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dick und doof

Schlimm genug, wenn die Lieblingshose nicht mehr passt und selbst Richard Gere Sie nicht zur Shopping Tour überreden könnte. Nun hat auch noch die Wissenschaft eins draufgelegt. Per Kernspintomografen stellten Wissenschaftler fest, dass sich das  Gehirn übergewichtiger Menschen verkleinert.

An der University of California in Los Angeles wurden 94 gesunde Männer und Frauen über 70 untersucht. Davon waren einige normalgewichtig, einige übergewichtig und einige fettleibig (BMI > 30). Nachdem ihr Gehirn vermessen und mit dem Körpergewicht abgeglichen wurde, kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis: je mehr Körpergewicht, desto weniger scheint das Gehirn zu wiegen. frau-nachdenken

Gewisse Bereiche waren bei den übergewichtigen Personen gegenüber den normalgewichtigen um vier Prozent kleiner. Bei den fettleibigen Probanden war der Schwund sogar doppelt so groß.

Klar, unser Gehirn nimmt im Alter ab. Das dies früher und schneller eintritt, wenn wir Hüftgold mit uns rumtragen ist allerdings neu. Einziger Trost, den die Wissenschaft gibt: Bewegung hilft. Wer regelmäßig Sport treibt, kann sein Gehirn schützen, da es mit Proteinen versorgt wird.

Ein Grund mehr morgens die Treppe zu nehmen und sich im Alltag mehr zu bewegen. Wer zudem auf seine Ernährung achtet, kann ebenfalls dem Verfall der grauen Zellen entgegenwirken. Wer keine Zeit hat, aber wieder in die Lieblingsjeans passen möchte, dem bleibt nur eine Diät. Allerdings profitiert ja nicht nur die Figur davon, wie wir nun wissen.

via: Spiegel / Bild: istockphoto/jhorrocks

Verfasst von Marion am 13. Oktober 2009 um 17:40 | Kommentare (1)

Retro Spiele

In Amerika ein neuer Trend: Retro-Spiele für die Kinder. Damit versuchen die Eltern ihre Kids vor dem PC oder der Play Station hervorzulocken, damit diese sich mehr bewegen.

kinder-spielend-wasser_retro-spieleKeine schlechte Idee, vor allem für die anstehenden Sommerferien. Die meisten Kids wissen heute nicht mehr so recht, wie man Fangen, Hula Hoop, Springseil oder Verstecken spielt. Im Zeitalter von virtuellen Welten sind Spiele, in denen die eigene Phantasie gefragt ist, auch eher langweilig und öde.

Aber man muss es ja mal versuchen! Wenn die Eltern versuchen, ihren Kids das “Spielen von Damals” wieder beizubringen, müssen sie sich wohl oder übel selbst erst einmal wieder in das kindliche Spielen und Bewegen zurück versetzen. Das erfordert von den Eltern ebenfalls viel Phantasie.

Dabei können die Retro-Spiele Übergewicht bei Kindern vorbeugen oder sogar beim Abnehmen helfen. Hier der Kalorienverbrauch für einige, beliebte Kinderspiele (Der Kalorienverbrauch bezieht sich auf ein normalgewichtiges 40-45 Kilo schweres Kind von etwa 10 Jahren bei einer Dauer von 30 Minuten):

  • Fußball spielen:  circa 182 Kalorien
  • Volleyball spielen:  circa 83 Kalorien
  • moderates Springseil springen: circa 208 Kalorien
  • Schnorcheln im See: circa 130 Kalorien
  • Ausgelassenes Toben im Wasser: circa 208 Kalorien
  • Federball bzw. Badminton spielen: circa 117 Kalorien
  • Frisbee spielen: 78 Kalorien
  • Fange spielen: circa 130 Kalorien

