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Diättag 16: Würzige Garnelen

Fertige Tomatensaucen müssen nicht immer schlecht sein, wie unser Pasta-Saucen Vergleich zeigt. Heute gibt es allerdings keine Pasta, sondern Garnelen dazu. Gemäß Plan mit scharfer Tomatensoße. Da ich bereits Fan von Barillas Arrabbiata bin, habe ich diese auch gekauft. Sie schmeckt und enthält wenige Kalorien.

tag_16Wie ihr seht, sind die Mahlzeiten des Change-Paketes wirklich schnell zubereitet. Die Garnelen habe ich früh gleich rausgestellt, damit sie auftauen können.

Da wir im Büro nur eine Mikrowelle haben, kamen diese also mit der Sauce in eine Schüssel und wurden erhitzt. Einige frische Kräuter dazu und fertig. Beim nächsten Mal werde ich die Pfanne ausprobieren, aber in der Kombination könnte es ruhig öfter Fisch geben. Probiert es auch mal, schließlich sollte es 2 mal pro Woche Fisch geben.

Besonders im Mittelmeerraum werden viele Meeresfrüchte gegessen. Sie sind reich an gesunden Omega-3-Fettsäuren, liefern Jod für die Schilddrüse sowie Selen und Zink für ein starkes Immunsystem. Je nach Sorte liefern 100 g zwischen 60-80 Kalorien. Wer eine Diät macht, ist mit Garnelen gut beraten, ob nun im Salat, in der Suppe oder wie bei mir mit Garnelen.

Verfasst von Marion am 17. September 2009 um 13:51 | Kommentare (1)

Diättag 8: Röllchen gegen Röllchen

Auch wenn die Mittagsmahlzeiten wie Salate und Suppen schnell zubereitet sind und schmecken, freue ich mich, dass heute auf dem Ernährungsplan des Change Diätpaketes Sushi steht.

sushi Die kleinen Röllchen gibt es an der Frischetheke im Supermarkt oder wie bei uns direkt ums Eck. Wer kein Fan der Japanischen Kalorien ist, kann auch gebratenen Fisch mit Gemüse essen.

Um den Körper ausreichend mit Omega-3-Fettsäuren zu versorgen, sollten in der Woche zwei Portionen Fisch gegessen werden, denn sie:

  • schützen das Herz-Kreislauf-System,
  • tragen maßgeblich zur Entwicklung der Sehfähigkeit bei,
  • fördern die geistige Leistungsfähigkeit und
  • senken das Risiko für Demenzerkrankungen und Alzheimer.

Wer Lachs, Hering, Makrele oder Thunfisch überhaupt nicht mag, kann alternativ auch Omega-3-Fischölkapseln nehmen. Ich werde meine Portion jedenfalls genießen und langsam essen - ist sowieso viel gesünder.

Bild: istockphoto/eyewave

Verfasst von Marion am 8. September 2009 um 11:50 | Kommentare (0)

Sonne: gib mir Vitamin D

Kurz raus in die Sonne (15-20 Minuten) und schon produziert der Körper im Sommer genug Vitamin D. Was aber im Winter, wo die Sonne sich, wenn überhaupt, nur kurz zeigt?

Damit der Körper im Winter überhaupt etwas Vitamin D erzeugt, muss man mittags raus. Die Sonne steht am höchsten und man bekommt wenigstens etwas der für die Vitamin D Produktion notwendigen UV B-Strahlung ab. Aber auch das reicht kaum aus, um genug Vitamin D zu herzustellen. Ins Solarium? Auch nicht besonders effizient und zudem steigt dadurch das Hautkrebsrisiko.

Ein ARD Bericht ging der Frage „Sind wir im Winter ausreichend mit Vitamin D versorgt?“ auf den Grund. Es scheint so, als sei dies nicht der Fall. Besonders im Alter schwächelt die körpereigene Vitamin D Produktion. Laut Robert-Koch-Instituts liegt bei 60 % der Deutschen der Vitamin D Spiegel unterhalb des empfohlenen Wertes.

Vitamin D benötigen wir für die Regelung des Kalzium- und Phosphathaushalts und damit als Vorraussetzung für einen stabilen Knochenaufbau. Neue Studien (Medizinischen Universität Graz) lassen vermuten, dass Vitamin D wichtiger als bislang angenommen ist und u.a. auch Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem hat.

