbekampagnen, beispielsweise von Burger King, oder für Erstaunen, wie die Portionsgrößen von McDonalds und anderen Schnellrestaurants.

Nun ist es bei uns in Deutschland ja so, dass es gerade mal eine Handvoll der US-Fast Food Restaurants über den großen Teich geschafft hat und hier erfolgreich Burger, Fritten und andere kalorienreiche Mahlzeiten verkauft.  In den U.S.A. gibt es mindestens 100-mal mehr Fast-Food Restaurants. Dazu gesellen sich zahlreiche Kaffee-Spezialisten wie Starbucks oder Sandwich-Bars wie Subway.

Unüblich ist es dort auch, wie bei Burger King und McDonalds hierzulande schon Routine, Kalorienangaben im Restaurant zu veröffentlichen. Wer also den einsamen Highway entlang fährt und hungrig bei Fast Food Restaurants wie “Wendy’s” vorbei kommt, steht ganz schön uninformiert da.

Eine US-Webseite namens “Fatburgr” schafft da Abhilfe. Die Website listet im kinderleichten Design alle Kalorienangaben zu fast allen US-Fast Food Restaurants in den Staaten.

fatburgr

Das wohl kalorienreichste was ich entdecken konnte, war ein Malz-Karamell Shake Erdbeergeschmack mit ganzen 1.450 Kalorien vom Fast Food Restaurant “Whataburger”. Wer bietet mehr?

Wenn man genau hinschaut und alle Restaurants hinsichtlich des Kaloriendurchschnitts prüft, stellt man aber auch fest: Es gibt auch gesunde und kalorienarme Fast-Food Mahlzeiten. Manche Restaurants bieten sogar fast ausschließlich Mahlzeiten unter 500 Kalorien an. Also alles gar nicht so schlimm wie erwartet…

Verfasst von Claudia am 30. Januar 2009 um 10:51 | Kommentare (0)

Junge Männer fühlen sich zu dick

Die armen Männer. Wurde jüngst in einer großen Ernährungsstudie von Nestlé (aktuelle Ausgabe Focus) nachgewiesen, dass sich Männer ohne die Hilfe von Frauen sehr ungesund ernähren und prinzipiell dicker sind. Bei den 35-jährigen Männern sind die Normalgewichtigen sogar bereits in der Unterzahl. Bei diesen Männern im besten Alter sind also mehr als 50 Prozent übergewichtig.

Bestätigt wird das auch mit einer Umfrage der Zeitschrift Men’s Health. Die Umfrage kam zu dem Ergebnis: Nicht nur Frauen, sondern auch Männer fühlen sich oft zu dick. Ganze 91 Prozent der Befragten finden sich zu fett. Doch wollen die Herren der Schöpfung abnehmen und was für ihre Gesundheit tun?

Men’s Health-Leser bestimmt, aber der Trend der Nestlé-Studie zeigt das Paradoxe: Während die Männer immer dicker werden, gerade die zwischen 25 und 35 Jahren, wollen sie immer seltener abnehmen. Dick und hoffnungslos-willenlos? Die Nestlé-Studie zeigt, dass vor allem die Frauen ihre Männer zum gesunden Essen motivieren. Bei den Single-Männern dagegen, stehen oft kalorienreiches Fast Food und Fertiggerichte auf dem Tisch.

Bei der Men’s Health Umfrage unter 2.088 Männer ergab sich etwas mehr Wille zum Abnehmen: 76 Prozent wollen zwischen 5 und 10 Kilogramm abnehmen. Der Rest sogar 25 bis 50 Kilogramm. Die Ziele beim Abnehmen sind den Zielen der Frauen ähnlich: besser aussehen, sich gesünder fühlen, nicht mehr gemobbt werden und mehr Erfolg bei der Partner- und Jobsuche.

Ein amapur-Apell an alle bequemen, allein stehenden Mittdreißiger, die nur den Discounter um die Ecke kennen und für die Kochen “aufmachen, Herd an, Besteck in die Hand” bedeutet: Strengt euch etwas an, damit ihr bald eure eigene gesundheitsbewusste Ernährungsberatung zu Hause habt: eine Frau.

Mehr Infos: Nestlé Ernährungsstudio, Bild: © istockphoto.com/Ljupco

Verfasst von Claudia am 14. Januar 2009 um 15:35 | Kommentare (5)

Burger-Marketing

Die Fast-Food Ketten haben es nach Weihnachten schwer. Jeder will abnehmen, sich gesund ernähren und viel bewegen. Bei so viel Sportsgeist und Diät-Wille denkt eben keiner an Burger, Fritten und Cola. Wäre da nicht die TV-Werbung, die uns immer wieder in Versuchung führt.