Mit den Kindern Fangen spielen verbraucht auch bei den Eltern einiges an Kalorien: Beim 80 Kilo schweren Papa etwa 194 Kalorien pro halbe Stunde und bei der 65 Kilo schweren Mama immerhin circa 153 Kalorien. Zeig Deinen Kindern also Fangspiele und Verstecken im Urlaub oder zu Hause, davon hat die ganze Familie etwas. James Sallis, Direktor des “Active Living Research Program” der  San Diego State University, sagt:  Ein gutes Spielzug besteht aus 90 Prozent aus dem Kind selbst.

via usatoday.com, Bild: © pixelio.de/hofschlaeger

Verfasst von Claudia am 7. Juli 2009 um 11:22 | Kommentare (1)

Übergewicht vermeiden: Langsam essen!

Was haben Mexikaner, Australier, US-Amerikaner und Briten gemeinsam? Sie sind die schwersten Bevölkerungsgruppen unserer Erde. Die meisten Übergewichtigen stammen aus diesen vier Ländern. Teilweise trägt jeder Dritte dort zu viel Gewicht mit sich herum.

Das Übergewicht kommt nicht nur von der Auswahl “falscher” Lebensmittel (Fast Food, stark verarbeitete Lebensmittel), sondern rührt wahrscheinlich auch aus der Essgeschwindigkeit:

Eine Studie der New York Times untersuchte den Zusammenhang zwischen Übergewicht und der Zeit, die die Menschen zum Essen aufwenden. Die Kurve zeigt das Ergebnis:

zeit-beim-essen-uebergewicht-zusammenhang

Die Bevölkerungsgruppen, die sich am wenigsten Zeit zum Essen nehmen, haben gleichzeitig die höchsten Übergewichtsraten.  Die Mexikaner nehmen sich knapp eine Stunde Zeit zum Essen am Tag, die Amerikanerein ein paar Minuten mehr. Beide Länder kämpfen gegen das Problem Übergewicht.

Nun kann man nicht allein von der Essenszeit auf das Übergewicht schließen, immerhin lassen sich die Neuseeländer viel mehr Zeit bei den Mahlzeiten und haben trotzdem ein Übergewichtsproblem. Aber eindeutig lässt sich ein Trend erkennen: Nationen, die sich mehr Zeit beim Essen nehmen und Lebensmittelqualität schätzen (Italien, Spanien, Japan) haben weniger mit dem Dicksein zu kämpfen.

via economix.blogs.nytimes.com

Verfasst von Claudia am 17. Juni 2009 um 12:29 | Kommentare (0)

Schlank, aber Leberschaden?

Vor dem Schlucken einer in Amerika - und natürlich auch bei uns übers Internet -  seit Jahren erhältlichen Diätpille namens Hydroxycut wird seit dem 1. Mai 2009 durch die amerikanische FDA (Food and Drug Administration) gewarnt. Der kanadische Hersteller Iovate Health Sciences hat die Pillen mittlerweile zurückgerufen, Verbraucher können sie in Apotheken und Drogerien zurückgeben.

vitaminpillenDer Grund? Der FDA wurden in den letzten Jahren 23 schwere Fälle von Lebererkrankungen, inklusive ein Todesfall eines 19jährigen Teenagers aus dem Jahr 2007 berichtet.

2007 bis 2009? Da fragt man sich, warum es solange gedauert hat, bis der Wirkstoff nun von der FDA vom Markt genommen wurde. Nahrungsergänzungen wie die Hydroxycut Fatburner Pillen benötigen keine Zulassung durch die FDA bevor sie auf den Markt kommen. Die FDA kann also nur einschreiten, wenn das Produkt bereits einige Zeit verkauft wird und Erkrankungen bzw. Todesfälle gemeldet werden, die mit der Einnahme in Zusammenhang gebracht werden können. Dann kann es aber leider oft schon zu spät sein.

