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XXL-Ausgehen am Wochenende

Ob nun Kegel-, Fussball-, Volleyball- oder eben Tanzverein. Es kommt der Tag, an dem die ganze Truppe mal einen Ausflug macht. Tja und wo geht es hin, wenn die Herren das Ziel aussuchen dürfen? Nicht in die hippe Sushi Bar oder zum leckeren Thailänder, nein es ging ins XXL-Restaurant. Fleisch für alle!

Wir waren 10 Personen und haben bestellt:

  • XXL-Spare Ribs: ca. 2 Kg in Barbecuesauce mit einem Riesenberg Pommes
  • Kaiserplatte: ca. 3 kg Fleisch mit Pommes Frites, Salatbeilage und Saucen. Es gab Roastbeef, Hähnchenbrustfilet, Leber, Currywurst, Schweinelendchen, Spare Ribs, Schnitzel, Schweinesteak & Chicken Wings
  • XXL-Fleischspieß: ca. 1,5 kg verschiedenes Fleisch, Paprika, Zwiebeln und noch ein paar Pommes
  • Marktfrischer Salat XXL: wegen der Damen

xxl-final

Anhand der Teller lässt sich die Größe erahnen. Neben Salat und Pommes habe ich Hühnchen, Rind und etwas von der Currywurst gegessen. Obwohl beim Salat erst rebelliert wurde, haben (bis auf 2)  auch die Männer zugegriffen. Gut so, denn Salat und Steak ist eine gute Kombination. Der Körper erhält so hochwertiges Eiweiß, essentielle Fette, wertvolle Vitamine und Mineralstoffe wie Eisen und Zink.

Übrigens wer die Kaiserplatte allein isst, verewigt sich auf der Ahnentafel und erhält einen Gutschein über 100 Euro, nein nicht im amapur Shop, im XXL-Restaurant. Bei uns blieb tatsächlich etwas übrig, was netterweise in Alufolie eingepackt wurde und letztendlich bei uns im Auto landete.

Bei den Getränken wird ebenfalls nicht gespart. Ist ja auch ganz praktisch, muss die Kellnerin nicht so oft kommen. Leider konnte sich niemand für 3 Liter Cuba Libre oder XXL Caipirinha begeistern, lag vermutlich auch daran, dass zu viele Autofahrer dabei waren.

Obwohl es viel war und ich die Kalorien hier einfach mal unter den Tisch fallen lasse, kann ich sagen, es war ein schöner Abend. Schade, dass die Megaportion Eis abgelehnt wurde. Wir Damen wollten gern den Becher mit 30 Kugeln Eis sehen. Bei 10 Leuten bekommt ja jeder nur 3 Kugeln. Keine geteilten Kalorien für uns. Aber es gibt alle Gerichte auch in Normalgröße.

Für Sonntag stand erst einmal Bewegung auf dem Programm. Schließlich dürfen die XXL Gerichte nicht ansetzten, denn die Weihnachtszeit hat gerade erst begonnen. Wir haben uns für 4 Stunden Gartenarbeit entschieden, hat ja auch was Gutes. Ich habe aber von anderen gehört, dass Joggen und Spazieren gehen auch Pflicht war.

Verfasst von Marion am 17. November 2009 um 13:58 | Kommentare (2)

Fleisch aus dem Automaten

Automaten gibt es für alles: für Zigaretten, Blumen, Kaugummis und Getränke. Ja sogar Pommes Automaten haben wir schon entdeckt. Schon mal was von einem Fleisch-Automaten gehört? Ja, den gibts wirklich.

fleischNorbert Hegemann, Fleischer in Nordrhein-Westfalen lies in seinem Heimatort Schermbeck Fleischautomaten aufstellen. Damit auch spontante Fleischgelage und sommerliche Grillpartys zu jeder Uhrzeit möglich sind. Grillfleisch, Würstchen aber auch frischen Aufschnitt.

Tolle Idee besonders in ländlichen Gegenden, wo oft der Supermarkt bereits am Samstag nachmittag  schließt.

Aber trotz Grillzeit und praktischem Fleischautomat daran denken: zu viel rotes Fleisch zu essen ist nicht gesund.

