The same procedure as every year?

Mehr Sport, weniger Alkohol, dafür gesünder essen und vor allem das Rauchen aufgeben. Typisch für die alljährlichen guten Vorsätze oder?

Ich muss gestehen, ich halte nicht viel davon, da ich sie eh spätestens im März vergessen habe. Deshalb habe ich mir einfache Ziele gesetzt. Diese sind: an Geburtstage denken (und eben auch anrufen), den Fernseher hin und wieder ausschalten (und mehr lesen), regelmäßig mit Freunden was unternehmen (Kino oder was gesundes (Ha!!!) kochen) und die Oma öfter mal anrufen.

Mein Tipp für alle die, die das Jahr positiv beginnen möchten: lieber wenige, aber konkrete Vorsätze fassen. Und nicht (obwohl meist nach Weihnachten und Silvester zutreffend KEINE Süßigkeiten oder NIE WIEDER Alkohol – das klappt eh nicht. Besser ist es, die kleinen Sünden gleich auszugleichen: „Wenn ich ‚XXX’ (Pizza esse und Rotwein trinke), werde ich am nächsten Tag ‚XXX’ (einen Salat essen)“.

Bei einer Freundin von mir hilft eine Art Jokerdenken: „Ich werde nachmittags statt Kuchen lieber Obst / Gemüse essen (Ausnahmen wird es aber geben)“. Mir persönlich helfen Regelmäßigkeiten und feste Termine ganz gut. So gehe ich jeden Montag mit meiner Freundin Kathrin ins Fitness-Studio und jeden Mittwoch mit meinem Freund zum tanzen.

Wie sieht es bei Euch aus, welche Vorsätze wurden für 2007 gefasst und welche Tipps helfen wirklich?


2 Kommentare

  1. Weniger essen, weniger Alkohol, mehr Sport und aufhören zu rauchen… Und dabei wissen wir doch alle, wie dass unser “schwaches Fleich trotz willigem Geist” das nicht lang durchsteht. Warum also nicht einfach mal was ganz anderes probieren? Die Financial Times Deutschland empfiehlt dazu ein kleines Buch:

    “Einfach die Welt verändern im Job”

    … Ohne messianischen Eifer werden von der “We are what we do”-Bewegung 50 Ideen vorgestellt, die während des Arbeitstages umgesetzt werden können – also 50 gute Vorsätze. Einige davon sind durchaus ambitioniert, andere sind mehr als umsetzbar: “Merk dir die Namen der Leute!” oder ” Verteile mehr Lob!”. Das klingt als Ziel ebenso erreichbar wie die Aufforderungen “Benutze deinen Stift, bis er leer ist” oder “Zieh dein Ladegerät aus der Steckdose”. No problem! Wenn das schon reicht, um ein besserer Mensch zu werden …

    Das ist das Schöne an den Vorschlägen in diesem ansprechend aufgemachten Büchlein: Jeder bestimmt selbst, wie hoch die Latte liegt. Denn irgendwann nimmt der gute Vorsatz den Kampf auf mit dem inneren Schweinehund. “Iss Obst statt Kekse” kostet schon mehr Selbstüberwindung, ebenso wie für manche Chefs die Herausforderung “Lass deine Tür offen”.

    Ob das klappt oder nicht, ist letztlich zweitrangig. Das Ziel ist erreicht, wenn jeder von uns weniger acht- und gedankenlos durchs Leben stolpert. Der entscheidende Satz steht mitten im Buch, so groß, dass er nicht zu übersehen ist: “Versuche nicht mehr zu haben, sondern mehr zu sein.” In Zeiten, in denen die meisten von uns weniger haben werden, ist das nicht der schlechteste Tipp.” … (ftd.de, 3.1.2007)

  2. Hey Peggy, interessanter Tipp. Falls du das Buch mal in die Hände bekommst, ich würde es gern mal lesen.

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