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Bauch weg mit Hilfsmitteln

Gerade jetzt, kurz vor der Bikini- und Badehosen Saison, sehen wir überall die Trainingsgeräte für den Bauch. Anzeigen in Zeitschriften, Homeshopping Sendungen und TV Berichte beschäftigen sich mit den Bauchgürteln und Fett-weg Geräten.

Wir haben ein besonders kurioses Exemplar eines Bauch weg Gürtels entdeckt: Der “Boneless Belt” (zu Deutsch: Gürtel ohne Knochen). Der Name lässt die versprochene Wirkung noch nicht erahnen, aber vielleicht das Bild?

boneless-belt-guertel-fett-weg

Nein? Dieser Abspeckgürtel soll durch gezielte Quetschung der Fettpolster die Blutzirkulation anregen und damit auch die Fettverbrennung…ah ja.

Nicht ganz so absurd aber immer noch lustig ist dagegen der “blue belt”, ein Fettverbrennungsgürtel. Das ist ein blaues, dickes Band, welches wie ein Nierengurt der Motorradausrüstung den Bauch umgibt. Laut Hersteller soll der “blue belt” folgendermaßen wirken:

Die Temperatur im Bauchbereich erhöht sich. Durch verstärktes Schwitzen versucht der Körper diese Temperaturerhöhung auszugleichen. Diese Schweißabsonderung ist das Ergebnis der erhöhten Stoffwechselaktivität, die einen höheren Nährstoffumsatz bewirkt. Der Energie- bzw. Kalorienverbrauch erhöht sich.

Schwitzen und abnehmen? Das könnte funktionieren. Aber wenn man sich nur warm anziehen müsste, um den Bierbauch loszuwerden, dann würden wir über den Winter wohl kaum Speck anlegen, oder?

Ein Klassiker im Homeshopping Kanal und viele glauben immer noch an seine einfache Wirkung ohne Diät und Anstrengung: Der Vibrationsgürtel. Durch Stromstöße oder elektrisch erzeugte Vibration sollen die Muskeln trainiert werden und das Bauchfett verschwindet…Es kann so einfach sein.

Diese Geräte sind medizinisch sinnvoll wenn es darum geht, verloren gegangene Muskulatur wieder aufzubauen, zum Beispiel nach langer Bettruhe. Diese Geräte werden jedoch niemals ein Six Pack aus dem Bierbauch zaubern können. Dafür braucht es eine gesunde Diät, bei der Fett abgebaut wird. Um den Speck loszuwerden, muss man weniger Energie aufnehmen als man verbraucht und nicht nur die Muckies unter der Fettschicht bearbeiten.

Bild Boneless Belt:  inventorspot.com, mehr Infos: diet-blog.com

Verfasst von Claudia am 25. Mai 2009 um 12:00 | Kommentare (3)

Popcorn statt Kartoffelchips knabbern

popcorn Klar, man vermutete es: Popcorn ist der bessere Snack. Schließlich triefen Kartoffelchips meist vor Fett. Aber schön, dass eine kleine Studie des Rippe Lifestyle Institutes das mal genauer untersucht hat:

35 Menschen im Alter von 20 bis 50 Jahren wurde in vier Gruppen eingeteilt:

  • Gruppe 1: vor dem Essen gab’s nur Wasser
  • Gruppe 2: vor dem Essen gab es eine Tasse Popcorn zu knabbern
  • Gruppe 3: vor dem Essen gab es sechs Tassen Popcorn zu knabbern
  • Gruppe 4: vor dem Essen gab es eine Tasse Kartoffelchips zu knabbern

Bei der darauf folgenden Mahlzeit durfte zugelangt werden, die Teilnehmer durften essen so viel sie wollten.

Die Ergebnisse: In Gruppe 1 bis 3 aßen alle ungefähr gleich viel. Inklusive Popcorn nahmen sie bei dem Essen durchschnittlich 7171 kcal zu sich. Gruppe 4 jedoch aß 12% mehr – 86 kcal.

Was sagt uns das? Popcorn reduziert nicht den Appetit, aber den Hunger. Ähnliche Ergebnisse zeigten Studien vor der Mahlzeit eine kleine sättigende Suppe oder ein Salat gegessen wurde. Grund könnten die Ballaststoffe im Popcorn sein.