Bild Hegemann, via sueddeutsche.de

Verfasst von Marion am 24. April 2009 um 15:38 | Kommentare (1)

Früher Tod durch rotes Fleisch

Eigentlich ist es schon länger bekannt: zu viel rotes Fleisch ist ungesund fürs Herz. Rotes Fleisch, vom Schaf, Schwein oder Rind, enthält einen hohen Anteil gesättigter Fette.

Eine neue Studie des amerikanischen National Institutes of Health bestätigt dies und bringt konkrete Zahlen zum Erkrankungsrisiko bei hohem Fleischkonsum. 545.000 Amerikaner zwischen 50 und 71 Jahren wurden dafür über 10 Jahre untersucht, am Ende des Zeitraums waren ca. 71.000 Teilnehmer gestorben.
Die Ergebnisse:

  • geringerer Fleischkonsum hätte 11% (Männer) bzw. 16 % (Frauen) der Todesfälle verhindert
  • Männer die täglich ca. 250 g rotes Fleisch aßen (im Vergleich zu denen die nur 150 g pro Woche aßen) , hatten ein um 22 % höheres Krebsrisiko und ihr Herzinfarkt- / Schlaganfallrisiko stieg um 27 %
  • Frauen die täglich ca. 250 g rotes Fleisch aßen, hatten ein um 20 % höheres Krebsrisiko, ihr Herztodrisiko war sogar um 50 % erhöht
  • Studienteilnehmer die fast nur weißes Fleisch (Fisch, Huhn, Pute) aßen, hatten ein geringeres Risiko, an Krebs-, oder Herzkrankheiten zu sterben.

Was macht das rote Fleisch so gefährlich?

  • Rotes Fleisch hat einen hohen Anteil gesättigter Fettsäuren und der erhöht das Risiko von Erkrankungen im Herz-Kreislauf-System.
  • Auch Darmkrebs kann durch zu häufigen Genuss von rotem Fleisch begünstigt werden.
  • Dasselbe gilt für die entzündliche Gelenkerkrankung Arthritis.
  • Und rotes Fleisch begünstigt ebenfalls Übergewicht und damit Typ 2-Diabeteserkrankungen.

Wie isst man gesünder?

  • Experten empfehlen ca. 300 g rotes Fleisch pro Woche. Das wären zum Beispiel zwei kleine Steaks.
  • Rotes Fleisch mit weißem Fleisch von Huhn oder  Pute ersetzen
  • Bald wird wieder der Grill angeschmissen: besonders in der Grillzeit sollte man die Fleischmenge gut im Auge behalten und mit leckeren  Alternativen grillen
  • Oder mal Straußenfleisch probieren: das hat weniger Cholesterin und gesättigte Fette, schmeckt aber wie ein Rindersteak
  • Mindestens zwei- bis dreimal pro Woche Fisch essen (deswegen ist die Mittelmeerküche auch so gesund)
  • Mehr vegetarische Gerichte mit hochwertigem pflanzlichem Eiweiß (Tofu, Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen) in den Speiseplan einbauen

Übrigens: die Studienergebnisse sollten allen, die auf eine radikale Low-Carb-Ernährung oder Diät (z.B. Atkins-Diät) setzen, noch mal zu denken geben.

Bild: © Grafissimo / istockphoto.com

Verfasst von Marion am 25. März 2009 um 10:44 | Kommentare (1)

Burger-Marketing

Die Fast-Food Ketten haben es nach Weihnachten schwer. Jeder will abnehmen, sich gesund ernähren und viel bewegen. Bei so viel Sportsgeist und Diät-Wille denkt eben keiner an Burger, Fritten und Cola. Wäre da nicht die TV-Werbung, die uns immer wieder in Versuchung führt.

Die neue “McMenü mit Kaffee ganz günstig”-Werbung präsentiert einen leckeren, kaloriengewaltigen Big Mäc. Bei der Konkurrenz wird da teils subtiler, teils auch viel aufdringlicher geworben. Die Marketing-Strategien der Fast Food Kette Burger King lässt keinen Mund trocken - oder vielleicht doch?