Welcher Inhaltsstoffe bei Hydroxycut zu den Leberschäden führt, ist indes nicht 100% klar. Vermutet wird, dass es an der in dem Fettverbrenner enthaltenen Hydroxycitric Säure, der Säure einer tropischen Frucht, liegt. Es kann durchaus sein, dass diese Hydroxycitric Säure (engl. Hydroxycitric Acid) auch in anderen Nahrungsergänzungen enthalten ist. Sicherheitshalber sollten auch die nicht gekauft werden.

Schon 2004 wurde ein anderer Fatburner durch die FDA verboten, nachdem seine Einnahme vermehrt mit Herzinfarkten und Schlaganfällen in Verbindung stand: Ephedrin. Was wir daraus lernen? Grundsätzlich Finger weg von dubiosen Fatburner Diätpillen!

Bild: istockphoto.com/wolv, via huffingtonpost

Verfasst von Marion am 4. Mai 2009 um 09:59 | Kommentare (0)

Zentimeter wichtiger als Kilos

bauchumfangEin Kilo mehr oder weniger auf der Waage? Egal. Viel wichtiger ist Ihr Bauchumfang. Studien zeigen, dass es vor allem das Bauchfett in sich hat. Es ist besonders stoffwechselaktiv und produziert Fettsäuren, die den gesamten Fettstoffwechsel stören. Bauchfett kann ein gefährlicher Auslöser für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und erhöhte Blutzuckerwerte sein, weil es zum Beispiel das „gute“ HDL Cholesterin, einen wichtigen Schutzfaktor, reduziert.

Wie „schlimm“ es um Ihren Bauch steht, zeigt eine einfache Bauchumfangsmessung, kurz über dem Nabel. Ein Bauchumfang von 88 Zentimetern bei Frauen und 102 Zentimetern bei Männern bedeutet ein erhöhtes Risiko.

Nach Recherchen des American Journal of Clinical Nutrition verloren Diätpatienten rund 40 Prozent ihres Bauchfetts, während sie gleichzeitig „nur“ rund 15 Prozent an Gewicht abnahmen.

Beurteilen Sie den Erfolg Ihrer Diät also lieber mit dem Maßband als mit der Waage. Bereits einige Zentimeter weniger leisten einen großen Beitrag zu Ihrer Gesundheit.

Wer jetzt die letzten Kilos die noch zur Sommerfigur fehlen loswerden möchte, für den haben wir dieses limitierte Spezialangebot:

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Bild Sharon Dominick/istockphoto

Verfasst von Marion am 22. April 2009 um 13:59 | Kommentare (2)

Sei schlank, schütze den Planeten

schlank-planeten-rettenPhil Edwards kämpft mit Statistiken und Studien schon lang gegen das Übergewicht. Seine Masche dabei: Mach die Übergewichtigen für eine hohe CO2-Emission und steigende Lebensmittelpreise verantwortlich und schütze so den Rest der Bevölkerung vor einem BMI über 26.

Man könnte fast das Gefühl bekommen, der Statistiker der London School of Hygiene and Tropical Medicine hat was gegen Dicke. Zu Recht fordert er einen gesunden Lebensstil mit Normalgewicht und gesunder Ernährung, aber diese “Schwarze Peter Nummer” ist ein bisschen weit her geholt, oder?

Seine Argumente im Kampf gegen das Übergewicht sind beispielsweise:

  • Jeder Übergewichtige konsumiert täglich etwa 460 Kalorien mehr als ein Normalgewichtiger. Das ist der Grund, warum Länder mit hoher Anzahl an Übergewichtigen (Industrieländer) circa 18 Prozent mehr Energie zur Nahrungsmittelherstellung benötigen.
  • Übergewichtige fahren mehr Auto und laufen seltener, weil es ihnen schwerer fällt.
  • Außerdem benötigt der Transport eines Übergewichtigen, egal ob mit eigenem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln, mehr Treibstoff.