Die Kartoffelchips scheinen den Hunger nicht zu reduzieren – im Gegenteil sie verleiten zum mehr essen. Als Zwischenmahlzeit oder Snack ist Popcorn also wesentlich besser als Kartoffelchips.

Es gibt mittlerweile sehr gut schmeckendes fettreduziertes Popcorn. Optimal natürlich in der salzigen, nicht der süßen Variante. Wem das zu langweilig ist, kann mit Kräutern experimentieren: etwas frischen Pfeffer, Curry- oder Chilipulver übers Popcorn streuen.

Bild Elke Müller/lebensmittelfotos.com

Verfasst von Marion am 13. Mai 2009 um 12:07 | Kommentare (0)

Schlank, aber Leberschaden?

Vor dem Schlucken einer in Amerika - und natürlich auch bei uns übers Internet -  seit Jahren erhältlichen Diätpille namens Hydroxycut wird seit dem 1. Mai 2009 durch die amerikanische FDA (Food and Drug Administration) gewarnt. Der kanadische Hersteller Iovate Health Sciences hat die Pillen mittlerweile zurückgerufen, Verbraucher können sie in Apotheken und Drogerien zurückgeben.

vitaminpillenDer Grund? Der FDA wurden in den letzten Jahren 23 schwere Fälle von Lebererkrankungen, inklusive ein Todesfall eines 19jährigen Teenagers aus dem Jahr 2007 berichtet.

2007 bis 2009? Da fragt man sich, warum es solange gedauert hat, bis der Wirkstoff nun von der FDA vom Markt genommen wurde. Nahrungsergänzungen wie die Hydroxycut Fatburner Pillen benötigen keine Zulassung durch die FDA bevor sie auf den Markt kommen. Die FDA kann also nur einschreiten, wenn das Produkt bereits einige Zeit verkauft wird und Erkrankungen bzw. Todesfälle gemeldet werden, die mit der Einnahme in Zusammenhang gebracht werden können. Dann kann es aber leider oft schon zu spät sein.

Welcher Inhaltsstoffe bei Hydroxycut zu den Leberschäden führt, ist indes nicht 100% klar. Vermutet wird, dass es an der in dem Fettverbrenner enthaltenen Hydroxycitric Säure, der Säure einer tropischen Frucht, liegt. Es kann durchaus sein, dass diese Hydroxycitric Säure (engl. Hydroxycitric Acid) auch in anderen Nahrungsergänzungen enthalten ist. Sicherheitshalber sollten auch die nicht gekauft werden.

Schon 2004 wurde ein anderer Fatburner durch die FDA verboten, nachdem seine Einnahme vermehrt mit Herzinfarkten und Schlaganfällen in Verbindung stand: Ephedrin. Was wir daraus lernen? Grundsätzlich Finger weg von dubiosen Fatburner Diätpillen!

Bild: istockphoto.com/wolv, via huffingtonpost

Verfasst von Marion am 4. Mai 2009 um 09:59 | Kommentare (0)

Fettleibigkeit bei Vierjährigen

Die Ergebnisse einer neuen amerikanischen Studie sind extrem alarmierend: in Amerika ist von fünf Vierjährigen mindestens ein Kind fettleibig!

Als fettleibig ist ein 4jähriges Kind mit einem BMI von über 18.8 definiert. Der BMI für normalgewichtige 4 Jahre alte Kinder liegt zwischen 13.95 – 17.53 (BMI Rechner für Kinder).

kinder-pommesDie Studie ist die Erste, die die ethnischen Gruppen in Amerika differenziert betrachtet. Es wurden die Daten (Größe, Gewicht) von 8.550 im Jahr 2001 geborenen Vorschulkindern ausgewertet. Als fettleibig eingestuft wurden:

  • 13 % Kinder asiatischer Herkunft
  • 16 % Kinder weißer Hautfarbe
  • 21 % Kinder schwarzer Hautfarbe
  • 22 % Kinder hispanischer Herkunft
  • 31 % Kinder indianischer Herkunft

Extremes Übergewicht in so jungen Jahren erhöht das Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten, Diabetes, Krebs, Bluthochdruck und andere übergewichtsbedingte Krankheiten um ein Vielfaches und beeinträchtigt entscheidend die spätere Lebensqualität eines Kindes.