Irgendwie geschmacklos: Der Hersteller von Whopper & Co. machte sich mit der Kamera auf die Suche nach Burger-Jungfrauen, also Menschen, die noch nie in ihrem Leben mit Fast Food in Berührung kamen. Einige von ihnen müssen für den Preis eines Whoppers viele Stunden hart arbeiten. Hier das Video zur U.S.-Kampagne Whopper Virgins noch einmal:

In Deutschland versucht es der Burger-Hersteller im TV mit stereotyper Macho-Männer-Masche und will Weicheier in der “Mancademy” zu richtigen, Burger-essenden Kerlen machen. Im Internet nutzt Burger King das Freunde-Netzwerk facebook.com für Werbung. Man kann seine Freunde dort für einen Whopper an den Hersteller “verkaufen”.

Virtuell kann man Freunde aus seiner Freundesliste für einen Whopper anbieten. Insgesamt muss man 10 Freunde bloßstellen um eine Kalorienbombe zu bekommen. Dafür muss man ein kleines Programm installieren, damit Burger King zu allen Freundesdaten Zugang bekommt. Die Armen werden dann Marketing-Gut des Burger-Braters. Der Wert pro Freund liegt also bei ca. 0,33 € und 61 Kalorien. So billig bekommt Burger-King sonst keine Personendaten.

WhopperSacrifice

Das Ganze nennt sich “Whopper Sacrifice” und  trägt den Slogan “You love your Friends, but you love the Whopper!”. Aja. Ich hoffe meine Freunde verkaufen mich und meine Daten nicht für ein Stück Fleisch und eine Portion Extra-Kalorien.

Bild: © Burger King

Verfasst von Claudia am 13. Januar 2009 um 10:49 | Kommentare (2)

Suppen-Kalorien im Vergleich

Deutschland fröstelt um die Wette. Es ist eindeutig Suppenzeit. Und für die kleine Aufwärmung zwischendurch haben sich die Hersteller die 1-Tassen-Suppen einfallen lassen. Die sind schnell gemacht und schnell weg gelöffelt (oder geschlürft). Wie viel Kalorien aber haben diese Zwischendurch-Suppen? Der Sache sind wir auf den Grund gegangen:

suppen-kalorien

1) Grüne Nudelsuppe mit Käse von Knorr aktiv

Also unter aktiv stell ich mir was anderes vor als “Mononatriumglutamat, Dinatriuminosinat, Dinatriumguanylat, Natriumcitrat, Natriumphosphat, alpha-Tocopherol und Ascorbylpalmitat” aber naja. Der gewöhnte Gaumen wird’s schon schlucken, denn die Nudelspeise (es ist weniger eine Suppe) schmeckt wirklich gut. Das liegt bestimmt an dem vielen Salz und den unaussprechlichen anderen Dingen.

Nudelsuppe-Käse

100 ml = 76 kcal, 250 kcal = 328 ml (1,6 Tassen), Fett = 6,5 g

2) Heisse Tasse von Erasco Brokkoli

Eine kleine Überraschung: Diese Suppe kommt ganz ohne Geschmacksverstärker aus. Das finden wir gut obwohl dies die einzige Suppe ist, die bei uns ungegessen stehen blieb. Das lag aber nicht am Geschmack, sondern an der sich einstellenden Sättigung :-) Auf jeden Fall gibt es an dieser heißen Tasse nichts auszusetzen. Kaloriengehalt und Inhaltsstoffe sind okay.

Erasco-Brokkolisuppe

100 ml =  59 kcal, 250 kcal = 423 ml (2,8 Tassen), Fett = 11,7 g

3) Cup Nudeln, Dug-Geschmack

Beim Aufmachen des Bechers entfloh ein Geruch wie wir ihn zuletzt am 25. und 26.12. in der Nase hatten: Es roch nach Braten. Aber Moment mal… die Suppe ist doch noch gar nicht mit Wasser in Berührung gekommen?! Und Fleischstückchen seh ich auch nirgends. Grund für den Festmahlgeruch? Aromen, Geschmacksverstärker und jede Menge Salz.