Ja, dann doch einfach Vitamin-D-reich essen?
Auch nicht so einfach, denn nur wenige Nahrungsmittel enthalten ausreichend Vitamin D. Obst & Gemüse helfen in diesem Fall ausnahmsweise mal nicht.

Vitamin D steckt unter anderem in fetten Fischen wie Lachs und Hering.

  • 100 g Lachs decken die dreifache Tagesdosis von 5 Mikrogramm,
  • 100 g Hering das Doppelte,
  • 100 g Eigelb (3-5 Eier) die halbe Tagesdosis [aber Eigelb ist sehr Fett]
  • 100 g Champignons die halbe Tagesdosis

Aber da man sich nicht nur von diesen vier Lebensmitteln mit einigermaßen relevantem Vitamin D Gehalt ernähren kann / will, bezweifeln Wissenschaftler, dass man allein über das Essen den Vitamin D Bedarf im Winter decken kann.

Eine Nahrungsergänzung mit einem Vitamin D Präparat oder Vitamin-D-haltigem Multivitaminen macht also durchaus Sinn. Zu Großmutters Zeiten behalf man sich mit Lebertran, aber das dürfte heutzutage nicht jedermanns Geschmacksnerven treffen.

Bild: istockphoto.com/dulezidar

Verfasst von Peggy am 2. Februar 2009 um 11:36 | Kommentare (2)

Glücksessen fürs Neujahr

Essen fürs Glück? Einigen Lebensmitteln wird eine Glücksbringende Wirkung zugeschrieben und deshalb stehen sie zu Neujahr auf dem Speiseplan. Dazu gehören Trauben, grüne Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Schwein und Fisch. Auch wer nicht dran glaubt, gesund sind diese Glücks-Lebensmittel allemal:

Trauben
In Spanien isst man 12 Trauben in der Silvesternacht, eine Traube zu jedem Glockenschlag. Bei dieser aus 1909 stammenden Tradition, steht jede Traube für einen Monat des Jahres. Bis 12 Uhr sollten alle 12 Trauben gegessen sein.

Blattgemüse
Grünes Blattgemüse wie Kohl, Kraut und Mangold wird in vielen Ländern in der Neujahrsnacht gegessen. Die grünen Blätter erinnern an gefaltetes Geld und symbolisieren eine finanziell gesicherte Zukunft. In Dänemark gibt es aus diesem Brauch heraus gekochten Kohl mit Zucker und Zimt, bei uns Sauerkraut und in den amerikanischen Südstaaten “Collards Greens” - Kohlblätter. Je mehr Blattgemüse, desto mehr Vermögen. In Anbetracht der Finanzkrise wird wohl dieses Jahr viel davon auf den Tellern landen. Übrigens: Kohl bläht weniger schlimm, wenn er gut durch und mit Kümmel gewürzt ist.

gluecksschweinHülsenfrüchte
Erbsen, Bohnen und Linsen symbolisieren ebenfalls Geld. Die kleinen Samen erinnern an Münzen und beim Kochen quellen sie auf. In Italien gibt es kurz nach Mitternacht “Cotechino con lenticchie” - Schweine-Würstchen mit grünen Linsen. Das bringt dank der Schweinewürstchen doppelt Glück (siehe weiter unten). Auch in Deutschland gibt es Linsen- oder Erbseneintopf mit Würstchen. In Brasilien ist die erste Mahlzeit des neuen Jahres eine Linsensuppe oder Linsen mit Reis. In Japan werden an den ersten 3 Tagen des neuen Jahres symbolträchtige Gerichte serviert - darunter “Kuro-Mame”, süße schwarze Bohnen.

Schwein
Das Schwein steht für Fortschritt, denn grunzend drängt es voran, jedoch mit beiden Beinen fest am Boden stehend. Zum einen sind da die süßen Marzipan-Schweinchen als Tisch-Deko bei uns und in Österreich. Zum anderen Spanferkel, dass in Kuba, Spanien, Portugal, Ungarn und Österreich auf der Silvester-Menükarte steht. Das Schwein symbolisiert zudem Reichtum und Wohlstand - weil es so schön fett und wohlgenährt daher kommt.

sardinenFisch
Fisch gehört in den meisten Ländern zu den Glücksbringern an Silvester. Die Dänen essen gekochten Kabeljau, die Italiener Baccalà (getrockneten / gesalzenen Kabeljau), die Polen und Deutschen Hering, die Deutschen zudem noch Karpfen und die Schweden essen zu ihrem Smorgasbord unter anderem Fischsalat. In Japan gibt es Herings-Roggen für mehr Fruchtbarkeit, Shrimps für ein längeres Leben und getrocknete Sardinen für eine gute Ernte.