Die Studienautoren waren vor allem überrascht, dass sich die ethnischen Gewichtsunterschiede schon in so früher Kindheit zeigen. Doch was sind die Theorien, dass gerade die ethnischen Randgruppen in Amerika eine fast doppelt so hohe Tendenz zur Fettleibigkeit zeigen? Experten meinen:

  • Genetische Unterschiede (darauf, so glauben Experten, beruhen auch die höheren Diabetes-Erkrankungen bei Hispaniern und Indianern)
  • Armut, weniger Schulbildung der Eltern, fett- und kalorienreiche Ernährung
  • Schwangerschaftsdiabetes der Mutter (verdoppelt das Risiko, dass das Kind später Übergewichtig wird) tritt bei indianischen Frauen doppelt so oft auf wie bei Weißen.
  • Amerikanische Unterstützungsprogramme für indianische Familien mit geringem Einkommen, da die vor allem kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot, Pasta und Reis subventionieren.
  • Obst und Gemüse sind oft außerhalb des Budgets
  • Sport und Bewegung sind nicht die Priorität, wenn die Eltern Probleme haben, die Grundversorgung ihrer Familie sicher zu stellen

Bleibt zu hoffen das diese alarmierenden Zahlen die Verantwortlichen (Eltern, Politik, etc.) aufwecken. Denn Übergewicht oder sogar Fettleibigkeit in so jungen Jahren beeinträchtigt ein Kind sein Leben lang.

via breitbart.com, Bild: pixelio.de/thommywe@web.de

Verfasst von Marion am 8. April 2009 um 09:23 | Kommentare (0)

Essen nach dem Sport

Zu jeder Diät gehören Sport und Bewegung. Wer abnehmen möchte, kann mit einem Training aus Ausdauersport und Kraftsport schnell Gewicht verlieren. Denn Sport verbraucht viele Kalorien - auch wenn das Training schon vorüber ist (Nachbrenneffekt).

bewegung-essen-sportWas aber isst man nach einem harten Kraft- oder Cardiotraining? Man will einerseits satt werden und andererseits die Trainingserrungenschaften nicht gleich wieder zunichte machen. Bevor wir Tipps für Mahlzeiten nach dem Sport geben, klären wir erstmal auf, was man nach dem Training keinesfalls essen oder trinken sollte, wenn man abnehmen möchte:

Alkohol: Das Bier nach dem Sport, egal ob Ausdauer oder Kraftsport, lässt den Nachbrenneffekt verpuffen. Alkohol liefert sieben Kalorien pro Gramm, geht sofort ins Blut und wird als schneller Energielieferant genutzt. Das ist bei einer Diät aber nicht gewollt. Man will den Körper ja so lange wie möglich Fett verbrennen lassen, bevor man ihm Nahrung gibt.

Zucker: Auch Limonaden, Bonbons und andere stark zuckerhaltige Lebensmittel sind nach dem Training tabu. Der Zucker, vor allem Frucht- und Traubenzucker (in vielen Limonaden und Süßigkeiten enthalten), versorgt den Körper sofort mit viel Energie. Die Fettverbrennung ist damit gestoppt.

Weißmehl: Baguette, Brötchen, weiße Nudeln. All das hat den gleichen Effekt wie Zucker, denn Weißmehl liefert nur einfache Kohlenhydrate, die der Körper sofort in Energie umwandeln kann.

Besser sind da Lebensmittel und Getränke, die sättigen aber nur wenig oder langsame Energie liefern. Ideal sind:

kohlenhydrate-eiweis-sport-essenKartoffeln und magerer Kräuterquark: Die Kombination aus Eiweiß und Kohlenhydraten liefert viel Eiweiß mit einer hohen biologischen Wertigkeit. Das heißt, der Körper kann das Eiweiß aus Quark in Verbindung mit den Kohlenhydraten aus den Kartoffeln sehr gut für das Muskelwachstum verwerten.

Shakes: Während einer Diät ist ein sättigender Shake nach dem Training ideal. Ob nun selbst gemacht mit Quark oder aus hochwertigen Aminosäuren, die Trinkmahlzeit liefert wichtige Nährstoffe für das Muskelwachstum. Zum Frühstück für Frühsportler auch bestens geeignet!