Cup-Nudelsuppe

100 g = 96 kcal, 250 kcal = 274 g (0,8 Portionen), Fett = 10,6 g

4) Knorr aktiv Tomatencremesuppe

Auch hier ist aktiv wieder ein Synonym für den Chemiebaukasten. Die Suppe schmeckte so süß wie selten ein Dessert. Zucker steht als Zutat auch an zweiter Stelle. Hab ich etwas verpasst oder seit wann brauchen Suppen mehr als eine Prise Zucker? Croutons lieferten da noch eine extra Portion Stärke.

Knorr-Tomatensuppe

100 ml = 63 kcal, 250 kcal = 396 ml (1,9 Tassen), Fett = 7,8 g

5) Weight Watchers Hühner Nudelsuppe

Wahrscheinlich hat man das Huhn mal am Suppentopf vorbei gehen lassen, aber nach einer richtigen Hühnersuppe schmeckt das nicht. Hühnerfleisch ist als Zutat zwar aufgeführt, aber wir haben es zwischen den ach so vielen Nudeln (ca. 3-5 Stück konnte man zählen) wahrscheinlich nicht gefunden. Und weil die Zutaten sparsam eingesetzt wurden, fällt die Suppe auch bzgl. Kaloriengehalt nicht ins Gewicht.

Weight-Watchers-Suppe

 100ml = 22kcal, 250 kcal = 1135ml (7,5 Tassen), Fett = 4g

Nach so viel salziger Suppe treibt es uns nun ständig durstig zum Wasser. Wer nicht so viel nach Getränken rennen muss wie wir, der kann die Kalorien wie ein Suppenkasper verbrennen:

  • Mann (85 Kg): 29 Minuten Hampelmann springen
  • Frau (65 Kg): 38 Minuten Hampelmann springen


Verfasst von Claudia am 9. Januar 2009 um 12:45 | Kommentare (3)

Fremde Gemüse: Mangold

MangoldNein, kein neues Trendgemüse, sondern ein sehr Altes, das ich aber gern in Erinnerung bringen möchte.

Mangold wurde früher fast in jedem Garten angebaut. Irgendwann überholte der Spinat das Mangold auf der Beliebheitsskala - vielleicht wegen seines irrtümlich hohen Eisengehalts. Mangold ist - genau wie Spinat - gesund und ein guter Vitaminlieferant.
Vitamin K, Vitamin A und Vitamin E, dazu die Mineralstoffe und Spurenelemente Natrium, Magnesium, Kalium und Eisen. Die Mangoldblätter haben einen recht hohen Oxalsäuregehalt: das sollten vor allem Nierenkranke (Oxalatsteine) beachten und deshalb dürfen auch Gesunde Mangold nicht roh essen.

Mangold ist ein Blattgemüse, das botanisch zur Familie der Rüben gehört. Es werden aber nicht die Wurzeln gegessen, sondern die großen Blätter und die langen robusten Stielen. Dabei werden die Blätter ähnlich wie Spinat zubereitet, die festen Stiele ähnlich wie Spargel. Mangold-GemüseMan kann der Einfachheit halber aber auch alles gemeinsam kochen und Blätter & Stiele vorher einfach nur entsprechend klein schneiden bzw. klein hacken.

Vielfältig verwendbar
Ähnlich dem Spinat kann man aus Mangold eine ganze Menge zaubern: Als Gemüse-Beilage zu Fleisch, als Auflauf, als Zugabe zur Gemüsepfanne.

Rezept Mangoldauflauf (Quelle cma.de)
Zutaten:
1 Kg Mangold
100 g geriebener Emmentaler
1 Zwiebel
1 EL Mehl
1/4 l Milch
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Mangold waschen und in kochendem Salzwasser kurz blanchieren (Blätter ca. 5 Minuten, Stiele etwas länger). Abtropfen lassen und fein hacken. Gewürfelte Zwiebel in etwas Butter oder Rapsöl hellbraun werden lassen, etwas Mehl überstäuben, 5 Minuten anschwitzen lassen. Milch aufgießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend das Gemüse in eine gefettete Auflaufform geben, den Emmentaler darüber streuen, Butterflöckchen aufsetzen und im Backofen bei 240 °C 10 Minuten überbacken.