Die neue “McMenü mit Kaffee ganz günstig”-Werbung präsentiert einen leckeren, kaloriengewaltigen Big Mäc. Bei der Konkurrenz wird da teils subtiler, teils auch viel aufdringlicher geworben. Die Marketing-Strategien der Fast Food Kette Burger King lässt keinen Mund trocken - oder vielleicht doch?

Irgendwie geschmacklos: Der Hersteller von Whopper & Co. machte sich mit der Kamera auf die Suche nach Burger-Jungfrauen, also Menschen, die noch nie in ihrem Leben mit Fast Food in Berührung kamen. Einige von ihnen müssen für den Preis eines Whoppers viele Stunden hart arbeiten. Hier das Video zur U.S.-Kampagne Whopper Virgins noch einmal:

In Deutschland versucht es der Burger-Hersteller im TV mit stereotyper Macho-Männer-Masche und will Weicheier in der “Mancademy” zu richtigen, Burger-essenden Kerlen machen. Im Internet nutzt Burger King das Freunde-Netzwerk facebook.com für Werbung. Man kann seine Freunde dort für einen Whopper an den Hersteller “verkaufen”.

Virtuell kann man Freunde aus seiner Freundesliste für einen Whopper anbieten. Insgesamt muss man 10 Freunde bloßstellen um eine Kalorienbombe zu bekommen. Dafür muss man ein kleines Programm installieren, damit Burger King zu allen Freundesdaten Zugang bekommt. Die Armen werden dann Marketing-Gut des Burger-Braters. Der Wert pro Freund liegt also bei ca. 0,33 € und 61 Kalorien. So billig bekommt Burger-King sonst keine Personendaten.

WhopperSacrifice

Das Ganze nennt sich “Whopper Sacrifice” und  trägt den Slogan “You love your Friends, but you love the Whopper!”. Aja. Ich hoffe meine Freunde verkaufen mich und meine Daten nicht für ein Stück Fleisch und eine Portion Extra-Kalorien.

Bild: © Burger King

Verfasst von Claudia am 13. Januar 2009 um 10:49 | Kommentare (2)

DIE 5 Kalorienbomben unterwegs

Die Zeit des Abnehmens und der Diäten ist gekommen. Genau die richtige Zeit, um die schlimmsten Feinde einer jeden Diät an den Pranger zu stellen. Hier sind sie, die 5 kalorienreichen Gerichte unterwegs. Um diese Unterwegs-Snacks sollte man beim Abnehmen besser einen Bogen machen:

1) Schnitzel mit Pommes

SchnitzelPommesSalat_KalorienbombeDas bekannte SchniPoSa (Schnitzel, Pommes, Salat) hat nur eine gesunde Zutat und das ist die, meist dekorativ verwendete, Beilage Salat. Ansonsten reicht ein Schnitzel mit Pommes kalorienmäßig für einen ganzen Tag.

  • 1 Schweineschnitzel (150 g) hat 305 Kalorien und 8 Gramm Fett
  • 1 Portion Pommes Frites (150 g) hat 435 Kalorien und 19,5 Gramm Fett
  • Ketchup und Majo bringen es dann noch auf ca.  100 Kalorien und 10 Gramm Fett

Macht insgesamt ganze 840 Kalorien und 37,5 Gramm Fett. Mit diesem Mittagessen kann man alles außer abnehmen.

2) Leberkäse-Brötchen

Auch hier gibt es eine nette schwäbische Abkürzung: LKW (LeberKäseWecken, Wecken bedeutet in diesem Falle Schrippe oder Brötchen). Gespart wird bei dieser Schwabenkost aber nicht gerade mit Fett, dafür mit Vitaminen und Ballaststoffen:

  • ein 150 g Stück Leberkäse bringt es auf 448 Kalorien und wirklich erschreckende 42 Gramm Fett.
  • 1 mittelgroßes weißes “Weckle” mit 150 Kalorien
  • ganz unschuldig: eine Portion Senf (20 g) mit 28 Kalorien

Insgesamt bringt es dieser Snack auf 626 Kalorien und 42 Gramm Fett.