Gemüse satt: Kombiniert mit einer hochwertigen Eiweißquelle wie Fisch, Geflügel oder Milchprodukte ist Gemüse als Sattmacher eine sehr gute Wahl. Es liefert Ballaststoffe, Vitamine und dabei wenig Kalorien. Karotten mit Quark, eine Gemüsepfanne oder Salat mit Putenbrust machen satt und schlank.

Wasser: Der Flüssigkeitsverlust wird beim Sport immer wieder unterschätzt. Die grobe Faustregel: Pro Stunde Sport sollte man einen Liter Wasser trinken. Zusätzlich zu den 2-3 Litern, die man sowieso am Tag trinken sollte! Wasser hält den gesamten Stoffwechsel aufrecht. Nach dem Training und bei aufkommendem Hungergefühl also erstmal eine Flasche Wasser zur Hand nehmen.

Wichtig nach dem Sport:

  • mageres Eiweiß (Fisch, Geflügel, Quark,…) für die Muskeln
  • hochwertige Kohlenhydrate (Vollkornbrot und -nudeln, Wildreis, Kartoffeln)
  • Fett aus Fisch, Geflügel und pflanzlichen Ölen bevorzugen
  • Mindestens einen Liter Wasser trinken nach dem Training

Bilder: Frau: © istocpkphoto.com/abu, Brot und Quark: © istockphoto.com/ MKucova

Verfasst von Marion am 6. April 2009 um 11:30 | Kommentare (4)

Früher Tod durch rotes Fleisch

Eigentlich ist es schon länger bekannt: zu viel rotes Fleisch ist ungesund fürs Herz. Rotes Fleisch, vom Schaf, Schwein oder Rind, enthält einen hohen Anteil gesättigter Fette.

Eine neue Studie des amerikanischen National Institutes of Health bestätigt dies und bringt konkrete Zahlen zum Erkrankungsrisiko bei hohem Fleischkonsum. 545.000 Amerikaner zwischen 50 und 71 Jahren wurden dafür über 10 Jahre untersucht, am Ende des Zeitraums waren ca. 71.000 Teilnehmer gestorben.
Die Ergebnisse:

  • geringerer Fleischkonsum hätte 11% (Männer) bzw. 16 % (Frauen) der Todesfälle verhindert
  • Männer die täglich ca. 250 g rotes Fleisch aßen (im Vergleich zu denen die nur 150 g pro Woche aßen) , hatten ein um 22 % höheres Krebsrisiko und ihr Herzinfarkt- / Schlaganfallrisiko stieg um 27 %
  • Frauen die täglich ca. 250 g rotes Fleisch aßen, hatten ein um 20 % höheres Krebsrisiko, ihr Herztodrisiko war sogar um 50 % erhöht
  • Studienteilnehmer die fast nur weißes Fleisch (Fisch, Huhn, Pute) aßen, hatten ein geringeres Risiko, an Krebs-, oder Herzkrankheiten zu sterben.

Was macht das rote Fleisch so gefährlich?

  • Rotes Fleisch hat einen hohen Anteil gesättigter Fettsäuren und der erhöht das Risiko von Erkrankungen im Herz-Kreislauf-System.
  • Auch Darmkrebs kann durch zu häufigen Genuss von rotem Fleisch begünstigt werden.
  • Dasselbe gilt für die entzündliche Gelenkerkrankung Arthritis.
  • Und rotes Fleisch begünstigt ebenfalls Übergewicht und damit Typ 2-Diabeteserkrankungen.

Wie isst man gesünder?

  • Experten empfehlen ca. 300 g rotes Fleisch pro Woche. Das wären zum Beispiel zwei kleine Steaks.
  • Rotes Fleisch mit weißem Fleisch von Huhn oder  Pute ersetzen
  • Bald wird wieder der Grill angeschmissen: besonders in der Grillzeit sollte man die Fleischmenge gut im Auge behalten und mit leckeren  Alternativen grillen
  • Oder mal Straußenfleisch probieren: das hat weniger Cholesterin und gesättigte Fette, schmeckt aber wie ein Rindersteak
  • Mindestens zwei- bis dreimal pro Woche Fisch essen (deswegen ist die Mittelmeerküche auch so gesund)
  • Mehr vegetarische Gerichte mit hochwertigem pflanzlichem Eiweiß (Tofu, Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen) in den Speiseplan einbauen

Übrigens: die Studienergebnisse sollten allen, die auf eine radikale Low-Carb-Ernährung oder Diät (z.B. Atkins-Diät) setzen, noch mal zu denken geben.