Wer jetzt Lust auf Mangold bekommen hat, muss sich leider noch etwas gedulden: das Gemüse hat seine Hauptsaison ca. von April bis Juli.

Bilder: Mangold-Pflanze (pixelio.de/albinger1), Mangold (pixelio.de/wrw)

Verfasst von Peggy am 15. Dezember 2008 um 15:45 | Kommentare (0)

Burger Jungfrauen: Whoppervirgins

Noch nie was von einem Hamburger gehört, geschweige denn einen gegessen? In unserer westlichen Hemisphäre kaum vorstellbar, aber es gibt viel Plätze auf der Welt, wo man von der kalorienreichen Boulette im geschmacksneutralen Brötchen noch nie was gehört hat.

Um das zu ändern, hat Burger King einen Image-Film mit dem Namen “Whopper-Virgins” produziert. Nach dem Motto: “mein erster Burger”. Ist herausgefunden, wie dieses große Ungetüm verspeist werden soll, folgt die Geschmacksfrage: Whopper oder BigMac - was ist besser?

Ob es nun Kulturimperialismus ist oder nicht sei dahingestellt (ist halt ein amerikanisches Unternehmen). Man erhält ein paar interessante Einblicke. Bleibt die Frage: braucht alle Welt wirklich Burger? Die Antwort gibt ein Dialog mit dem Tester aus der Antarktis am Ende des Films:

Tester: Es schmeckt gut.
Reporter: Wie schmeckt der Burger verglichen mit Robbenfleisch?
Tester: Ich mag Robbenfleisch lieber.

So prima, jetzt habe ich Hunger bekommen. Guten Appetit :)

via ethority.de

Verfasst von Peggy am 11. Dezember 2008 um 12:05 | Kommentare (0)

Mediterrane Diät mit Nüssen

Heute schon mal ein Tipp für die Zeit nach den weihnachtlichen Schlemmereien: nach einer gerade veröffentlichten Studie der Universidad Rovira i Virgili  in Reus/Katalonien ist eine Ernährung (und auch eine Diät) aus einer Kombination von Mediterraner oder Kreta Diät und Nüssen besonders wirkungsvoll. Nicht unbedingt hinsichtlich des Gewichtsverlusts (die Studienteilnehmer bekamen keine Vorgaben hinsichtlich der Kalorienmengen), sondern besonders in Bezug auf die Verbesserung der Metabolischen Risikofaktoren der Studienteilnehmen, wie Blutdruck, Bluttfett, Blutzucker und Fettverteilung.

Bei der Mittelmeer oder auch kurz Med-Diät gibt es reichlich Obst und Gemüse, mehr Fisch statt Fleisch und es werden pflanzliche Öle mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren verwendet, wie zum Beispiel Olivenöl.

WalnuesseWarum hat nun aber gerade die Zugabe der recht fettigen Nüsse einen gesünderen Effekt als die Zugabe von Olivenöl? Nüsse sind reich an ungesättigten Fettsäuren, Antioxidanzien und Phytosterolen. All diese Vorzüge hat aber auch das Olivenöl.

Im Gegensatz zum Olivenöl enthalten die Nüsse aber auch noch Ballaststoffe, Arginin (eine Aminosäure mitBlutdrucksenkenden Eigenschaften) und Mineralien wie Kalium, Kalzium und Magnesium. Walnüsse enthalten zudem einen hohen Anteil an Alpha-Linolensäure, der pflanzlichen Variante zur Omega-3-Fettsäure.

Aber Vorsicht mit der Nussmenge. Da Nüsse viel, wenn auch gesundes, Fett enthalten, machen große Nuss-Mengen dick. In der Studie erhielt die “Nussgruppe” 30 Gramm Nussmischung täglich. Das entspricht ungefähr einer Handvoll Walnüsse, hat knapp 200 kcal und 19 g Fett.