3) Pizza von Pizza-Hut

Eine ganze Pizza aus dem Tiefkühlfach ist wesentlich kalorienärmer als ein Stück (1/4) der Salami Pizza von Pizza Hut. Die bringt es dank dickem Boden, fettiger Salami und viiiieeel Käse auf ganze 770 Kalorien und 32 Gramm Fett.

4) Bockwurst oder Bratwurst im Brötchen

Bratwuerstchen_KalorienEin üblicher Samstags-Shopping Snack ist die Wurst vom Rost.

Dabei handelt es sich nicht um eine kalorienarme Zwischenmahlzeit, sondern um eine Kalorienbombe die nicht wirklich satt macht. Gepaart mit hellen Brötchen hat sie praktisch keine wertvollen Nährstoffe.

  • 1 Bockwurst (105 g) hat 275 Kalorien und 26 g Fett, eine Bratwurst (105 g) hat 313 Kalorien und 28 g Fett.
  • 1 mittelgroßes weißes Brötchen mit 150 Kalorien
  • eine Portion Senf hat 28 Kalorien, eine Portion Ketchup hat 20 Kalorien

Insgesamt hat der Shopping-Snack 458 Kalorien und 16 g Fett (Bockwurst) oder 491 Kalorien und 28 Gramm Fett (Bratwurst). Also kein Diät- tauglicher Snack.

5) Big Mäc oder Whopper

Eine sehr einfache Art essen zu gehen, doch die Waage wird sich rächen. Fast Food von McDonalds & Burger King ist wirklich keine gute Wahl:

  • 1 Big Mäc hat bei 221 Gramm ganze 495 Kalorien und 24 Gramm Fett
  • 1 Whopper von Burger King (271 g) hat ganze 606 Kalorien und 35,5 Gramm Fett

Und da es nicht beim Whopper bleibt, sondern auch noch die Testsieger-Pommes von BK dazu kommen, reicht ein Fast-Food Menü, um den Tagesbedarf an Kalorien binnen weniger Minuten zu decken.

Damit Ihr nicht unterwegs aus Versehen in eine Kalorienfalle tappt, hier ein paar Alternativen:

McDonaldsWrapFast Food: Die Wraps bei McDonalds & Co. sind auch keine Diät-Helden, aber sie sind kalorienärmer als jeder Burger. Ein Wrap von McDonalds (130g) hat 395 Kalorien und 18 g Fett, der Wrap von Burger King (195 g) hat sogar bei mehr Gewicht “nur” 296 Kalorien und 9 Gramm Fett.

Bratwurst-Stand: Lieber zum Steak greifen. Das gegrillte Schweinesteak (150 g) hat 300 Kalorien, wiegt also mehr als eine Bratwurst und macht bei nur 7 Gramm Fett auch satt. Das Brötchen kann man sich vorher beim Bäcker in der Vollkornvariante besorgen oder ganz drauf verzichten.

Pizza: Wenn Pizza, dann bitte zum Italiener und nicht zu Pizza Hut. Beim Italiener kann man für ein Stück Hut-Pizza fast eine ganze Pizza, z. B. mit Parmaschinken, Ruccola und Parmesan (ca. 720 Kalorien und 12 g Fett), essen. Und viel schneller geht es bei Pizza Hut auch nicht, als wenn man im Restaurant isst. Die Zeit sollte man sich auch nehmen.

Bild SchniPoSa: © pixelio.de/Alisara, Bild Bratwurst: © istockphoto.com/Tsuji,
Bild Wrap: © McDonalds

Verfasst von Claudia am 7. Januar 2009 um 14:04 | Kommentare (3)

Burger Jungfrauen: Whoppervirgins

Noch nie was von einem Hamburger gehört, geschweige denn einen gegessen? In unserer westlichen Hemisphäre kaum vorstellbar, aber es gibt viel Plätze auf der Welt, wo man von der kalorienreichen Boulette im geschmacksneutralen Brötchen noch nie was gehört hat.

Um das zu ändern, hat Burger King einen Image-Film mit dem Namen “Whopper-Virgins” produziert. Nach dem Motto: “mein erster Burger”. Ist herausgefunden, wie dieses große Ungetüm verspeist werden soll, folgt die Geschmacksfrage: Whopper oder BigMac - was ist besser?