Bild: © Grafissimo / istockphoto.com

Verfasst von Marion am 25. März 2009 um 10:44 | Kommentare (1)

Obama zum Abendbrot

Die Amerikaner haben es gut. Sie haben einen smarten Präsidenten und wir haben nur ein, zwar sympathisches aber längst nicht so berühmtes Staatsoberhaupt: Frau Merkel.

Die Obama-Mania ist wegen des nicht vorhandenen Vorzeigepräsidenten auch hierzulande ausgebrochen. Um in den Geschmack von einem richtigen “Mr. President” zu kommen, gibt es für Deutsche deshalb jetzt die Obama-Fingers:

obama-fingers-deutschland

Der Hersteller Sprehe feinkost präsentiert die frittierten Chicken-Nuggets im Obama-USA-Style. Na wenn das mal nicht Mut in der Krise macht? Wobei mir beim sportlichen Obama und seiner stets gut gekleideten First Lady eher ein leichtes Sushi einfällt, statt fettiges Fast-Food.

Naja, immer noch besser als die Eiscreme zum Wahlkampf. Warum eigentlich nicht auch ein “Sarkozy-Cordon bleu” oder ein “Merkel-Allerlei” liebe Tiefkühl-Hersteller?

via: Neatorama, Bild:  Spiegel.de

Verfasst von Claudia am 17. März 2009 um 15:16 | Kommentare (4)

Käse Kalorien

Der Käse ist gesund. Er liefert Calcium für die Knochen und Eiweiß für die Muskeln und Organe. Käse kann nicht nur gut schmecken, er kann auch glücklich machen. Der im Käse enthaltene Eiweißbaustein Tryptophan sorgt, in Verbindung mit Kohlenhydraten wie beispielsweise Vollkornbrot, für die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin.

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Ja, der Käse hat viele gute Eigenschaften, aber leider auch viel Fett und Kalorien. Wir prüfen die europäischen Käsesorten deshalb etwas genauer und checken sie hinsichtlich Glücklichmacher Tryptophan, Fett und Kalorien. Wer ist da in Europa Spitzenreiter?

Schweiz: Emmentaler

Die Schweizer wollen zwar nicht recht dazu gehören, aber ihr Käse vereint die Geschmäcker Europas und macht auch noch sehr fröhlich. Der Emmentaler hat den zweithöchsten Tryptophangehalt mit ca. 380 bis 400 mg pro 100 g. Fettarm ist er mit seinen 31 Gramm Fett aber nicht unbedingt.

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100 g = 395 kcal, 250 kcal = 63,3 g, Fett = 19,6 g

Belgien: Limburger

Die Mitte Europas schenkt uns einen äußerst aromatischen Käse, der nicht Jedermanns Sache ist. Geruchsmäßig macht er eher mürrisch, doch mit 343 mg Tryptophan stimmt er uns recht froh. Und das bei gerade mal 9,5 Gramm Fett pro 100 Gramm. Stinkig aber figurbewusst.

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100 g = 194 kcal, 250 kcal = 128 g, Fett = 12,2 g

Italien: Parmesan

Der italienische Hartkäse ist aromatisch und für Pasta unersetzlich. Was man dem salzigen Käse nicht anmerkt ist der Fettgehalt von bis zu 38 g pro 100 g. Parmesankäse macht mit 420 mg Tryptophan aber am glücklichsten. Zusammen mit Vollkornnudeln ist das wirksamer als jedes noch so kakaohaltige Stück Schokolade. Der hier vorgestellte Parmigiano hat “nur” 28,4 Gramm Fett auf 100 g. Viva Italia, sag ich da nur…

parmesan

100 g = 392 kcal, 250 kcal = 63,7 g, Fett = 18,1 g

Griechenland: Feta

Der Käse ist würzig und ideal für Überbackenes, Salate und Dipps. Feta ist aus Schafsmilch und bringt es auf 22 Gramm Fett pro 100 Gramm. Er hat aber dafür aber auch “nur” einen Tryptophangehalt von 220 mg.