Damit Euch guten Appetit, einen guten Rutsch und viel Glück und Erfolg im neuen Jahr!

Bild Glücksschwein: claudia35/pixelio.de, via epicurious

Verfasst von Peggy am 29. Dezember 2008 um 09:01 | Kommentare (1)

Softdrinks machen Knochen weich

Wer unser Diätblog regelmäßig liest der weiß, dass Cola Light als Verhütungsmittel wirken soll und das Softdrinks unglaublich viel Zucker beinhalten und damit flüssige Dickmacher sind. Neu ist, dass, wer häufig zur süßen Flasche greift, weiche Knochen bekommt.

softdrinksForscher aus Dortmund haben bei 229 Kindern und Teenagern festgestellt, dass die, die häufig Cola, Fanta und andere Softdrinks tranken, weniger stabile Knochen hatten.

Ihren Knochen fehlten Mineralien, was in Folge einerseits leichter zu Knochenbrüchen führen kann und andererseits vor allem das Osteoporose-Risiko später im Leben erhöhen kann.

Softdrinks mit Koffein haben nachweislich einen direkten Effekt auf den Knochenstoffwechsel, aber worin der grundsätzliche Zusammenhang besteht ist noch unklar. Man könnte vermuten, dass Kinder die häufig Cola, Limo & Co. trinken, generell auch ungesünder - kohlenhydratreicher und eiweißärmer - essen.

Oder wird zugunsten der Limonaden mehr auf Milch verzichtet? (Milch soll ja die Knochen stärken) Aber auch das ist nicht eindeutig geklärt:

“Wir konnten allerdings keinen spezifischen Zusammenhang zwischen Milchkonsum und Knochenmineralgehalt feststellen”, betont Lars Libuda.

Was genau die Ursache für die weichen Knochen ist, ist aber eigentlich zweitrangig. Fakt ist: was in jungen Jahren gegessen und getrunken wird hat große Auswirkungen auf die köperliche Entwicklung und das Krankheitsrisiko im Erwachsenenalter.

Eltern sollten sich dieser immensen Verantwortung bewusst sein und bei ihren Kindern auf ein gesundes Ess- und vor allem auch Trinkverhalten achten.

Und gesund trinken heißt: Durst wird mit Wasser und Früchtetee gestillt, zur Abwechslung und als Vitaminlieferanten gibt es Fruchtsäfte ohne Zuckerzusatz - gern auch als Schorle und für eine gesunde Extra-Portion Kalzium sorgt ein Glas Milch (und nicht ein Schokobon!).

Verfasst von Peggy am 18. Dezember 2008 um 13:18 | Kommentare (2)

Mediterrane Diät mit Nüssen

Heute schon mal ein Tipp für die Zeit nach den weihnachtlichen Schlemmereien: nach einer gerade veröffentlichten Studie der Universidad Rovira i Virgili  in Reus/Katalonien ist eine Ernährung (und auch eine Diät) aus einer Kombination von Mediterraner oder Kreta Diät und Nüssen besonders wirkungsvoll. Nicht unbedingt hinsichtlich des Gewichtsverlusts (die Studienteilnehmer bekamen keine Vorgaben hinsichtlich der Kalorienmengen), sondern besonders in Bezug auf die Verbesserung der Metabolischen Risikofaktoren der Studienteilnehmen, wie Blutdruck, Bluttfett, Blutzucker und Fettverteilung.

Bei der Mittelmeer oder auch kurz Med-Diät gibt es reichlich Obst und Gemüse, mehr Fisch statt Fleisch und es werden pflanzliche Öle mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren verwendet, wie zum Beispiel Olivenöl.