Verfasst von Peggy am 10. Dezember 2008 um 11:33 | Kommentare (1)

10 bizarre Delikatessen (1)

Nicht alles was edel ist, ist auch lecker. Im neatorama-Blog stießen wir auf wirklich ekelhafte Rezepte und Mahlzeiten:

1)  Ortolan

OrtolanOrtolan ist ein spatzenähnlicher Singvogel und gilt in Frankreich als Delikatesse. Eigentlich nichts Besonderes, wäre da nicht die Art und Weise wie das Vögelchen zur Delikatesse verarbeitet wird. Der Ortolan wird dafür in einer schwarzen Box gefangen.

Das beeinflusst den Rhythmus des kleinen Vögelchens so immens, dass er immerzu essen kann. Er weiß durch die Dunkelheit nicht mehr wo oben und unten ist. So wird der Ortolan “freiwillig gemästet”. Wenn er das 3- fache seines Gewichts zugelegt hat, wird er in Brandy oder anderen Spirituosen ertränkt und gegrillt. Also bei mir regen sich da sämtliche Mitleidsgefühle - armes Vögelchen.

2) Huitlacoche

Dieses exotisch klingende Gericht ist eine pragmatische Art und Weise mit Schädlingen im Maisfeld umzugehen. Der südamerikanische Mais wurde schon seit Beginn des Anbaus von einem Pilz befallen, der die Maiskörner zerstört. Die Indianer Amerikas wussten auch in Zeiten als es noch keine Pestizide gab Abhilfe: Sie aßen den Pilz. Mittlerweile gilt der Pilz als Delikatesse und kostet mehr als der Mais. Wirklich ekelhaft ist das nicht. Immerhin essen wir hier ja Pilze aus moderndem Boden, von Birken und auch im Käse…

Ente in Blutsauce3) Canard à la Rouennaise

Die Franzosen wieder. Bei denen klingt jedes Mahl nach einem Gedicht. In Wahrheit sind es dann aber Froschschenkel oder diese Köstlichkeit: Ente in Blutsauce. Man braucht dafür eine leckere Bratente. Die wird in eine Art Fleischwolf zerquetscht und gemahlen. Ergebnis: Blutsaft, gehäckselte Eingeweide und Blut? Nein, nicht für die Franzosen. Bei Ihnen ist das eine delikate “sauce” die schon mal 1000 Euro kosten kann.

4) Lebende Kraken

Ja Meeresfrüchte hin und her. Was hier nach “Frucht” klingt,  ist meist ein Lebewesen mit Scheren, Tentakeln und anderem gruselig anmutenden Waffen. So auch Baby-Octopusse - ganz gefährlich. Die gelten in einigen Regionen Asiens als Delikatesse. Nicht weiter schlimm, denn hier werden die überfrittierten “Calamaris” ja auch gern gegessen. Nur ein winziges Detail unterscheidet diese Delikatesse in Asien:

Diese Tintenfische leben noch während sie gegessen werden. Das Kuriose daran: Man kann an einem lebenden Kraken ersticken, denn die Tentakeln können die Luftröhre verschließen. Da wissen die Asiaten aber Rat: Sie tunken die Tintenfische in Alkohol, so dass diese betäubt werden und schlingen sie dann runter bevor die kleinen Tierchen ihren Rausch ausgeschlafen haben. Kauen darf man die Tintenfische nicht, denn das kann bis zu 15 Minuten dauern.

5) Durian

Durian VerbotDurian ist die stachelige Frucht des Zibetbaumes, heimisch in Malaysia/Indonesien. Sie verbreitet einen äußerst unangenehmen Gestank wenn sie geöffnet wird. Dieser natürliche Abwehrmechanismus der Pflanze schreckte die Südsee-Bewohner jedoch nicht ab, der Geschmack soll nämlich ganz köstlich sein. Das interessiert Vermieter und Hotelbesitzer aber recht wenig. So ließen sie das Mitführen oder Essen der Stink-Frucht in vielen Hotels und Mietshäusern Südostasiens verbieten. Auch im Flugzeug darf man keinen Duria-Obstsalat mitführen.

Nächste Woche gibt es den zweiten Teil der bizarren Delikatessen. Wohl bekomms!