feta_1

100 g = 262 kcal, 250 kcal = 95,4 g, Fett = 21 g

Frankreich: Brie

Die Franzosen mögen es fettig und würzig. Weichkäse wie Blauschimmelkäse oder Camembert sind überall in Europa sehr beliebt. Der Saint Albray kommt aus der Region “Aquitaine” und hat den typischen Weichkäse-Charakter mit würzigem Aroma. Der Tryptophangehalt von 270 mg auf 100 Gramm ist gutes Mittelfeld. Mit französichem Wein dürfte das Glücksgefühl zu steigern sein.

brie

100 g = 378 kcal, 250 kcal = 66,1 g, Fett = 22,5 g

Deutschland: Tilsiter

Ja auch wir haben eine Käsekultur, die in ganz Europa beliebt ist. Zwar gibt es den Tilsiter auch in der Schweiz, aber eben auch im deutschen Bergland nach eigenem, landestypischen Rezept. Nicht nur wegen der 340 mg Tryptophan, sondern auch wegen des sehr würzigen Geschmacks spielt dieser Deutsche in der Spitzenklasse. Ein Fettgehalt von 27,5 Gramm auf 100 Gramm ist eher Durchschnitt in Europa.

tilsiter

100g = 354 kcal, 250 kcal = 70,6 g, Fett = 19,4 g

Um diese Käse Kalorien nach dem Genuss auch wieder loszuwerden, kannst Du Folgendes tun:

  • Mann (85 Kilo) : 75 Minuten den Kochlöffel schwingen
  • Frau (65 Kilo):  100 Minuten den Kochlöffel schwingen
Verfasst von Claudia am 17. Februar 2009 um 13:17 | Kommentare (4)

Fetter Fitness-Trainer

Viele Menschen mit Übergewicht oder ein paar Kilos zu viel haben Komplexe was das Betreten eines Fitness-Studios oder eines Schwimmbades angeht. Sie schämen sich vor anderen und fühlen sich als Dicker unter lauter Schlanken unwohl. Das nagt auch an der Motivation abzunehmen.

dicker_bauchEin australischer Fitness-Trainer wagt gegen Studioangst ein einfaches, wenn auch fragwürdiges, Experiment. Für seine Klienten, die abspecken wollen es aber nicht so recht schafften, futtert sich der Trainer 40 Kilogramm extra an.

Warum tut das ehemalige Topmodel Paul „PJ“ James dies? Er meint, er könne seine Klienten nur zum Abnehmen bewegen, wenn er selbst wüsste, wie es sich anfühlt dick zu sein und was Menschen beim Abnehmen durchmachen müssen oder was sie während einer Diät erleben.

Das hört sich erst nach einer faulen Ausrede des Trainers an, aber wenn man es genau betrachtet, dürfte es ein motivierendes Beispiel für seine, hoffentlich sehr zahlungskräftige, Kundschaft sein. Wer will schon ständig einen Körper vor sich sehen, den man auch mit Diät und Sport kaum erreichen wird.

Da ist ein moppeliger Mitstreiter vielleicht motivierender, weil er signalisiert “Hey, was ich schaffe, schaffst Du auch”. Doch hat das Ex-Model nicht über die gesundheitlichen Schäden seines Ess-Trainings nachgedacht? Mittlerweile hat er 20 Kilo zugenommen, noch mal 20 sollen es werden, das ist doch nicht gesund für ihn.

Paul ist sich seiner Sache aber sicher und meint, er nähme “gesund” zu und lässt sich regelmäßig ärztlich durchchecken. Dass die Fitness-Kumpanen in seinem Studio neben ihm den Kopf ungläubig schütteln, wenn der 100 Kilo Kerl Sit-Ups macht, ist nicht verwunderlich.