Wer den Planeten schützen will, so Edwards und Kollegen, solle so essen wie im Jahr 1970. Dann wären wir auch sicher vor der Erderwärmung. Nichts gegen den Klimaschutz, da soll jeder tun was er kann, aber auch Normalgewichtige verbrauchen Energie!

Und ist es nicht so, dass in den Industrieländern teilweise 40 Prozent (U.S.A.) der produzierten Lebensmittel im Müll landen? Da könnte man doch schlauerweise mal ansetzen, statt auf Menschen mit Übergewicht zu schimpfen.

Ist ein Auto denn nicht auch für Normalgewichtige das Haupttransportmittel? Ob ich einen Porsche Cayenne nun mit 50 Kilo mehr an Bord von Tankstelle zu Tankstelle schaukle, dürfte keinen Unterschied machen.

Wer das Klima schützen will, der isst gesund, schmeißt kaum Lebensmittel in den Müll, lässt das Auto so oft wie möglich stehen und rüstet das eigene Heim umweltfreundlich auf. Eine Debatte um Übergewichtige als Schuldner für den Klimawandel produziert dagegen nur unnötig CO 2.

Siehe auch:  abc News, reuters.com, Bild: © pixelio.de/sanjos

Verfasst von Claudia am 20. April 2009 um 12:56 | Kommentare (3)

Tipps für schöne Haut

Möglichst faltenfrei, strahlend und schön – so wünschen wir uns unsere Haut bis ins hohe Alter. Der Lebensstil hat dabei auf das Aussehen der Haut einen großen Einfluss. Welche Faktoren die Hautalterung beeinflussen, darüber gibt  eine Studie Aufschluss.

Die Case Western Reserve University in Cleveland verteilte Fragebögen zu Lebensverhältnissen und -ereignissen an 186 weiblichen Zwillingspaaren. Danach wurden alle Zwillingspaare bei identischen Lichtverhältnissen fotografiert und Unabhängige bewerteten wer auf den Fotos älter aussah. Aus den Statistiken fassten die Forscher die Erkenntisse zusammen:

  • Nach 5 Jahren Rauchen machen sich Falten im Gesicht bemerkbar. Pro zehn Jahre Rauchen wirkte das Gesicht um 2,5 Jahre älter.
  • Sonnenlicht lässt die Haut altern. Golf- oder Tennisspielerinnen wirkten älter als ihre eher „indoor“ aktiven Zwillingsschwestern.
  • Hormonersatztherapie in den Wechseljahren lässt Frauen jünger erscheinen.
  • Auch Alkohol macht alt. Zwillingsschwestern die nicht tranken sahen frischer aus.
  • Wer Antidepressiva nahm, sah ebenso älter aus.
  • Eheglück erhielt die jugendliche Schönheit, aber geschiedene Frauen sahen 1,7 Jahre älter aus. Witwen wirkten zwei Jahre jünger als Frauen mit noch lebendem Ehepartner.
  • Und das Gewicht? Dickere Frauen unter 40 Jahren wirkten älter, über 40jährige wirkten mit ein paar Kilo jugendlicher.

Rauchen, Alkohol, Sonne, Gewicht, Stress und eine negative Lebenseinstellung sind also wichtige Faktoren, mit denen das Aussehen der Haut beeinflusst werden kann.

via Medical Tribune

Verfasst von Marion am 16. April 2009 um 10:09 | Kommentare (3)

Fettleibigkeit bei Vierjährigen

Die Ergebnisse einer neuen amerikanischen Studie sind extrem alarmierend: in Amerika ist von fünf Vierjährigen mindestens ein Kind fettleibig!