WalnuesseWarum hat nun aber gerade die Zugabe der recht fettigen Nüsse einen gesünderen Effekt als die Zugabe von Olivenöl? Nüsse sind reich an ungesättigten Fettsäuren, Antioxidanzien und Phytosterolen. All diese Vorzüge hat aber auch das Olivenöl.

Im Gegensatz zum Olivenöl enthalten die Nüsse aber auch noch Ballaststoffe, Arginin (eine Aminosäure mitBlutdrucksenkenden Eigenschaften) und Mineralien wie Kalium, Kalzium und Magnesium. Walnüsse enthalten zudem einen hohen Anteil an Alpha-Linolensäure, der pflanzlichen Variante zur Omega-3-Fettsäure.

Aber Vorsicht mit der Nussmenge. Da Nüsse viel, wenn auch gesundes, Fett enthalten, machen große Nuss-Mengen dick. In der Studie erhielt die “Nussgruppe” 30 Gramm Nussmischung täglich. Das entspricht ungefähr einer Handvoll Walnüsse, hat knapp 200 kcal und 19 g Fett.

Verfasst von Peggy am 10. Dezember 2008 um 11:33 | Kommentare (1)

10 bizarre Delikatessen (1)

Nicht alles was edel ist, ist auch lecker. Im neatorama-Blog stießen wir auf wirklich ekelhafte Rezepte und Mahlzeiten:

1)  Ortolan

OrtolanOrtolan ist ein spatzenähnlicher Singvogel und gilt in Frankreich als Delikatesse. Eigentlich nichts Besonderes, wäre da nicht die Art und Weise wie das Vögelchen zur Delikatesse verarbeitet wird. Der Ortolan wird dafür in einer schwarzen Box gefangen.

Das beeinflusst den Rhythmus des kleinen Vögelchens so immens, dass er immerzu essen kann. Er weiß durch die Dunkelheit nicht mehr wo oben und unten ist. So wird der Ortolan “freiwillig gemästet”. Wenn er das 3- fache seines Gewichts zugelegt hat, wird er in Brandy oder anderen Spirituosen ertränkt und gegrillt. Also bei mir regen sich da sämtliche Mitleidsgefühle - armes Vögelchen.

2) Huitlacoche

Dieses exotisch klingende Gericht ist eine pragmatische Art und Weise mit Schädlingen im Maisfeld umzugehen. Der südamerikanische Mais wurde schon seit Beginn des Anbaus von einem Pilz befallen, der die Maiskörner zerstört. Die Indianer Amerikas wussten auch in Zeiten als es noch keine Pestizide gab Abhilfe: Sie aßen den Pilz. Mittlerweile gilt der Pilz als Delikatesse und kostet mehr als der Mais. Wirklich ekelhaft ist das nicht. Immerhin essen wir hier ja Pilze aus moderndem Boden, von Birken und auch im Käse…

Ente in Blutsauce3) Canard à la Rouennaise

Die Franzosen wieder. Bei denen klingt jedes Mahl nach einem Gedicht. In Wahrheit sind es dann aber Froschschenkel oder diese Köstlichkeit: Ente in Blutsauce. Man braucht dafür eine leckere Bratente. Die wird in eine Art Fleischwolf zerquetscht und gemahlen. Ergebnis: Blutsaft, gehäckselte Eingeweide und Blut? Nein, nicht für die Franzosen. Bei Ihnen ist das eine delikate “sauce” die schon mal 1000 Euro kosten kann.

4) Lebende Kraken

Ja Meeresfrüchte hin und her. Was hier nach “Frucht” klingt,  ist meist ein Lebewesen mit Scheren, Tentakeln und anderem gruselig anmutenden Waffen. So auch Baby-Octopusse - ganz gefährlich. Die gelten in einigen Regionen Asiens als Delikatesse. Nicht weiter schlimm, denn hier werden die überfrittierten “Calamaris” ja auch gern gegessen. Nur ein winziges Detail unterscheidet diese Delikatesse in Asien:

Diese Tintenfische leben noch während sie gegessen werden. Das Kuriose daran: Man kann an einem lebenden Kraken ersticken, denn die Tentakeln können die Luftröhre verschließen. Da wissen die Asiaten aber Rat: Sie tunken die Tintenfische in Alkohol, so dass diese betäubt werden und schlingen sie dann runter bevor die kleinen Tierchen ihren Rausch ausgeschlafen haben. Kauen darf man die Tintenfische nicht, denn das kann bis zu 15 Minuten dauern.