Ob es nun Kulturimperialismus ist oder nicht sei dahingestellt (ist halt ein amerikanisches Unternehmen). Man erhält ein paar interessante Einblicke. Bleibt die Frage: braucht alle Welt wirklich Burger? Die Antwort gibt ein Dialog mit dem Tester aus der Antarktis am Ende des Films:

Tester: Es schmeckt gut.
Reporter: Wie schmeckt der Burger verglichen mit Robbenfleisch?
Tester: Ich mag Robbenfleisch lieber.

So prima, jetzt habe ich Hunger bekommen. Guten Appetit :)

via ethority.de

Verfasst von Peggy am 11. Dezember 2008 um 12:05 | Kommentare (0)

Rezepte-Angaben machen dick

Nicht nur die Portionsgrößen für Fast Food, Restaurant-Essen und Kino-Leckerein werden immer größer. Auch die selbst gekochten Mahlzeiten nehmen an Gewicht und Kaloriengehalt zu. Warum? Die Mengenangaben für Rezepte steigen seit Jahren. Da werden aus 2 Eiern pro Portion gleich mal 3 oder hier und da 50 Gramm Spaghetti mehr.

Schon Kinder überlisten ihr Hungergefühl und essen mehr, wenn sie zu viel auf dem Teller haben. Das Portionieren will gelernt sein, denn Übergewicht und Esssucht sind meist antrainiert. Größere Portionen tragen zum Erlernen des Überessens bei, sei es bei McDonalds, im Kino oder zu Hause, wenn die Mama sagt “Es wird erst aufgegessen…”.

kochbuch the Joy of CookingDie Umwelteinflüsse auf unser Essverhalten untersucht Dr. Brian Wansink schon lang. Nun beobachtete er in einer Studie die Veränderungen der Portionsgrößen anhand gleicher Rezepte wie Gulasch oder Muffins im Kochbuch “Joy of Cooking” (Standard-Kochbuch in den U.S.A.) . Er und sein Kollege Collin Payne stellten Erschreckendes fest:

Von 1936 bis 2006 nahm der Zucker- und Fettgehalt, und damit auch der Kaloriengehalt, bei 17 von 18 Rezepten zu. Die Portionen stiegen um 168 Kilokalorien pro Teller. Die Mengenangaben wurden erhöht, so dass pro Teller deutlich mehr gegessen werden muss, wenn das Essen für die angegebene Personenanzahl vorgesehen ist.

Unser Energieverbrauch ist indes nicht gestiegen. Ganz im Gegenteil: Während man früher in der Landwirtschaft oder Großindustrie noch Schwerstarbeit leisten musste und dementsprechend viele Kalorien verbrauchte, bewegen wir uns heute viel zu wenig. Bürojob, an der Kasse stehen oder mit dem Auto fahren treiben den Kalorienverbrauch nicht besonders in die Höhe.

Burger_eine PortionFazit: Wir essen Mengen- und Kalorienmäßig mehr, verbrauchen aber gleichzeitig immer weniger. Schuld an zu großen Portionen sind eben nicht nur die fiesen Fast-Food-Ketten, sondern auch die Rezepte-Schreiber und viele weitere Umwelteinflüsse. Was kann man dagegen tun?

Wer z. B. ein Buffet für 20 Personen bestellen möchte, zum Geburtstag oder zur Hochzeit, kann getrost eins für 15 Personen bestellen. Es wird immer noch zu viel sein. Wer zu Hause für 4 Personen kocht, kann noch jemanden einladen oder gleich etwas beiseite räumen und einfrieren. Und zwar bevor man es “gerecht” auf die Teller verteilt. Wer abnehmen möchte, kann das Essen auf kleineren Tellern anrichten. Damit überlisten wir unseren “optischen Appetit”.

via medical-tribune.de

Verfasst von Claudia am 31. Oktober 2008 um 14:54 | Kommentare (2)

Diät-Fetisch

Wir Frauen sind manchmal schon ziemlich kompliziert. Schon fast gruselig ist der Frauen-Typ “Diät-Fetischistin”. Diese Frauen, so lasen wir in einem sz-Artikel, spionieren die Ernährungsweise von Freundinnen und sogar unbekannten Tisch-Nachbarn aus, um Schlüsse auf das Gesundheitsbewusstsein und den sozialen Status des Gegenübers zu ziehen.