Als fettleibig ist ein 4jähriges Kind mit einem BMI von über 18.8 definiert. Der BMI für normalgewichtige 4 Jahre alte Kinder liegt zwischen 13.95 – 17.53 (BMI Rechner für Kinder).

kinder-pommesDie Studie ist die Erste, die die ethnischen Gruppen in Amerika differenziert betrachtet. Es wurden die Daten (Größe, Gewicht) von 8.550 im Jahr 2001 geborenen Vorschulkindern ausgewertet. Als fettleibig eingestuft wurden:

  • 13 % Kinder asiatischer Herkunft
  • 16 % Kinder weißer Hautfarbe
  • 21 % Kinder schwarzer Hautfarbe
  • 22 % Kinder hispanischer Herkunft
  • 31 % Kinder indianischer Herkunft

Extremes Übergewicht in so jungen Jahren erhöht das Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten, Diabetes, Krebs, Bluthochdruck und andere übergewichtsbedingte Krankheiten um ein Vielfaches und beeinträchtigt entscheidend die spätere Lebensqualität eines Kindes.

Die Studienautoren waren vor allem überrascht, dass sich die ethnischen Gewichtsunterschiede schon in so früher Kindheit zeigen. Doch was sind die Theorien, dass gerade die ethnischen Randgruppen in Amerika eine fast doppelt so hohe Tendenz zur Fettleibigkeit zeigen? Experten meinen:

  • Genetische Unterschiede (darauf, so glauben Experten, beruhen auch die höheren Diabetes-Erkrankungen bei Hispaniern und Indianern)
  • Armut, weniger Schulbildung der Eltern, fett- und kalorienreiche Ernährung
  • Schwangerschaftsdiabetes der Mutter (verdoppelt das Risiko, dass das Kind später Übergewichtig wird) tritt bei indianischen Frauen doppelt so oft auf wie bei Weißen.
  • Amerikanische Unterstützungsprogramme für indianische Familien mit geringem Einkommen, da die vor allem kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot, Pasta und Reis subventionieren.
  • Obst und Gemüse sind oft außerhalb des Budgets
  • Sport und Bewegung sind nicht die Priorität, wenn die Eltern Probleme haben, die Grundversorgung ihrer Familie sicher zu stellen

Bleibt zu hoffen das diese alarmierenden Zahlen die Verantwortlichen (Eltern, Politik, etc.) aufwecken. Denn Übergewicht oder sogar Fettleibigkeit in so jungen Jahren beeinträchtigt ein Kind sein Leben lang.

via breitbart.com, Bild: pixelio.de/thommywe@web.de

Verfasst von Marion am 8. April 2009 um 09:23 | Kommentare (0)

Abnehmen mit Wasserspender

Bei amapur im Büro gluggert er herum und spendet kühles Wasser: der Wasserspender. Doch warum sollte gerade der schlank machen? Wir wissen, dass Wasser trinken beim Abnehmen hilft und während einer Diät auch aufkommenden Hunger und Appetit mindern kann. Außerdem verbraucht der Körper beim Trinken von kaltem Wasser auch ein paar Kalorien mehr. Aber das allein macht den Wasserspender noch nicht zur Schlankheitskur, oder?

wasserspender-abnehmenEine Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE) in Dortmund belegte jüngst, dass der Wasserspender in Schulen den Kindern hilft, mehr zu trinken und ein gesundes Gewicht zu erreichen. Das Abnehmen fiel übergewichtigen Schülern mit ständig verfügbarer Wasserquelle leichter.

Die Studie untersuchte 2.900 Kinder aus Essen und Dortmund. Am Anfang des Schuljahres wurden in einigen Schulen (umfasste 1.600 Kinder) Wasserspender installiert. Außerdem unterrichteten die Lehrer  ihre Schüler über den Nutzen des Wassers für den Menschen und die Wirkung auf den Stoffwechsel. In den anderen Schulen (1.300 Kinder)  blieb alles wie gehabt.

Die Wasser-Aktion an den Schulen wirkte:  Waren zu Beginn der Studie bei beiden Versuchsgruppen fast gleich viele Übergewichtige dabei, so stieg der Anteil Übergewichtiger nach der Installation des Wasserspenders und des speziellen Unterrichts in den jeweiligen Schulen nicht weiter an. In den Schulen ohne Wasserspender stieg die Übergewichtsrate der Kinder um etwa 2 Prozent (von 25,9 auf 27,8 Prozent).