5) Durian

Durian VerbotDurian ist die stachelige Frucht des Zibetbaumes, heimisch in Malaysia/Indonesien. Sie verbreitet einen äußerst unangenehmen Gestank wenn sie geöffnet wird. Dieser natürliche Abwehrmechanismus der Pflanze schreckte die Südsee-Bewohner jedoch nicht ab, der Geschmack soll nämlich ganz köstlich sein. Das interessiert Vermieter und Hotelbesitzer aber recht wenig. So ließen sie das Mitführen oder Essen der Stink-Frucht in vielen Hotels und Mietshäusern Südostasiens verbieten. Auch im Flugzeug darf man keinen Duria-Obstsalat mitführen.

Nächste Woche gibt es den zweiten Teil der bizarren Delikatessen. Wohl bekomms!

Bild Ortolan: wikipedia, Bild Entenblutauce: neatorama, Bild Durian: wikipedia

Verfasst von Claudia am 28. November 2008 um 12:22 | Kommentare (2)

Schlanke Schwangere = schlankes Baby

Schwangerschaft-EssenEine neue Studie ergab: nimmt eine Frau in der Schwangerschaft mehr als 20 Kilo zu, verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit das sie ein dickes Baby zur Welt bringt. Und das ist gar keine gute Nachricht.

Denn wiegt das Baby bei der Geburt mehr als 4.500 Gramm, steigert das zum Einen das Risiko von Geburtskomplikationen und zum Anderen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Nachwuchs im späteren Leben eine Tendenz zu Übergewicht hat.

Für die Studie wurden die Daten von 41.450 Geburten zwischen 1995 und 2003 im Nordwesten der USA und Hawaii ausgewertet. Von den Frauen, die nicht an Schwangerschaftsdiabetes litten (da dieser als Ursache für schwere Baby’s bekannt ist), hatten 19% derer die mehr als 20 Kg zunahmen größere Baby’s. Im Vergleich dazu brachten nur 11% der Frauen die weniger zunahmen dicke Baby’s zur Welt.

Weitere Forschungsergebnisse zeigen, dass die Kinder von Müttern die während der Schwangerschaft ungesund aßen (viel Zucker, Fett und Salz), zu Übergewicht, erhöhten Blutfett- und Blutzuckerwerten neigen.

Diese Erkenntnisse sind ein Grund mehr, während der Schwangerschaft nur die ideale Menge zuzunehmen und vor allem auf eine gesunde ausgewogene Ernährung zu achten. Denn wer möchte schon für späteres Übergewicht seines Kindes mit verantwortlich sein?

Die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft ist abhängig vom Ausgangsgewicht der Mutter (untergewichtig, normal, übergewichtig oder fettleibig). Während der ersten Schwangerschaftshälfte sollte kaum mehr gegessen werden, in der zweiten Hälfte ca. 200-300 kcal täglich mehr. Damit liegt die durchschnittliche Gewichtszunahme während der Schwangerschaft zwischen 11-15 Kilo.

Und das sollten werdende Mütter idealerweise essen:

  • Mageres Eiweiß: Quark, Hüttenkäse, Geflügel, Harzer Käse
  • Vollkornprodukte und komplexe Kohlenhydrate
  • Ganz viel Gemüse und viel Obst
  • Viel Folsäure (reich an dem B-Vitamin sind Spinat, Brokkoli, Rosen- und Blumenkohl, Eigelb, Endivien, Spargel, Weizenkeime, Vollkorngetreide, Apfelsinen, Bananen und Mangos)
  • Keine Produkte mit zu viel raffinierten Zucker
  • Keine industriell stark verarbeiteten Lebensmittel
  • Magermilchprodukte (Joghurt, Milch)
  • Viel Wasser trinken
  • Sport treiben - nach Rücksprache mit dem Arzt (z.B. Yoga, Pilates, Ausdauersport)
  • Und natürlich: keinen rohen Fisch (wie z.B. Sushi)

Bild: istockphoto.com/MariyaL, via NY Times

Verfasst von Peggy am 11. November 2008 um 14:23 | Kommentare (1)

Diabetes und Lebensmittel-Allergien

Immer trifft es die Kleinsten und Schwächsten. Auch in Sachen Ernährung und Übergewicht sind Kinder die Leidtragenden. In den westlichen Nationen beginnen die Volkskrankheiten Übergewicht, Diabetes und Allergien oft bereits im Kindesalter.