Bei 120 Kilo will er die Gewichtszunahme stoppen, die Kilos dann drei Monate mit sich herumschleppen und dann wieder abtrainieren. Bei seiner Diät dürfen ihn die Fitness-Studio Mitglieder dann gern begleiten und selbst mitmachen.

via krone.at, Bild: © istockphoto.com/wekiwis

Verfasst von Claudia am 6. Februar 2009 um 10:42 | Kommentare (2)

Eiweißreiche Alternativen zu Fleisch

Eiweiß ist ein wichtiger Nährstoff. Es dient dem Körper als wichtiger Baustoff vor allem zur Bildung von Muskeln, Hormonen, Abwehrkörpern, Glücksbotenstoffen. Da der Körper Eiweiß nicht selber herstellen kann, ist er auf die Zufuhr über die Ernährung angewiesen. Und das bitte kontinuierlich, dann der Körper kann Eiweiß nicht speichern.

sojabohnen-edameAuch beim gesunden Abnehmen während einer Diät sollte auf eine ausreichende Eiweißzufuhr geachtet werden: die Proteine schützen vor Muskelabbau und machen satt.

Bekannte eiweißreiche Lebensmittel sind Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte. Aber was, wenn man Fleisch nicht oder nicht immer mag? Hier kommen einige gute vegetarische Eiweißlieferanten – einfach mal um Ausprobieren und für etwas mehr Abwechslung auf dem Speiseplan:

Soja
Soja kann helfen, die Kalorienzufuhr zu reduzieren, enthält weniger gesättigte Fette und weniger Cholesterin als Fleisch. In Soja stecken zudem sogenannte Isoflavone die Gesundheit und Vitalität unterstützen. Wie wär’s mal mit:

  • Sojamilch statt normaler Milch
  • Tofu als Eiweißlieferant in einem Gemüse-Wok-Gericht oder statt Rührei mal ein Tofu-Rührei
  • Geröstete Sojanüsse statt Erdnüsse
  • Sojaburger statt Hamburger

Soja hat sehr wenig Eigengeschmack, deshalb: kräftig würzen.

Bohnen und Hülsenfrüchte
bohnenDiese Eiweißlieferanten sind mein absoluter Favorit. Sie sind kalorienarm, haben wenig Fett und Cholesterin, sind reich an Ballaststoffen, Folsäure, Eisen, Magnesium, Kalium und liefern gutes pflanzliches Eiweiß.
Und die Auswahl und Zubereitungsvarianten sind riesengroß. Es gibt sie als Tiefkühlware, getrocknet, in Dosen fertig gegart oder vorgegart für die schnelle Küche.

  • Kidney Bohnen (Chili con Carne oder Bohnensalat)
  • Schwarze Bohnen (Südamerikanische Gerichte, püriert ideal als Grundlage für Dipps und Saucen)
  • Grüne Bohnen (Gemüsebeilage, Bohnensalat oder auch als Zutat im grünen Blattsalat)
  • Erbsen (Gemüsebeilage, Erbsensuppe oder Erbsen im Salat)
  • Linsen in verschiedenen Farben und Formen, wie Rote Linsen, braune Tellerlinsen, Beluga-Linsen (schwarz und rund), Puy-Linsen oder Pardina Linsen: als Suppe, Eintopf, Salat oder Gemüsebeilage

Nüsse
nuesseAm gesündesten sind Walnüsse, Mandeln, Hasselnüsse, Pecan Nüsse und die königlichen Macademia Nüsse. Nüsse enthalten herzgesunde Omega-3-Fettsäuren, viel gesundes Eiweiß, Ballaststoffe und Mineralien wie Kalium, Kalzium und Magnesium. Aber nur die naturbelassenen Varianten sind zu empfehlen: möglichst nicht geröstet (die haben mehr Fett) und ohne Überzug aus Schokolade, Zucker oder Salz (mehr Kalorien und zu viel Salz ist auch nicht gut).

Nüsse sind generell sehr fetthaltig. Auch wenn es gesunde Fette sind, sie liefern Nüsse viele Kalorien und machen – isst man zu viel davon – dick. Darum gilt: nicht mehr als eine Handvoll Nüsse pro Tag. Übrigens können ein paar Nüsse auch einen grünen Salat, einen Obstsalat oder eine Joghurt- oder Quarkspeise verfeinern.

Bild Edame: Steve Dibblee/istockphoto.com

Verfasst von Peggy am 4. Februar 2009 um 11:30 | Kommentare (5)
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