Wasser trinken hilft also nicht nur beim Abnehmen, sondern auch beim Halten des Gewichts. Es könnte eine sehr gute Maßnahme für alle Schulen und Erziehungseinrichtungen sein, um Übergewicht gar nicht erst aufkommen zu lassen.

via newsblogger, Bild:© istockphoto.com/Akirastock

Verfasst von Claudia am 3. April 2009 um 08:48 | Kommentare (2)

Früher Tod durch rotes Fleisch

Eigentlich ist es schon länger bekannt: zu viel rotes Fleisch ist ungesund fürs Herz. Rotes Fleisch, vom Schaf, Schwein oder Rind, enthält einen hohen Anteil gesättigter Fette.

Eine neue Studie des amerikanischen National Institutes of Health bestätigt dies und bringt konkrete Zahlen zum Erkrankungsrisiko bei hohem Fleischkonsum. 545.000 Amerikaner zwischen 50 und 71 Jahren wurden dafür über 10 Jahre untersucht, am Ende des Zeitraums waren ca. 71.000 Teilnehmer gestorben.
Die Ergebnisse:

  • geringerer Fleischkonsum hätte 11% (Männer) bzw. 16 % (Frauen) der Todesfälle verhindert
  • Männer die täglich ca. 250 g rotes Fleisch aßen (im Vergleich zu denen die nur 150 g pro Woche aßen) , hatten ein um 22 % höheres Krebsrisiko und ihr Herzinfarkt- / Schlaganfallrisiko stieg um 27 %
  • Frauen die täglich ca. 250 g rotes Fleisch aßen, hatten ein um 20 % höheres Krebsrisiko, ihr Herztodrisiko war sogar um 50 % erhöht
  • Studienteilnehmer die fast nur weißes Fleisch (Fisch, Huhn, Pute) aßen, hatten ein geringeres Risiko, an Krebs-, oder Herzkrankheiten zu sterben.

Was macht das rote Fleisch so gefährlich?

  • Rotes Fleisch hat einen hohen Anteil gesättigter Fettsäuren und der erhöht das Risiko von Erkrankungen im Herz-Kreislauf-System.
  • Auch Darmkrebs kann durch zu häufigen Genuss von rotem Fleisch begünstigt werden.
  • Dasselbe gilt für die entzündliche Gelenkerkrankung Arthritis.
  • Und rotes Fleisch begünstigt ebenfalls Übergewicht und damit Typ 2-Diabeteserkrankungen.

Wie isst man gesünder?

  • Experten empfehlen ca. 300 g rotes Fleisch pro Woche. Das wären zum Beispiel zwei kleine Steaks.
  • Rotes Fleisch mit weißem Fleisch von Huhn oder  Pute ersetzen
  • Bald wird wieder der Grill angeschmissen: besonders in der Grillzeit sollte man die Fleischmenge gut im Auge behalten und mit leckeren  Alternativen grillen
  • Oder mal Straußenfleisch probieren: das hat weniger Cholesterin und gesättigte Fette, schmeckt aber wie ein Rindersteak
  • Mindestens zwei- bis dreimal pro Woche Fisch essen (deswegen ist die Mittelmeerküche auch so gesund)
  • Mehr vegetarische Gerichte mit hochwertigem pflanzlichem Eiweiß (Tofu, Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen) in den Speiseplan einbauen

Übrigens: die Studienergebnisse sollten allen, die auf eine radikale Low-Carb-Ernährung oder Diät (z.B. Atkins-Diät) setzen, noch mal zu denken geben.

Bild: © Grafissimo / istockphoto.com

Verfasst von Marion am 25. März 2009 um 10:44 | Kommentare (1)
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