Frau mit Gemüse 1 Eine Diät-Fetischistin kennt die Glyx-Tabelle auswendig, weiß auf Anhieb die Kalorienangaben von Kumquats und den 5 gebräuchlichsten Salat-Dressings in Deutschland. Sie kann jedem Star und Sternchen eine Diät zuordnen. In ihrem Kopf finden sich so viele Daten von Lebensmitteln & Diäten, Kalorienangaben und Studienergebnissee, dass man sie als lebendiges Diät-Archiv bezeichnen könnte. Die “Diät-Fetischistin” will nicht hungern um abzunehmen. Sie ist vielmehr auf Dauer-Diät und will mit immer neuen Tricks und Kombinationen ihre Ernährung optimieren. Eine Schwelle zur Essstörung kann von solchen Frauen leicht überschritten werden, denn die Beschäftigung mit dem Essen nimmt in ihrem Tagesablauf eindeutig zu viel Zeit ein.

Es ist anzunehmen, dass die Diät-Fetischistin selten sündigt. Sie schaut sich bei Heißhunger lieber Bilder von leckeren Gerichten im Internet an. Um dieses Bedürfnis aller Diät-Fetischistinnen zu befriedigen, wurde die Seite foodporn.com ins Leben gerufen. Dort kann man sich nach Herzenslust an nackten Sahnetorten und eingeölten Pasta-Gerichten ergötzen. Wie heißt es doch so schön: “Appetit holen darf man sich überall, gegessen wird zu Hause.”

foodporn.com

foodporn.com unterteilt seine Leserschaft in Rubriken namens “amateur”, “asian” oder “hardcore”. Für jeden was dabei… So holt sich die Diät-Fetischistin Appetit und beißt danach in das Salatblatt mit Kräuterdressing, ohne Öl versteht sich. Das Leben ist nun mal kein Ponyhof für Diätfanatiker ;-)

Ich hab mir bei foodporn.com gute Ideen für’s Wochenende geholt. Und ich werde die gekochten Gerichte garantiert nicht nur anschauen.

via sz-magazin, Bild Frau: © istockphoto.com/molka

Verfasst von Claudia am 19. September 2008 um 16:02 | Kommentare (0)

Dürfen Kinder naschen?

naschenSüßigkeiten und fette Snacks braucht keiner. Besonders nicht Kinder. Denn Süßigkeiten liefern nur so genannte leere Kalorien – Kalorien ohne Nährwert, ohne Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe.

Hinzu kommt, dass dies meist auf Kosten anderer – wesentlich wertvollerer – Lebensmittel geht. Wer sich den Bauch mit Keksen, Gummibären und Schaumküssen voll schlägt, bei dem wird kaum noch ein Joghurt oder ein Apfel rein passen.

Besonders gefährlich wird es, wenn Kinder Süßigkeiten als Belohnung oder zum Trost erhalten. Über diesen Wirkmechanismus wird häufig eine Essstörung – Kummerspeck – bis weit ins Erwachsenenalter ausgelöst.

Darum wird von vielen gesundheitsbewussten Eltern das Naschen komplett verboten. Das ist aber auch nicht ideal, denn Kinder haben eine natürliche Vorliebe für den Süßgeschmack – vor allem durch die süße Muttermilch. Die angeborene „Süßliebe“ bot und bietet Kleinkindern zudem einen Schutz gegen das Essen bitterer – häufig giftiger – Substanzen.

Ein Verbot bewirkt zudem meist das Gegenteil. Es macht die Süßigkeiten nur noch interessanter. Effektiver ist es, dem Kind gesundes Essen nahe zu bringen und schmackhaft zu machen. Einige Regeln, wie man Süßigkeiten optimal dosiert:

  • Süßigkeiten und Snacks im gesunden Mittelmaß
  • Klare Spielregeln aufstellen: nie vor dem Essen naschen, nur eine kleine festgelegte Menge naschen
  • Süßigkeiten oder Fast-Food nie als Belohnung, Trostpflaster oder zur Beruhigung des elterlichen schlechten Gewissens
  • Süßigkeiten außer Sicht und Reichweite der Kinder aufbewahren – am besten gar nichts vorrätig haben
  • Nach Süßigkeiten quengelnde Kinder ablenken und gesundes Essen positiv betonen: „von den Apfel-Stückchen darfst Du so viel nehmen wie Du magst.“
  • Spaß und Geschmack an gesundem Essen wecken: z.B. durch gemeinsames Einkaufen und Kochen
  • Gesundes Essen kann bunt und lustig sein – wie diese bunten Pausen-Snacks zeigen – denn, das Auge isst mit.
Verfasst von Peggy am 20. August 2008 um 13:53 | Kommentare (3)
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