Kind beim EssenDas Erschreckende: Immer mehr Kinder bekommen immer früher diese Krankheiten. In den U.S.A. leiden derzeit ca. 3 Millionen Kinder unter einer Lebensmittelallergie. Die Anzahl der bekannten Allergie-Fälle war noch nie so hoch.

Die Zahl der betroffenen Kinder stieg zwischen 1997 bis 2007 um ganze 18 %. Die meisten Allergien gehen auf folgende Lebensmittelgruppen zurück: Milch, Eier, Erdnüsse, Haselnüsse, Fisch, Meeresfrüchte und Schalentiere, Soja und Weizen.

Bei der gestiegen Zahl der Lebensmittelallergien kann man zum einen davon ausgehen, dass die medizinischen Methoden zur Erkennung solcher Allergie heute ausgereift sind. Wurde früher eine Allergie gar nicht als solche erkannt, wird sie heute fest gestellt und kann behandelt werden.Eine Lebensmittelallergie kann auch auf eine chronische Krankheit hinweisen. Die Allergie  bzw. allergische Reaktionan an sich ist eine Störung des Immunsystems. Der Körper greift ungefährliche Nährstoffe, meist Eiweiße, mit Antikörpern an. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass Allergien vererbt werden und die Veranlagung Ursache dieser Krankheit ist. Dabei treten die häufigsten Allergien in der Kindheit auf und können in der Pubertät wieder verschwinden.

Notfall SetBei Verdacht auf eine Lebensmittelunverträglichkeit oder Allergie sollte man den Arzt aufsuchen, denn die Allergie kann nicht nur eine heftige Reaktionen hervorrufen (Atemnot und Kollaps), sondern auch ein Anzeichen auf eventuelle andere Krankheiten sein.

Neben den Allergien ist zudem Diabetes Typ 2, auch bekannt als Altersdiabetes, in Europa und Asien auf dem Vormarsch. In Schwellenländern wie Indien oder China ist die Ausbreitung von Diabetes stärker als nirgendwo sonst. Auch in Deutschland und Österreich ist die Zahl der Diabeteserkrankten in den letzten 10 Jahren immens gestiegen. Jeder 10. Deutsche oder Österreicher leidet heute an Diabetes. Auch hier die Tendenz: Die Kranken werden immer jünger.

Die Ursachen für Diabetes sind seit längerem bekannt: zum einen Veranlagung. Zu fettige und zuckerhaltige Ernährung bei zu wenig Bewegung zum anderen. Übergewicht ist dabei der ausschlaggebende Faktor. Das Schlimme an Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen: Das überschüssige Fett, dass in der Bauchdecke gelagert wird, produziert Hormone, die den Appetit immer weiter steigern. Übergewichtige essen immer mehr und geraten so bereits in Jugendjahren in einen gefährlichen Kreislauf.

Wie kann man seinen Kindern helfen oder sie schützen?

  • Gegen Übergewicht als Mitverursacher von Typ-2-Diabetes hilft nur eines: abnehmen. Die Kinder sollten sich mindestens 3-4 Stunden in der Woche sportlich betätigen. Da zählt der Schulsport hinein. Der steht leider in vielen Schulen nicht (mehr) auf der Tagesordnung und muss darum zu Hause bzw. in der Freizeit ausgeglichen werden. Dazu eine gesunde Mischkost und kaum kalorienhaltige Getränke. Naschen sollten die Kleinen ab und zu, aber nicht jeden Tag.
  • Bei Allergien hilft nach der Erkennung meist nur die Vermeidung der Lebensmittel, die eine allergische Reaktionen auslösen (Karenzkost genannt). Dabei ist es wichtig, einen evtl. auftretenden Nährstoffmangel mit anderen Produkten auszugleichen (z. B. Weizenmehl mit Maismehl, Kartoffeln, o. ä.). Zusätzlich gibt es Medikamente wie Antihistaminika (Spray, Tabletten, Tropfen), antiallergische Augentropfen, Cortison (Spray, Tabletten) zur Behandlung allergischer Reaktionen. Bei manchen Lebensmittelallergien gibt es auch die Möglichkeit einer Hyposensibilisierung. Dabei findet unter ärztlicher Betreuung eine langsame, kontrollierte Gewöhnung an die Lebensmittel statt. Das Immunsystem reagiert dann immer weniger und im besten Falle gar nicht mehr auf die Allergie auslösenden Lebensmittel.