Bild Ortolan: wikipedia, Bild Entenblutauce: neatorama, Bild Durian: wikipedia

Verfasst von Claudia am 28. November 2008 um 12:22 | Kommentare (2)

Exotische Früchte (17): Cranberries

Jetzt ist Cranberry-Zeit: Das habt Ihr noch nicht mitbekommen? Kein Problem, wir wussten vor 24 Stunden auch noch nicht recht was man mit diesem Beeren anfangen kann. Ganz zu schweigen davon, dass sie in Deutschland “Großfrüchtige Moosbeere” heißen. Wir haben sie erst einmal gekauft und probiert.

Cranberries zusammen

Ziemlich bitter die kleinen Beeren. Von der Konsistenz her wie ein Apfel: das Fruchtfleisch ist ebenso bissfest und leicht grisselig. Die kleinen Kerne im Inneren sind ganz weich und man kann sie mitessen… wäre das Ganze, wie gesagt, nicht so bitter. Gar nicht zu glauben, dass diese Beere zur Gattung der Heidelbeeren gehört.

Die Beeren haben ihren Namen vom Kranich. Das Blütenwachstum der Pflanze erinnert an einen Kranich-Schnabel. Die Cranberries sind unbedingter Bestandteil des Amerikanischen Thanksgiving-Menüs, welches diesen Donnerstag stattfindet. Dort werden sie zu Chutneys (fruchtige Sauce), Muffins oder Kompott verarbeitet und zum Truthahn gereicht. Die Kranichbeere wird hauptsächlich in Nordamerika angebaut, wo jedes Jahr die spektakulären Ernten der Cranberries stattfinden.

Cranberries offen

Die Cranberries sind wahre Arznei-Beeren. Sie enthalten haufenweise Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen. Sie schützen außerdem vor Mund-, Magen- und Harnwegsinfektionen, weil zahlreiche Inhaltsstoffe im Cranberriesaft die Absetzung von Bakterien, besser ausgedrückt das Anhaften von Bakterien im Körper, verhindern. Das Trinken des Saftes sorgt deshalb auch für weniger Zahnbelag. Wie praktisch!

100 Gramm Cranberrys bringen es auf schlanke 52 Kalorien und enthalten 2 mg Natrium, 56 mg Kalium, 6 mg Phosphor sowie ca. 8,5 mg Vitamin C. Dazu kommen sekundäre Pflanzenstoffe wie Farb- und Faserstoffe, die auch die Antioxidantien beherbergen.

Wir haben nach bitterer Kostprobe entschieden, die Cranberries in die interne Weiterverarbeitung zu geben. Wir sind bei chefkoch.de auf ein tolles “Cranberry-Tomaten-Marmelade” Rezept gestoßen und haben das sogleich ausprobiert.

Zutaten Tomaten-Cranberrie-Marmelade

Das ging auch recht einfach:

Tomaten_blanchieren_Freuchte_kochen

Tomaten blanchieren (kurz in heißes Wasser werfen), häuten und stückeln. Ab in einen großen Topf, Cranberries und Gewürze dazu…

Fruchtbrei_kochen_und_in_Glaeser_abfuellen

… mit reichlich Gelierzucker aufkochen und ca. 5-10 Minuten einkochen lassen. Dann den Pürierstab zücken und das ganze zu Brei verarbeiten. Die heiß köchelnde Fruchtmasse in ausgekochte Gläser (Vorsicht heiß!) füllen und fest verschließen. Fertig ist das Mitbringsel zum Nikolaus. Damit kann man Mama mal mächtig beeindrucken…

Marmelade hat zwar nicht wenig Kalorien, ist aber zum Abnehmen besser geeignet als Nutella. Sie enthält kaum Fett und hat durch die Früchte viele Ballaststoffe. Eine Diät-Marmelade kann man übrigens auch machen, indem man statt Gelierzucker zu Süßstoff und Gelatine (oder fertiges Gelier-Fix für Marmelade) greift. Dann ist es auch für Diabetiker und ganz Figurbewusste geeignet.

Verfasst von Claudia am 25. November 2008 um 14:35 | Kommentare (1)
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