via diet-blog.de, NCHS, diepresse.com, medhost.de
Bild Mädchen: © istockphoto.com/kate_sept2004
Bild Rettungsset: © istockphoto.com/mcech

Verfasst von Claudia am 10. November 2008 um 15:21 | Kommentare (0)

Wie gesund sind Fisch & Co.?

Erst gestern hatte ich wieder einen Shrimp-Reinfall. Ich will mir die kleinen Seetiere in einer Pfanne anbruzzeln um sie danach auf einem Salat zu drapieren und was passiert? Nach wenigen Minuten schwimmen die Kleinen in ihrem Element. Hochwasser in der Pfanne!

Oft werden Garnelen und Shrimps mit Wasser voll gepumpt um mehr auf die Waage zu bringen. Wenn man sie dann zubereiten will (hierzulande kauft man sie ja oft gefroren) kommt die Flut. Das ist zwar ärgerlich aber nicht gefährlich. Was ist aber mit den immer häufiger erwähnten Schadstoffen und Schwermetallen, die in Meeresfrüchten und Fisch enthalten sein sollen?

Shrimps_1Nicht selten können Polychlorierte Biphenyle (PCB) und Quecksilber in den beliebten Fischsorten nachgewiesen werden. PCB ist ein sehr giftiges Pestizid und kann schon in geringer Konzentration zu Krebs, Impotenz und Missbildungen bei den Nachkommen führen. Toxikologen gehen davon aus, dass der Mensch zum Großteil über den Verzehr von Fisch in Kontakt mit PCB kommt.

Logisch, dass Meerestiere das Gift im Fleisch herumtragen, denn sie sind umgeben vom belasteten Wasser. Schlimmer noch: Die Konzentration der Giftstoffe steigt im Fischfleisch. Austern, Muscheln und kleine Krebse filtern das Wasser, sie atmen es ja ein. Die Giftstoffkonzentration kann so in manch Meeresgetier um das 10.000-fache höher sein als im umliegenden Wasser.

Bei diesen Fakten wird man ängstlich. Nicht nur, dass man auf Arznei-frei gezüchtete Fische achten sollte (sofern man es denn kann). Man muss auch davon ausgehen, dass frisch gefangener Fisch mit PCB, Chlordan, Toxaphen und anderen Pestiziden belastet sein kann. Was also tun? Kein Fisch mehr essen?

Dosenfisch_1Nein bloß nicht!  Zwei Mal in der Woche zum Fisch zu greifen ist immer noch gesünder als aus Angst vor Schadstoffen ganz darauf zu verzichten. Empfohlen werden 2 Portionen in der Woche, wobei eine Portion in Öl eingelegter Fisch sein sollte (z. Bsp. Thunfisch aus der Dose).

Fettreiche Seefische wie der Hering sind häufiger mit Pestiziden belastet, da die Giftstoffe größtenteils fettlöslich sind. Magere Fischarten wie Seelachs, Kabeljau, Flunder und Scholle sind deutlich geringer mit Schadstoffen belastet.

Auf Qualität achten! Werden die Fische auf Hochsee gefangen ist die Belastung meist geringer als in Seen. In Europa ist die Wasserbelastung geringer als in Asien. Je tiefer die Fangnetze, desto weniger Giftstoffe gelangen durch die Kiemen der dort lebenden Fische. Wer einen genauen Blick auf die Verpackung wirft oder an der Theke nachfragt, kann einer unnötig höheren Giftstoffbelastung vermeiden. Hier noch einige Kennzeichnungen, die Ihnen eine Hilfe beim Kauf sein können.

via: zentrum-der-gesundheit.de, verbraucher.org & oeko-fair.de
Bild Shrimps: © Razvan / istockphoto.com

Verfasst von Claudia am 10. September 2008 um 13:22 | Kommentare (5)
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